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Januar 1531.
willens, soferr sy zno uns in die Verwaltung stan und sich der ufgcrichten vcrkomnis halten, verglychen und dieb. lüt darby belyben lassen, daß wir inen daran kein intrag thuon wellint.
27. „Wo sy aber das ze thuon je nit gedenken, sundcr uff irer fürgefaßten Meinung verharren, und sichfür schirmhcrrcn, Verwalter und rcgierer des gotshuses land und lüten nit tragen oder irem houptmann, daß derlut der verkomniß das oberist houpt ins Gotshuses landschaft sige, nit gestatten wurden, so werden wir mit-sampt unfern lieben Eidgnosscn von Glarus die Verwaltung, so lang uns gott gnad und sterbe verlycht, in handsbehalten, und mögent lyden, daß sy einen houptman hinuf schickind, der unser der beiden Orten houptmanfür ein houpt und Herren aus Apts statt erkenne, under im sygc, im schwere und so maus in heißt, alles dasthüege und in aller maß gehalten werde, wie vornaher ein houptman by der äpten regierung gethan hat undgehalten worden ist.
28. „Daß sy sich aber des eids, den bureu ze schweren, so hoch beschwärend, ist (lieben Eidgnosscn)nützit dann ein luters gesüech und ein unbegründte ußflucht, dann der cid nützit anders in sich halt, dann eingemeine erbarkeit und ein gemein recht, wie dann in disen landen gemeinlich ein jede oberkeit einen gemeinencid, irer statt und landschaft ze schweren in üebung hat; daß aber das sovil bringen (ul. mög), daß darumbdie pursami Herr und die oberkeit knccht sin solt, wäre den stellen unserer Eidgnoschaft schwer ze hören.
29. „Und so wir dann vilgemclten unseren Eidgnosscn von Luzern uff ir manung zum rechten fründtlichgeantwurt und zuo verstan geben, daß die stuck, so im landsfriden angedingt, in (den) pündten nit vergriffen,die ouch nützit angangind, und wir umb das, das uns der landsfriden zuogibt, niemands rechtens zuo gestattenschuldig, als ouch der landsfriden uff kein recht veranlasset, und ouch dise fach uß dem gotswort entsprungensyge und anfänklich davon ircn urhab habe zc., so müessend inen solich unser billich begründt vcrantwurtnngcngeschwind juristen gloscn sin. Wir hoffend aber, welich fromin herz unser und ir darthuon, und wie trüwsichwir bißhar ein Eidgnoschaft gemeint, gegen einander mit glychem gemüet erwegcn, dasselb wol was glosen odertert, grund oder ungrund syge, lychtlich erkennen werd. Dann sollte es darzuo komen, daß wir oder unsermithaften umb alles das, so in kraft des landsfridens und göttlichs worts gchandlet, verbessert, geändert, uf-gericht und abgethan ist, erst mit recht umbzogen werden söltcn, wurde uns zuo schwär und aller Eidgnoschaftguot zuo klein sin, dise recht alle uszeüeben. Wir achtend ouch uit, daß jemands der Meinung, daß solichs billichsyge, und werdcnt uns in keinen weg darhindcr bringen, sunder den der fach walten lassen, umb deß eeren willendise ding alle bcschächen, ufgericht oder geändert.sind, und uns des landfridens behelfcn.
30. „Wie sy ouch wyter anziechcnd, daß unser honptman, den wir jetz da oben zuo Saut Gallen Hand,jetz der tagen die gotshuslüt ufgewiglet, ufbrochen und zwo kilchhörinen im Ryntal, so noch bißhar bim altenglauben (wie sy in nennend) beliben, gewaltiklich überzogen und mit inen gehandlet, meer dann sy noch wissenmögint w., da möchten wir lyden, es helle ouch darzuo gehört, dicwyl sy nit wißtind, was oder wie gchandlet,daß sy sich deß zuovor erfaren und denn erst, das sy guot duukt, gethan hellen und uns unzdar unangezogenlassen; doch ist hierin ir gunst und eidgnössische trüm gnot abzuonemen, wo sy meer gewißt, daß sy unserwenig verschont, diewyl sy sich ouch nit geschämpt, zuosamenzcraspen, davon sy noch kein wissen Hand; daß aberuns und unserem houptman hierin ungüetlich bescheche, hat es diser Handlung halb die Meinung:
31. „Ncmlich wie die Herrschaft Blatten mit gericht, zwing und bänn, botten, vcrbotten (und) aller ober-keit der nidcrn gcrichten sampt zins, stüren und etlichen andern güetcrn vil zyt und jaren hör dem GotshusSant Gallen zuoständig gewesen und noch, und aber die genannten von Blatten mit ir selbs gemalt, onerfolgteinichs rechtens (über daß sy zuo vil und meer malen von uns den beiden Orten Zürich und Glarus iresfürnemens abzuostan nit minder fründtlich dann ernstlich ersuocht), dem gemelten Gotshus das sin etliche jarhär frävcnlich vorgehalten, ouch soliche güetcr und gcrcchtigkeiten inen selbs zuoznoeigncn und zuo iren Händenze ziechen uudcrstanden, deßglychen dem gotshus desselben vogt und amptlüten keinerlei psiicht noch gehorsamkcitwie von altem här tuon wellen, sunder alle pott und vcrbott inen zuogeeignet, ein eigene appellacion für sichselbs ufgericht, ja ouch uß eigener vermässcnheit dem vogt selbs ein monat ins schloss gebotten und sich allerungehorsamkeit, Verachtung und widcrspänuigkeit beflissen, sind die gotshuslüt, als denen, die Verwaltung des