Januar 1531.
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Galleu wie von altem här ze setzen, und so sy uns deßhalb des rechten ersuochint, wellint wir inen dcß nit gc-statkcn, snnder gebruchind uns nüwcr juristcn fündli, deren unser altvordercn wol gegen cinnnderen vertragengewesen zc., da ist mindcrs nit, wir gloubcnd festiklich, wo unsere frommen altvordercn noch vil mindcrs dannso ein ecrlichcn löblichen laudsfridcn mit einander gemacht, verbrieft und vcrsiglct, (daß) st) einander nngczwyfcltstyf dnrby gehandhabt und solichcr spitzlincu wol übcrhept hcttind, dcß wir onch unscrs teils noch zum höchstengeneigt, inen alle fründschaft zuo bewyscn und st) in keinen weg zuo verschalten; st) dürfend unsere knccht nitsin; wir wcllcnt st) gern zuo mitrcgiercrcu und Herren neben uns zuolasscn, ja so fcrr st) nach vcrinög gkttlichsWorts und des laudtfridens regieren, der warheit, crbarkcit und gemeiner gcrcchtigkcit statt geben und derenniemaudt entgelten lassen wcllcnt.
21. „Damit aber ir unser lieb Eidgnosscn und sunst mcuklich, ob sy sich der houptmanschaft halb zuoerklagen fuog habint, oder ob wir ine» intrag darin thüegind ald nit, zum kürzistcn verständigt werden mögent,so hat es kurzlich die Meinung.
22. „Als die bidcrwen gotshuslüt sich dem Evangelio Cristi anhängig und uns, dcßglychen ouch unfernEidtgnossen von Glarus, als ircu wisscnthnften schirmherren, im glauben glychförmig gemacht und uns nitnummen ein, sundcr zuo vilmalcn zum träffenlichistcn angesuocht, st) dnby ze handthabcn, da haben wir demvermeinten Abt (der sich allwcg sincr b. lüteu cristcnlichen mceren widersetzt und mit nndcrhnltuug und zuoschuobder übrigen zwei Orten das Bapstum zuo erhalten undcrstuond) nngcbotten, dicwyl der kämpf ursprüuklich vongöttlichem wort harreiche, ob er dann sinen vermeinten münchenstand, daß der gerecht und cristenlich, mitunbcgründtcr heiliger gcschrift erhalten, so wellint wir in gern daby schirmen; wo er das nit möge, achten wir,(daß) er darvou stan und die b. lüt rücwig, des gotsworts halb ungesumpt lassen werde.
23. „Dnruf er aber uns nie kein antwurt geben, sundcr sich hinder uns nsser laud cntiissert, dem Gots-hus das sin, und nemlich ob zweimal hundert tusend guldin wärt, wie man in deß by des gotshuscs inkommcuwol berechnen mögen, »nerbnrlich cntfnert, und also au dem gotshus und den b. gotshuslütcn, ouch uns alsiren schirmherren, trüiv und erlös worden.
24. „Diewyl mm der vermeint Abt, als ein landflüchtiger, im landsfridcn nit begriffen, und der lands-stiden allein uff die pnrtycn und ire Helfer, so in dem bezirk der Eidgnoschaft gesässen, gcstelt, er sich ouch deslandtsfridcus nit schirmen noch behelfcn macht, und doch unser Eidgnosscn von Luzcrn und Schwyz unangcsechcuden landsfridcn allweg daruf trungeud, in widerum inzesetzcn, wiewol er sich ouch zuo Baden vor der vier Ortenbotten unverholen verneinen ließ, daß er von der kutten nit stan wölt, und wir aber von den bidcrwen gotshus-lütcn die Verwaltung der lnndschaft an dhaud ze ncmcn und st) mit obcrkeitcn, gcrichten und rechten zuo vcr-sechcu für und für ganz trungcnlich angesuocht worden, habcnt wir inen dcß als schirmherren in kraft bürg undlandrcchtens, die da heiter wysend, daß wir st) als unser eigen lüt in nuseru eigenen landen halten söllent, nitvorsin können.
25. „Sonder deßhalb (nach vil ergangenen ufzügcn) einen tag gan Wyl crncmpt und gedachten unfernEidgnosscn von beiden Orten denselben ouch, was wir da handle» welltind, anzöigt mit ganz früntlichcr pittund vcrmanung, mit uns hinuf zuo kecren und da helfen zuo schalten und zc walten nach der b. lüten nnd desgotshus nutz und notdurft; wo sy das thuon, wäre unser höchsts gefallen; wo nit, wurden wir mitsampt un-fern lieben Eidgnosscn von Glarus fürfarcn und das thuon, darzuo wir gedächtind glimpf und fuog zc hau.
26. „Und so sy aber nit erschinen, sich ouch weder vor noch nach der bidcrwen lüten beladen noch an-nemcn oder sich für schirmherren halten noch tragen, sundcr für und für den landrümigcn Abt für ein rechtenHerren erkennen und by der abty nach bäpstlichcr wys schirmen wellen, wie sy uns dann zuo vilmalen geschribenund sunst onch undcr unserer botten antlit gefeit, daß weder wir noch sy ützit da habint, und Ivo sy nüt gc-säyt, daselbs ouch nützit schnydcn, snnder dem vermeinten Abt brief und sigel halten wcllint, und wir deßhalbwol fuog gchept, sy gar zuo verschalten, das wir aber nit gcthan, sunder die bessern gewesen und inen in dervcrkomniß, die wir mit den IGotshuslütcn ufgcricht, ir rcchtsami unverletzt behalten habcnt; sind ouch noch des