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Januar 1581,
bcricht, dann sy noch fanden, könnind sy in nit strafen, da cs doch heiter am tag lyt, was nnd wie er gcredtnnd gchandlet hat.
14. „Es hat ouch wylent Herr Johanns Schindler, predicant zuo Wesen, den pfarrcr zno Rapperswyletlicher schmachwortcn halb, so er uns nnd nnsern cristenlichen predicanten des glonbcns halb zuogcrcdt, mitrecht beklagt nnd nff sin ncrmcincn sich knndschnft erbottcn, die im aber nit verhört worden, snndcr gcmeltcn vonNapperschwyl durch die drü Ort Uri, Schwyz und Undcrwalden sovil fürschuobs gethan, daß ouch der genanntHerr Johanns Schindler also sterben innessen, daß im kein recht gedeihen mögen.
15. „Darzuo so habent die gemelten von Nappreschwyl gedachten drü Orten vcrrugkter zyten ein gcmeindgehalten nnd sich hinder nnsern Eidgnosscn von Glarns, ircn unbcrüeft, des gloubens halb zuosammcn verbunden,nnd wieivol dieselben unser Eidgnosscn von Glarns sy nun zum dickernmal, inen ouch ein gmeind zc stellenersuocht, dieivyl sy inen mit minder dann gcmeltcn Orten schuldig zc., sindcnt sy doch sovil gcstands an jetzge-dachtcn Orten, daß die gemelten unser Eidgnosscn von Glarns also von den iren verachtet sin und kein gcmeinderlangen mögend.
IL. „Zuodem so sind ctlich in unser Eidgnosscn von Zug statt des nechsten Mentags nach der heiligendrygcr Künigcu tag nächstvcrrugkt mit tanncstcn (al. besteckt) und mit dem stnl offenlich hochmüetigcr mysumbgezogen, uns zuo sundcrer schmach und Verachtung.
17. „Dcrglychcn nnd vil anderer Verhinderungen und gefarlichcr ufsätzen, deren sy und ire vögt sich i» derHerrschaft Baden, in den frygen Aemptercn, im Sarganscrland, im Ryntal und anderswo zuo undertruckung undverhassnng göttlichs worts und desselben licbhabern allzyt on undcrlaß bcflyßeud, uff absah unruow und nnder-wärtigkeit stütigs trachtend; so wir die all erzelen füllten, wurde uns wyl und papyr zerrinnen, daby wir meinennun wol zuo verstau sin, wer den landsfridcn halte, oder wer klngens ursach habe oder nit.
13. „Als sich das am landvogt im Nyntal wol bescheint, da zwölf malefitzischer Händel wider die lieb-Haber göttlichs worts begangen, deren er über unser und der biderwen Nyntalern trungenlich ersuochcn keinennie gestraft, ouch noch bißhar nit darzuo pracht werden mögen, daß er sölicher einen je mit keinem finger an-rüeren wellen, geschwygcn daß er sich an all widerwärtigen hänkt, inen gestand, rugken nnd fürschuob gibt undmit inen über Nyn zuo mäß fart, alles den biderwen lntcn zuo trutz nnd großem und merklichem Unwillen.
19. „Deßhalb mögent wir wol billichcr dann sy sagen, wie kann und mag das seiner verantwurt werden,dann daß sölichs uns zuo schmach, Verachtung und widerdrieß, ouch zuo abbruch des landsfridens und göttlichsgefallens gescheche, beseche man den ersten, den fünfte», den achten, den zechenden und fünfzechenden artikcl deslandsfridens, wir wellcnt der yündten geschwygen, ob denen gelept syge oder nit. Wor könde nebent sölichcnfründcn bclyben oder hnßhan. Gcdcnkent, lieben Eidgnosscn, bcsunder was unser cristenlichen Mitbürger sind,weß wir uns umbs gottsworts nnd dcren fryheit willen, so dem gern gclcben ivöltcn, zuosainen verbunden, waswir ouch vermög unser cristenlichen bnrkrechten einander schuldig, wie mit großem schivärem kosten, müeg undarbeit wir vilangeregten landsfriden erlangt, und wie gar untrüglich es wäre, so wir allweg dem inceren gclcbensölten, das gotswort oder der landsfrid vcrmöchtinds oder nit; wie lang unser cristcnlich fürnemen daby bestanmöcht, ist gnot zu gedenken, daß aller kost, müeg und arbeit vergebens und die leiste irrung böser dann dieerste wäre. Und ob wir glychwol überflüssig und mecr dann zuo vil umb cristenlichen glimpfs willen, in Hoff-nung der bessernng, bißhar vergeben; so aber das alles nit angenommen, sunder uns erst uff ir unerloschcncmannheit (die wir doch in keinen weg verachtend) getröuwt werden will, sind wir doch der ungezwyfelten Hoff-nung zuo Gott unserem heil, (daß) er sin fach, die er in und durch uns angefangen, wol hinuß fücrcn underhalten werd. Dann wo wir gemeiner gerechtigkcit, ouch frommer erbarer tapferkeit so anhängig wärind, alsunser frommen vorderen, zwyfelt uns nit, dann (daß) uns zuo allen teilen wider unsere fygcnd kein mannheitnoch kreft jcmer gebrcsten wurd; wie ouch unser Eidgnosscn von den fünf Orten uff Gott, daß der allem densig gebe, trutzent, das fröuwt uns Mich, dann er solichen sig unser» frommen vorderen oft geben und inouch wytcr geben wirt allen denen, die inen glychförmig lebend und in vor ougen Hand.
20. „Daß sy aber fürwelbent, wir sperrind nnsern Eidtgnosscn von Lnzcrn, einen houptman gan Sant