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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
Seite
928
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März 1531.

beratschlagen, insächen thüint und handle» söllint, wie dann ir nnd wir all geincinlich vermög der geschivornettpünden schuldig sind, Harns wir dann einen gmeincn tag, nf Sonntag rrvj^°" tags dis monats znacht z»oBaden ine Aergöw ze erschynen, angesetzt und nsgeschriben Hand, üch crnstgcflissen pittende nnd obbeincltenUrsachen verinanende, üivere träffenlichc polschaft dahin ze verordnen nnd abzefertigen und von keiner nrsach wegenußzebelyben; das wirt (ob gott wil) nns allen zno vil gnoteni erschießen. Hieinit sind dem Allmächtigen trüwlichbesolchcn." St. A. Lucern I Missivcn.

Laut der dem Concept gegebenen Ueberschriftcn Ivnrdcn die V Orte, Wallis, die Schiedorte, die III Bündeund Biel geladen; von den übrigen ist keines erwähnt. Si. A. Bern: Teugch Miss. s. sw, sso.

2) 1531, 16. März. Bern an Freiburg.Wie gern wir üch die Ursachen, warum wir einen gemeineneidgnössischcn tag usgeschriben, uf üiver beger crzeleu, will doch solichs länge und vile halb der fürgefallncndingen uns nit möglich sin; aber uf ernemptcm tag wirt üwcr nnd ander (Orten) pottcu allen Handel nach derlänge verneinen" ... w. vi. SZ0. K. A. Fr-Iburg: A. Bern.

Sollte eine Zwischcnhandlnng verhütet werden? Eine Ausfertigung unter gleichem Datum ging jedochauch nach Frcibnrg. (K. A. Frciburg: A.Bern).

3) Bern beauftragte seine Voten, sich zunächst mit denjenigen von den andern christlichen Städten zubesprechen und Ivo möglich zu vergleichen nnd der Mehrheit anzuschließen; es empfahl auch, zwar unvorgrciflich,deu V Orten sofort zu erklären, man würde ihnen den Proviant abschlagen, wenn sie die Schmühcr nichtstraften; dadurch, meinte es nämlich, würde der gemeine Alaun am ehesten berichtet, (um was es sich eigentlichhandle), während andere Drohungen benutzt werden möchten, um den Gemejnden einzureden, man gedenke sieohne alle Ursache zu überziehen. St. A. Bern: Jnstruct. v. 47.

4) Die folgende Klagschrift hat nach vorhandenen Aeten schon eine Art Geschichte. Sie beruht ausschriftlichen und mündlichen Kundschaften, die mit großem Aufwand an Zeit und Papier firirt, verarbeitet, zu-sammengetragen, auch frühzeitig deu Burgcrstädtcn milgetheilt wurden. Die Hauptdoenmcnte, Quelle und Com-mentar zu der dem Abschied beigelegten Schrift, finden sich im Staatsarchiv Zürich: Acten II. Capp. Krieg-

5)Ußzng etlicher fräfel, muotivillig schmächungen und verächtlicher Handlungen, so nunc» Herren von Zürichund den neu von etlichen sunderen Personen irer Eidgnossen von den fünf Orten und anderen vermässenlichcuwider recht, die billicheit und gemeinen landssriden znogcleit lind angestattet worden sind."

1. 1. n.Erstlich, als mincr Herren bnrgcr, Enonrat von Aegcri, der metzger, siner gschäftcn halb vcr-rugkter tagen zno Zug gewesen, ist im sin roß (das in Heini Riffiis stall by und zwüschent anderen rossc»gestanden) vornen durch den hals und hindcn zum arß in gestochen nnd dcrmaß geschedigt worden, daß es dcßgestorben ist. Wie mich sunst etlich mccr unserer burgern dnmaln zno Zug gewesen, hat inen Heini SchöMbrunner einen bries, der im von eim guardc knccht (als er seit) kamen sin solt, ungezivyfclt zno schwach uudzno tratz, vorlesen lassen, daß M. Hnldrich Zwingle die filzlüs an Hoden und der Low (Leo Jud) ein fule»zerß habe.

InWie vnch gcmeltcr Heine Schönbrnuncr uns von christenlichen Stetten zno Solothurn pnndbrüchig'dcßglichen rmsern glonben, daß dein selben kein gnots, fromkeik noch warheit nie komcn, nnd wir sy wideralles recht, billigkeit nnd die pündt überzogen, schmächlich und fräfcnlich gescholten, ist nicmaudt, dcrs nit wissi-

2.Fürs ander, so habcnt der Hiltprand von Einsidlcn nnd ein junger gscll, den man ncmpt des nnder-schribers su» von Zug, zno Wolrowen in vogt Röstlis hus, als sy verstanden, daß ein Züricher da wäre, vilschandtlicher schclt nnd schmachworten ußgcstoßen, nnd ncmlich der jünger gcredt, daß gots lidcn die luterischc»puren schend, sy sind unser Herr und die von Zürich mich, und wir »messend thuon, was sy wcnd, und wirwöltcnt lieber den Kciscr zum herreu hau denn sy, und die Turgowcr schwere»! denen von Zürich und sccheilldie fünf Ort nümmcn an, nnd hcttind wir inen zuo Cappel die grind zerschlachen, so wärind wir jctz vor ine»rüewig. Es würt onch nit guot thuon, unz wir inen die gründ (sla) zerschlahind. So hat Hiltprand n"tgroßem toben und schweren domaln geredt, und als er über das durch den vogt daran gestouwt worden,