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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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838 November 1530.

vermählt habe"; zudem sei er, soviel man höre, mit der Wahrheit noch nicht bekannt und bisher derselbenzuwider gewesen; er lasse das heilige Evangelium uach dem rechten Verstand in seinem Reiche nicht predigen;endlich sei der Canzlcr, der mit der Mutter des Königs das Regiment fast allein führe, ein Cardinal-, undkönnte ohne ihre Vermittlung dem König schwerlich etwas vorgebracht werden; weim aber diese Personen ein-mal von der Sache wüßten, so würde sie nicht verschwiegen, sondern wahrscheinlich dem Papst und dem Kaisermitgetheili, sodaß für die Evangelischen kein Vortheil daraus entstünde; deßhalb wäre es fruchtbarer, diesenPlan fallen zu lassen, ei. Die Gesandten des Landgrafen bringen ferner, ihrer Instruction gemäß, einenArtikel betreffend das Sacrament zur Sprache; sie melden nämlich, daß Luther und Nutzer samt ihren An-hängern darüber einig geworden, und begehren, daß nun allenthalben die Priester angewiesen werden möchten,gleichförmig zu predigen. Darauf wird erwidert, über die erwähnte Verständigung seien die christlichen Städtenoch gar nicht im Reinen, da ihnen deßhalb keine Nachricht zugekommen; sie wollen aber denjenigen Personen,welche die Sache auszumachen haben (denen es zuvständig"), dieselbe ferner zu bedenken empfehlen; darumkönnen sie jetzt dein Fürsten keine bestimmte Antwort geben. «. Die beiden Bürgermeister von Mühlhausenbringen im Namen ihrer Obern an, daß sie zu allen Burgeriagen beschrieben werden, was aber nicht nöthigwäre, da sie sonst geneigt seien, alles zu leisten, was die Burgrcchtsbriefe erfordern, weßhalb sie bitten, daßman sie künftig nicht mehr berufe, sofern nicht besondere Nothfälle es erfordern, da sie nicht im Stande seien,immer hin und her zu reisen, indem sie weder Land noch Leute, sondern einzig die Stadt besitzen. Es wirdihnen zugesagt, sie so viel immer möglich zu schonen; dessen sollen diejenigen, welche die Burgertage beschreiben,namentlich Zürich, wohl eingedenk sein. F. 1. Da Bürgermeister Peyer von Schaffhausen auf dem letztenTage zu Baden angezeigt hat, daß seine Obern in kurzer Zeit die Gelehrten der andern Städte, als Zürich,Bern und Basel, berufen wollen, die mit ihrem Prädicanten über das Sacrament des Altars ein Gesprächzu halten Hütten, dies aber noch nicht geschehen ist, so wird das gerügt, und weil der Bote keine bezüglichenInstructionen gehabt, ihm ernstlich befohlen anzuzeigen, daß bis St. Andreas (30. Nov.) dem gethanen Ver-sprechen nachgelebt und das Nöthige nach Zürich geschrieben werden solle; man erwarte, daß Schaffhausen sichhalte, wie die andern Städte des christlichen Burgrcchts und den Prädicanten wegweise, sofern er auf seinerMeinung beharre. 2. Ferner hat mau erfahren, wie dem Dr. Fabri von Etlichen aus Schaffhauscn geschriebenworden, daß Dr. Capiio und Butzer samt Zwingst mit Luther des Sacraments halb sich einigermaßen ver-glichen hätten und damit ein neues Sacrament aufrichten wollten; daran hat man gar kein Gefallen; wie-wohl man voraussetzt, daß der Rath hieran keine Schuld trage, so wird doch der Wunsch ausgesprochen, daßer künftig dergleichen verhüte und auf verdächtige Personen besser achte. K. 1. Die Boten von Basel, diein Solothurn gewesen sind aus Anlaß der Disputation, die dort auf Martini (11. November) hätte gehaltenwerden sollen, zeigen auf diesem Tage an, daß dieselbe auf den nächsten St. Gallentag (16. October 1531)verschoben sei, worüber etliche Burger von Solothurn sich beklagen, da unterdessen die evangelischen Predigerbeseitigt und die alten wieder aufgestellt worden, denen befohlen sei, das Sacrament und die Messe in ihrenPredigtenmit nützten" anzutasten; wiewohl die Boten samt den Botschaften von Zürich und Bern vor demRath erschienen und demselben vorgestellt haben, daß bei diesem Verfahren dem gemachten Abschied und Ver-trag nicht gemäß gehandelt werde, haben sie doch nichtscrlupfcn" mögen. 2. Endlich berichten sie, wasihnen von Ammann Nychmuth und dem Schönbrunner von Zug in ihrer Herberge begegnet sei. Letztererhabe nämlichohne alle Bewegung" gesagt, aus dem neuen Glauben (womit er das Evangelium gemeint),sei nie etwas Gutes, Frömmigkeit oder Wahrheit gekommen; mau habesie" (die V Orte) mit Gewalt ohne