November 1530.
835
429.
Bern. 1589, 14. November.
Staatsarchiv Vera: Nathsbuch Nr. 227, p. 141, 142, 143.
I Boten von Zürich und Bösel zeigen au, dos; sie sich in Solothurn crlnndigt hoben, ob dem Ver-nachgelebt worden; do es nicht geschehen, so bitten sie, mich diesseits die nöthigcn Schritte zu thun.
II- Nachdem ein Brief von der Gemeinde in Solothurn verlesen worden, wird beschlossen, Boten dahinZu senden.
Dieser Beschluß wurde am 15. bestätigt; die Andeutungen zur Jnstruetion können nicht berücksichtigtwerde».
489.
Milk!). 1539, 16. November (Mittwoch St. Othmarslag).
Staatsarchiv Zürich: Nathsbuch k. 40.
^ I- Der Herzog von Sovoyen erstattet durch seine Botschaft verbindlichen Dank für die diesseits geleisteten-neuste in der letzten gcufischeu Kriegsunruhc und erbietet, diese und andere Gutthaten bei Gelegenheit zul'^gAten w. Dann läßt er das Begehren eröffnen, daß die zwei Herren, die vormals in Genf gewesen und^ Berhältnissc kundig seien, auch zu der rechtlichen Verhandlung in Peterliugeu verordnet und zu sofortigemrechtliche», Abspruch bevollmächtigt werden, wenn die Gütlichkeit nicht verfinge, damit weiterer llnrath vermiedenund die gute Nachbarschaft zwischen dem Herzogthum Sovoyen und den Städten Bern und Frciburgüräufnei würde. Unter andern; verlangt der Herzog, zuerst wieder in alle Rechte, Freiheiten und Gewaltsamerwgesetzt zu werden, die das Hans Sovoyen vormals in der Stadt Genf gehabt habe, „in hohem vertruwen,r-- soll niemands von gemeinen rechten und aller billigkeit wegen sins inhabeuS ane recht mit der gethat eilt-et noch bcroubt werden", mit vielen andern freundlichen Worten. II. Die Botschaft wird mit guten Worten" beseitigt, eZ müsse die Sache an kleine und große Rothe gelangen, die dann Boten ernennen und denselbenu e's befehlen werden, was sich zu endlicher Anslöschung dieser Irrungen gebühre.
Hieher ziehen wir »och einige Acte», die zur Zeit viel Aufsehe» und Verdacht erregten:
1) 1530, 10. November, Basel. Der savoyische Gesandte an den „Fürschnidcr" (Dolmetsch öder Sccrctair?).r habe der Messe wegen erst heute Morgen seine Austrüge (vor Rath) ausrichten und Antwort erhalten können;
er berichte darüber den Herzog; die Antwort von Basel möge F. öffnen und lesen, damit er sich in andernDrten darnach richten könne.
2) 1530, 10. November, Basel. Derselbe an den Herzog. 1. Er sei am 0. d. hiehcr gekommen, habeaber nicht früher als heute vor Rath gelangen können, weil eben die Messe zu Ende gegangen und die Mehr-Zahl der Herren mit ihren (Handels-) Geschäften beladen gewesen; der Bürgermeister habe ihn deßhalb nmGeduld ersucht. 2. Nun habe er seinen Befehl eröffnet und folgende Antwort erhalten: Dank für die bewieseneGhre und die geschehene Danksagung; wenn die Bote» von Basel dem Herzog Dienste geleistet, so haben sie