December 1530.
trat und von Freiburg sofort die Zusicherung erhielt, daß ohne sein Vorwissen nichts herausgegeben werdensollte zc. — Mehreres gibt Bd. IV. 1, o. -r. A. Fmwrg: A. se»f.
443.
Zürich. 1539, 15. December (Donstag nach Luciii).
Staatsarchiv Zürich: Acte» Rheinthal.
Boten von Zürich und Glarus schreiben an die Gemeinde Oberrict im Rheinthal.
„Es crklagcnd sich die bidcrben GotShusliit, wie daß ir nit allein dein vogt, so wir us Blatte» gesetzt,kein pslicht noch gehorsame thuon, snndcr auch dem Gottshns und jetzgemcldtcin vogt in desselben »amen Ieinerleigercchtigkeit, es sigc stür oder anders, gcfolgen lassen, znodcm onch üwer eigen nppellntion wider des Gottshnscstryheit, geivonheit nnd alt harkommcn ufrichte» und also üwers eigenen vermessenen givalts dem gottshns dasIhn wider recht und alle billigkcit vorhalten nnd in sincn gcrechtigkcitcn frävlcn ingriff (thuon), üch onch gänzlichkeiner billigkcit wichen lassen wcllint, nnd über dasselb onch dein vogt, als ob ir sine Herren wärind, (dem irdoch billichcr Pflichtige gchorsamkeit zuo bewpscn schuldig) ins schtosS gcbottcwch und ander muotivillen nnd gcivnlt">>t im brucht habint, das uns zum höchsten an üch bednret. Und wiewol unser Herren nnd ober» üch nnn zno'nccrmnlen dnrch ir botschaft und snnst von solichcm fravcl abzuostan nnd daS zc thuon, das biderwcn nndcr-thancn von billigkcit wegen gcbürt, ernstlich crsnocht, könnend wir doch nützit dann alle Unbilligkeit und nn-gehorsamkeit, nnd daß ir mit gwalt sclbs Herren zc sin vorhabend, bp üch finden, das uns hoch und schwerlichan üch bednret. Diennch wir dann nß schuldigen schirmspftichtcn das gottshns bp sincn gcrechtigkeiten ze hand-haben schuldig, und uns solichcn gewalt und mnotwillen wyter von üch zuo gedulden ganz nngemcint nnd inkeinen weg träglich sin will, so ist nochmaln unser gar crnstlichs bcgcrcn an üch, daß ir von discm üweremmibillichen unbegründtcn vorhaben abstan, dem vogt üwer fravcl mnotwillig vcrbott, so ir im angeleit, us-heben und nmb des gotshuses stüren und ander gcrechtigkcitcn nsrichtung nnd bezalnng thuon, im die wptcrnit vorhatten, sunder üch auch der appcllation, so den biderwcn Npntalern nachgelassen, gcbcnchen oder dochüwere appellntion für die Landsräth wie ander gotshnslüt zicchen und dem gottshns keinerlei gcwatts oder in-tzeiffs ja sj»cn gcrechtigkeiten thuon, snndcr üch so gehorsam und guotwillig gegen gedachten gotshuslüten nndobberüertcm vogt nf Vlatten bcwhscn, als wir uns 'aller gchorsamkeit zuo üch vcrscchen, und ir onch wptcrsungunsts überhcpt sin wellent. Dann sölte üch nß üwer widerspännigkcit etwas beschwerlichs (das uns dochteid wäre) erwachsen, wellent wir üch den schaden lassen nnd daß wir üch gctrüwlich darvor gcwnrnet, hiemitbezügt haben; darnach wissend üch in dsach ze schicken; dann üch sölichen innotwillcn fürcr zuo vertragen ^in unserer Herren nnd ober» erlpden nit sin will, und bcgerend hieruf kurz by discm botten üwer vcrschriben
antwurt."
Ein Matt, vermnthlich von Amman» Nogtec beschrieben, °^h"lt h'en>l>ee etwelche ^ halb)/sampt
im (dem Vogt) ... in das Motz am monat (?) po.ten, ^ ^ch ihrem Vorgeben habe der alte Vogt
ander» potten (geboten?). Es tann darvon mt gnuog geted ^ Verdens!) zum Hauptmann geritten, um seine
Glichen Personen Holz verkauft, das sie erjt letzt wegsnhien. Dn ^ g ! s,.vn.>inllcb bei Zürich vorbei; der HauptmannSteile a.üzu eben. ' Nun verlaute, das; die von Oberriet nach Baden gehen. ^
sollte nun Vorsorge tresseu. daß sie weder über ihn noch den Vogt h.nterrucks klagen können.