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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Februar 1531.

Zu in. In keinem Abschiedcxemplar haben wir finden können, was Bu kling er, II. 337, berichtet;indessen läßt sich aus andern Acten constatiren, daß eine Verhandlung stattgefunden haben muß:

1) Bemerkcnswerth ist die Meinung Berns, es sollten diese Späne für einmal ruhen, bis der „christ-liche Verstand" (der deutschen Fürsten und Städte) beschlossen wäre; dann würde sich der Bischof vermuthlichbescheidener finden lassen, und inzwischen dürfte den Pfaffen der Trotz, den sie ans den Ncichsabschied gesetzt,auch entfallen. St. A. Bern: Jnstruct. It. 41 d.

2) Da Basel sich über die Antwort der Boten von Zürich beschwerte, so gab dieses mit Schreibenvom 28. Februar (Dienstag nach Jnvocavit) eine freundliche und beruhigende Erklärung (in den Missiven).

466.

Brunnen. 1531, 17. Februar.

Staatsarchiv Laccrit.

Tag der V Orte, nur durch folgende Missivc constatirt:

1) 1531, 14. Februar. Zug an Lncern. Man vernehme mancherlei Händel, die einer ernsten Berathungbedürfen, und habe deßwegen auf nächsten Freitag früh (17. Febr.) einen Tag nach Brunnen angesetzt, der dendrei andern Orten auch verkündet werde, und bitte Lncern, denselben zu besuchen, ?c. St. A. Lucmn Mtgwm.

Zur Ergänzung geben wir hier einen ähnlichen Act:

2) 1531, 8. Februar (Mittwoch vor Apolloniä). Schwyz an Lncern. „Wir schicken üch hiemit etwasschriftcn, so unser bott setz zuo Baden ab dem tag bracht, die wir nnsers teils verhört, diewyl uns bedankt,daß eben vil daran gelegen, zuodem uns der bott muntlich etwas angezeigt, welichs dermaßen uf im haben (sio),daß es nochmals der fädern nit zuo befelchen sy(e), sunder muntlich darin gehandelt; so aber uns onch nitbedunken (will), jeman darin uszuoschalten, sunder die fünf Ort gemeinlich zuosamcn berüeft, so wellt unsgefallen und ivär onch unser früntlich mcinig, daß ir den fünf Orten einen tag bcstimmcnt und ansetzent nf eintag, der üch komlich bcdunkt, und den verkünden, um daß wir zuosammen kommen und (das) gehandelt werdenmög, so unser aller notdurft erfordert".. . St. A. Lucer»: Missiven.

Als Gegenstand dieser Verhandlungen darf wenigstens Folgendes betrachtet werden:

3) 1531, 6. Februar (Montag St. Dorothea). Zug au Lucern. „Es habend etlich der unfern etwasmißhandels an der Nüß mit einem uß Zürichbiet gebracht, so uns leid (ist) und dcß ganz kein gefallen tragend,und (habend) deßhalb geschworne kundschaft harüber ingenommen, ?>ie wir üch hieby verschlossen zuosenden, ußUrsachen, ob üch änderst zutregen old zuotragen (mo) wurd, daß ir doch den grund hiebt) mögind verstau, daßdoch die fach also ergangen w. Uf das so sind wir willens, die so sölichs gehandlet, dorumb zuo strafen,nachdem und sich wird gebüren. Ueber das kund(t) uns aber von den von Zürich vil tröwuugcn und Warnungenzuo, wie st) sölichs von uns nümmcn lidcn, und deshalb nit mögen müssen, was sich möcht zuotragen, ob st)uns villicht wetten überylen, vor und cb wir zuo strafen möchten kommen, und langt deßhalb an üch unserganz früntlich und ernstlich bitt, ir wellind allzit ein guot getrüw ufsechen uf uns haben, deß wir üch sunderswol vcrtruwind" . . . Nachschrift auf losem Zeddcl: „Wister, lieben Eidgnosscn, so verstand wir, daß sy dieinstrukciou, so wir fünf Ort zuo Baden ingelegt Hand, so vil kützle, dordurch sy gern Ursachen suochten, dornntUnd sy allen UNglilNpf Uff UNs könnten laden." St. A. Lucer»: MMm».

Die beigelegte Kundschaft geben wir wörtlich:

4) 1531, 4. Februar. 1. „Uff Samstag nach Marie Lichtmeß . . hat der fer zuo Stadelmatt au der Rußby dem cid, so er harumb zuo Gott und den Helgen geschworen hatt, bezüg(t) und gefeit, als dann etlich unser