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Januar 1S31.
Zu l>. 1531, 23. Januar. Burgermeister und Rath von Lausanne au Bern. 1. Antwort auf dasAnbringen der Gesandten in Betreff der von dem Bischof geschlagenen Münze. Auf ihr Begehren erkläre ma»sich darüber auch schriftlich. An jener Münze habe man kein Gefallen, wie man schon früher kundgegeben; manfühle sich dadurch sehr beschwert; wollte der Bischof einwenden, er habe dieselbe mit Zustimmung der Ständeschlagen lassen, so sei zwar zuzugeben, daß den Ständen eine bezügliche Verordnung vorgelegt und dann auchgenehmigt, aber eine Abschrift für die Stadt verweigert worden, da (dem Fürsten) der (ihm sonst vorgeschriebene)Gewinn zu klein gewesen, und er den Fehler habe verbergen wollen. Nun bitte man um guten Rath, damitman sich so zu verhalten wisse, daß es Gott und (der Herrschaft) Bern gefalle. 2. Sodann sei (von den Boten)gefragt worden, ob man dulden wolle, daß Bcrner des reformirten Glaubens wegen beleidigt werden, wie eshier geschehen sein solle. Bern könne sich übrigens denken, daß man in diesen und andern Dingen nichts Miß-fälliges thun wolle; man wünsche aber, daß die Beschimpften sich (hier) an den Rath wenden, damit man dieThäter erfahren könne; dann werde man so urtheilen, daß Bern erkenne, wie man (das Geschehene) mißbillige;doch bitte man auch zu erwägen, in welcher Lage man sei, und (vorzusorgen), daß kein Aergerniß gegeben werde,um schlimmen Folgen vorzubeugen; zu seiner Zeit wolle man doch zu dem Gotteswort stehen, :c.
St. A. Bern: Kirchl. Angelegenh.
8 2 ist wörtlich mitgetheilt in Herminjard II. 301, 302.
453.
Münster (in Grandml). 1531, 22. Januar f.
z«a»to»S»«chiv Dorath»«». Dtaotöarchio Veen.
Verhandlungen ber irischer und solothnrnischer Boten in Sachen der Stift und des edangelischenGlattbens.
Es liegt kein Abschied vor; die uns bekannten Acten nehmen wir nur der später vorkommenden, sowohlschriftlichen als mündlichen Verhandlungen wegen auf:
1) 1531, 18. Januar. Bern „ins Münstcrthal". Gruß :c. «dlous avons vntsnäu sonuns avW csusl-csus allsotiou st ässir äouzu In parols äs visu, äs izuoi suuuuss trss jo^sux, visu soll laus. /V essts sause,puisqus vous sstss uos Irous voisins st dourgsois, st aussi ooiuius trsrss ellrsstisus sank sntsnus äs sonsolsrluug lautrs, avons aäviss äsnvo^sr nostrs anrlrassaäs vors vous, pour vous tsuir sur vs cxusl«pus propos;äons vous xrious st soräialsinöllt aänronestons Ms äiinsnolis cht. lunäi) xroslrains vous soz?S2 trss tousasssiulrls(s) sn vostrs sgliss, pour ou)u osia csus uostrs arudassaäsur, Is olrastvlaiu äs dliäou-cv, äs uostrs parivous äira. vir es nous ksrs?. granäs xlaisirs. Mutant priant visu gus vous äoint (äonns) gross äasssptorIs saint svangils, pour sstrs oonänit Is sirsurin äs la vis st gloirs stsrnslls.»
Notiz am Fuße: Moussiert Corban t
Court > Sonntag Corandclin ! lundi. St. A. B«»: Welsch Miss. isr«.
Malera ) Sornentnl )
2) Das Bcrner Nathsbuch bestimmt, daß der Vogt von Nidan und der Bote von Biel dort erscheine»,und ein Reiter in der Stadtfarbc, wo nöthig mit einer Büchse, mitgehen solle. Zugleich wurde dein Prädi-cantcn zu Dachsfclden einen Schirmbrief zu geben beschlossen (wie für Farel?). Raihsb. sss, x. rrs.
3) 1531, (Januar?), Solothurn. Instruction für Konrad Graf, was er zu Münster - Granfcldcnmit der Botschaft von Bern handeln soll. Da Bern eine Botschaft ins Münstcrthal schickt, um mit den dortigen