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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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October 1530.

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werden oder belyben möchten. Diewyl aber der crsternempt landsfrid heiter des Vermögens ist, wo die mäss,bilder und ander verwandte gotsdicnst abgestellt, daß die nit widerumb usgericht werden, sunder wir by Gotteswort und dem zuosagen, so wir bidcrwen tüten deßhatben gcthan, belyben sollen, und die bidermcn Tockenburgerin krast desselben sich der vermeinten beherschung der v. Acbtcn uuderwürsig ze machen wytcr nit schuldig, st)inen ouch nit mcer usgesctzt werden mögen; wir auch wider recht, die pünd und den landsfridcn üch nie nützitgethan, und in üwer gerechtigkeit ze gn)fen oder üch einichen inbruch ze thuon, der üch an üweren lnudrcchtcn,zuosagungcn, bricf oder siglcn vergriflich oder nachteilig sin inöcht, oder üch cinichcr üch gcbüreuder rcchtsamizuo verschalten nie willens gewesen sind; zuodem obbestimptcr abkouf üch wol unvcrgrifenlich und on allen schadenbcschcchen mag; darneben wir buch achtend, daß wir als schirmhcrreu gemcldten Gotshuses mit der Gotshus-lüten gunst und gchäll denselben abkouf zuozelassen guot fnog und macht habint, diewyl daS honptgnot wolwiderumb zuo besserem nutz nngelcit werden mag, und wir allwcg und noch uf discn tag wol lydcn gcmögcn,daß ir mitsamyr uns in discn dingen gchaudlet rrnd üch nit darvon nbgesündert hcttind, so werden und könnendwir uns üwer vermeinte uubcgründte mauung, soscr ir wyters, dann wir noch gehört, nit bringend, nit hinderlichtnben lassen noch deren statt geben, sonder mit sampt gemeltcn üwcrn und unseren lieben Eidgnossen von Glarusin kraft des laudsfridens und anderer gebürniß unsers Vorhabens ungehindert sürfarcn und das thuon, darzuowir gedenkend glimpf, cer und fuog ze ha», üch dabr) zum srüntlichisten und oberisten ermancnd und bittende,gehörter unnötiger unbeständiger manung früntlich und güctlich abzuostan und uns bim landsfridcn, ouch dem,darzuo wir in kraft desselben gctruwend recht ze hau, on wytcr intrag und Hindernis' belyben ze lassen unddarin beholfen ze sin; dann so üch das gemeint oder anmüetig sin, wir üch gern darby haben, hindcr und onüch nützit handlcn, sunder uns so früntlich und guotwillig in dem und anderem gegen üch bewyscn wellent,dcrmnß (daß) wir gedenkend, ir uns dcrglychen früntlich guotwilligkeit zuo bcnyscn geneigt sin und uns billicherdingen nützit abzüchcn wcrdcnt, üch damit in göttlichen schirm wol bcfolchen." su A. Zürich- sr. Toggcnbmg.

4) 1530, 10. October. GlaruS an Schwyz. Antwort auf die Mahnung zum Recht und die beigelegteAuschrist. Da man sich entschlossen, jedermann der etwas zu fordern habe, des Rechten zu sein, so zeige manhiemit an, daß man den verkündeten Tag besuchen werde. Man hatte sich freilich eines so tratzlichen Schreibenskeineswegs versehen; weil aber der Handel einmal zum Recht komme, so werde man seine Ehre, die von schwyzhöchlich angetastet worden, wie man zu Gott hoffe, retten und sich ehrlich verantworten, wie es frommen Eid-genossen gezieme. ... Zürich - A. ToMnbm-g.

5) 1530, 23. October (Freitag ipsa die Simonis et Inda), Zürich. Rathschlag für Glarus, ver-faßt von Walder, Röist, Binder, Ochsncr, Zwingst über die Mahnung von Schwyz. Da Glarus anzeigt,daß es jetzt in Einsicdcln gewesen und Schwyz ihm zugcmuthet habe, ihm da nach Laut der Bünde einesRechten zu sein oder aberin Recht zu verfassen" und förderlich Antwort zu schicken, ob Schwyz es zum Rechtmahnen könne oder nicht, und von Zürich Rath begehrt, ivie es sich hierin verhalten, und was es dagegenschreiben solle, so ist meiner Herren Meinung und Gutachten, daß sie dessenVorsircher" und Mithaften seien,Glarus also ohne sie zum Recht zu stehen nicht schuldig sei, auf diesemEinzug" verharren und sich in keinRecht einlassen, sondern sich des Landfriedens gctröstcn und Schwyz in nachfolgendem Sinne schreiben solle:

Es wisse durchaus von keiner Sache oder Forderung, um welche schwyz kraft der Bünde es zu mahnenhätte, da es nie etwas gegen die Bünde, oder was dieselben berühre, gehandelt, sondern sie an Schwyz undsonst jedermann gehalten habe und ferner zu halten Willens sei. Wie es an der Landogemeinde bewilligt,larit der Bünde zum Recht zu stehen, so sei es noch heute dazu bereit, nämlich eben in Händeln, welche dieBünde betreffen, und wo es berichtet werden könnte, daß es gegen dieselben gehandelt hatte; aber aus allem,was zu Einsiedeln eröffnet worden, vermöge es nicht zu erkennen, daß solche Sachen die Bunde auch nurumein Haar" berührten. Wenn ihm vorgehalten worden, daß es mit niemand eine andereHuste, Stärke oderSchirm" annehmen sollte, so erachte es als am Tage liegend, daß es keineswegs wrder die ^unde gehandelt,da es mit den Gottcshausleuten keine besondere Eimmg -c. gemacht habe, als soweit es das Gotteswort betreffe,und es den Gottshauslcutcn, ivie diese herwidcr ihm, schon längst in Kraft des Burg- und Landrcchts Hülfeund Beistand schuldig gewesen. Daß es aber nach dem Abtreten des vermeinten Abtes die bidcrbcn Leute in