Druckschrift 
4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
Seite
907
Einzelbild herunterladen
 

März 1531.

907

gscllcn an das fnr ivärind komcn und über wellen farcn, da war einer uß Zürichbict onch da; zno dem redtenst), war er lutcrsch, so söllt er nit in das schiff gan; hätte er aber ein guoten glauben, so' söllt er darin gan.Uf das hette er nit dorm wellen; da redte er zum dickcrn mal zno im, er söllt nun darin, im bescheche »üt;aber er weit das nit thnon; da fuor er von land. Da redten st), ir wend allwcg nit lutcrsch sin, aber irluterschen schclmen gönnend uns kein guots zc. 2. Item demnach . . . Peter feren sun, auch bp dem cidbezögt und gefeit, als dann ctlich unser gscllcn an der Rüß gcsin, da war inen ci(nc)r nß Znrichbict nach-kommen; da redte Heinrich Brandenberg, der schelm kund(t) nachhin; da ritte Jerman Toß und Hans Stockcrzno im, gcb er inen etwas Worten, und sy im onch; da möcht er (aber) nit müssen, was die wärind. Aberwie joch denen war, ritte Jerman Toß zun eim Hag und zug ein zunsteckcn us und sprengte über ein grabendem gsellen nach; da war ein frow und tat ein stall uf und hieße in dorm laufen; da zucke Jerman das schwert;da redte er, Jerman, nit also; da stallte er wider in und weit ein misthaggen erwüschen; da kam Hans Stollerund redte, laß mich mit Jerman machen, und stierte in nnweg; hett wol dem gscllcn vor ein streich old drymit der fust an köpf gen ec."

467.

Bern, Freilmrg, Genf. 1531, 3. März f.

'Archive Bern und Frciburg.

Beschwörung des Burgrechts der drei Städte, in Freiburg am 3. März (laut Rathsbuch Nr. 48),üt Bern am 5. März (Rathsb. 228, ;->. 280), in Genf am 0. März.

Laut Nogct, I. 366 (nach Balard), hatte Genf abgeordnet nach Bern: Nicotin du Crcz (Crest?), JehnnAu») Cnrtct und Guillaume Hngucs; nach Freiburg: Dominik Franc, Jehan Bordon und Aimü Bonna.Hinwidcr waren gesandt von Bern: (Caspar) von Mülinen und Venner (Peter) Stürler; von Freiburg:(Hans) Guglenberg. Den Vorgang erzählt Rogct, a. a. O. x. 367.

46«.

Brunnen. 1531, 4. März (Samstag twr Remiuiscerc).

Staatsarchiv Lucern - A«g. AM. i. s. r srs.

Dieser Tag ist angesetzt worden wegen dessen, was dem Vogt im Rheiuthal begegnet ist, weßwegcn»lau auch zu Bcggenried *) getagt und verabredet hat, hier mit Vollmachten zu erscheinen; es lauten aberdie Befehle ungleich, indem Lnccrn und Uri für überflüssig halten, Boten hinaus zu schicken, da es doch um-tust sein würde :c. Weil aber die andern drei Orte einig sind, eine Botschaft abzuordnen, und zu bedenkengeben, daß es nicht gut wäre, wenn einzelne Orte keinen Thcil nehmen wollten, und daß noch SchlimmeresZU befürchten sei, wenn man niemand schicken würde, so hat man den Boten von Lncern und Uri befohlen,dies ernstlich heimzubringen und ihre Herren zu bitten, daß sie hierin sich nicht sondern möchten rc. Ihren

*) lleber diesen Tag liegen sonst gar keine Notizen vor.