Februar 1531.
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und nicmant gestattet werd, diesclbigen frefenlich ze verachten, ouch dz sy, (so sy?) in andere kilchen kamen, da schonnit im nsscrlichcn glichformige, doch ouch christliche und gschriftlichc ccrimonien gcüebt wcrdent, sich glichermaßenby densclbigcn in aller gotzforcht und andacht nach christlicher liebe erzöigend.
41. „Zun, fünften, daß wir uns ouch dcß bedacht haben, damit christeulichc cinhclligkcit und glichförinigkcitfürtcr erhalten und sovil allmal guot, gcbcsiert und gcmcrct werden möchte, nit unnüt.,, sonder hoch fürstcndigsin, daß so man järlich die gmcinen sinodos haltet, alwcg jeder sinodns von einem ratsbottcn und prcdicantc»non jctwcderer der ncchsten zweien oder mccr stcttcn des christlichen burgrcchls besnocht wurde, nf dz solhc ge-sandten daselbst, wz zuo gmciner bcsscrnng für dienstlich angesehen, erlernen und dannenhin in ircn kilchen undsinodis fcrer nupringcn, ouch harwider, n>a sy von ircn sinodis oder kilchen Helten, dz zno ufgang christlichslebcns fürdcrlich sin möchte, in den sinodis, nf die sy geschickt, anzeigen köntint, welches anzöigcn, damit esbester fruchtbarer und on onrat beschchc, sehe uns für guot an, dz (es) den Presidenten und nit vor aller gmeindder brüedcr anzöigt wnrdc, was man von nötcn achtet, und sich in keinem sinodo jemants frömbds, er wäregesandt oder selb komcn, etwas gmalts oder Handlung vor der gmeind, er wurde dann durch die Presidentendarzno crbctten, anmaßetcn, und möchte solhc bcsnochung der sinodcn seht der zit nf solhcn weg sürgnomcnwerden, dz nf dem sinodo (sie) zno Zürich Bern, Basel, Schaffhnsen und Costanz die iren sandte, uss lsosianzcrlinodnm Zürich, Schaffhnsen und Saut Galle», gon Sant Gallen Zürich und Gostenz, uss Beincr sinodumZürich und Basel, »ff Basier Zürich, Bern und Strasburg, uff Strnßburger Basel und Iva möglich Zürichund Bern, und nach dem ze »erhoffen, daß christcnlichcr verstand und einigkcit sich teglich witcr erstrecken solle,wirt bcsserlich sin, daß Strasburg und Costcnz mit ircn nachpurcn, so sich dem Evangelio begeben und inkünftigem begeben werden, nff glichcwyß gmcinsame und znosnmcnkomnngcn anrichtent. llff solhc wiß möch-tcnt alle kilchen des cristenlichen bnrgrechts der fürsallcnden fachen und wz jeder zit zno gemeiner bcsseinngdienstlich erfunden, gemcinlich berichtet und s>) also in warcr cinhclligkeit, onangcschcn dz etliche gcbrüch noch»it möchten in glichförinigkcit bracht, erhalten werden.
6. „Zum sechsten, zuo erhalten christenliche einigkcit und recht geschaffen leben, wirt onch vast notwendighu, dz ein fürncmcr flyß und ernst von stellen christlichs bnrgrechts sürgwcndt werde, jungen ufzuzichcn undZu christenlicher ler zu fürderen, onch dz in allen stcttcn die ücbnng tcglichcr leetion in gütlicher gschrift undsprachen, wie der schon bym mcrcr teil im bruch ist, slissig gehalten, und wa dicsclbig noch nit wäre, ufgerichtwerde, welche leetion billich von allen, die der kilchen güctcr gclcbcnd, zuo besnochen sind; dann so an rechtgotsförchtigen, vcrstendigcn, gelcrtcn dienern nit Mangel sin, wirt man allweg lichtlich weg finden, alles zuo er-halten und zuo erbesscrn, was zuo einigkcit und ufgang cristcnlichs wescns dienstlich sin mag; wa aber ansolhen mangel beschincn wurde, des man sich marlich, nach dem der sagend so wenig geachtet und ob den lcc-tioncn onch so wenig gehalten und flis fürgwendt wirt, hoch zu besorgen, ja schier leider vor ongcn isi, darfman sich in der warheit anders nüts versehen dann allcrley spaltung und sccten und cristlicher liebe undergang,wie dann mit frcflcrs und zuo cristenlichen, frid widerwcrtigers ist, dann die onwisscnhcit. Dcrhalb wäre fastguot, daß die kilchen und kloster glleter neben dem, so not der armen und gemeiner mch erfordert, fürncmlichdahin gewcndt wurden, dz man uß den selbigen jungen, die dnrzn gschickt, in ler und guten künstcn nfzugc,welche dann nit alein zum dienst der kilchen, sundcr onch sust zu fürderung gmeins nnhes hoch dienstlich sinMöchten. Dann sidenmal hofnung der pfruondcn gfallen, und dahar die richen irc kind alsbald uf gwerb zitlicheruarnng begeben, und die armen die iren zur ler zu halten nit vermögen, mag man sich anders nit versehen,dann einer vcrderplichcn barbary und onverstands, der zum bcldesten inrißcn, wa »it fürdcrlich und stattlich da,ingesehen und mit getrüwcm slyß geschickte jungen, wen, joch die zuostnnden, userlcse» »nd mit noldüiftigcr narnugzur leer in künsten gefürdcrt wurden, damit dann auch das üppig landtgcschrey, so übe, die Gvangclischcn gat,als ob sy der kilchen und kloster gücter zum thcil in iren nutz verwandten und zun, theil denen, die „ühitdarum thücgcut, folgen lassen, abgestellt wurde ?c."
St. ».Zürich: Absch.Bd. „, r. SS. »t. - St. A. B-r»! Mg. Absch. ov. ws-„s. - «. A. Basel: Absch-idschrisl-n. - Stadtarchiv Constanz.
A. A. Schasshausen: Abschiede.
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