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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Octobcr 1530.

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mit namen der gstalt, daß uns nachgcnempten gemcinlich für unser Personen zno hochein vorhaben, onch zuofürdrung der cer gottes und crhaltung suis h. ivorts dienlich zc sin bedanken will, daß ir, unser günstiglieb Herren, in üwerm, auch nnserm und üwern, onch unser christenlichen niitburgcrn von Basel namen, dcneiiwir gliche Meinung zuogeschribcn, und si) on zwyfcl üch auch irs gemüets berichten werdend, min ine fürdcrlichinlasse» und mit den jcnigen, die ir wol wüßt, in beredung begäben sollend, doch mit lntern gcdingen, daß irnützit in unserm namen beslicsscnd noch zuosagend, sonders allein von mittlen redend, mit fürhalt, wo es thnon-lich, an meren givalt gelangen zc lassen; dann wir uns gar nüt vertiefet wellen haben, und dise inlassung unsgenzlich unvergriffenlich sin, biß uff gefallen mcrercn gwalts. Darnach wüsscnd ze handleii; was üch dannhierin begegnet, mögend ir uns in höchster ghcimbd verständigen. Hicmit spc der frid und die gnad gottesmit üch und uns allen. Datum zc."

Die Namen der Boten aus einer bezüglichen Notiz von Stadtschreiber Vcpcl.

410.

Ml'llh. 1530, 29. Octobcr (Sabbato Post Simonis et Judo).

Staatsarchiv Zürich: Acten Nheinthal.

»Instruction und befelch der Kotten bon den biderben lüten dem Rintal an unser gnädig Herren(bon) Zürich und Glaris, die baidi Ort, nach tut irs christenlichen zuosagens, göttlichs Worts halb gethon",u- s. w.

1- Man wisse aus dem göttlichen Wort, daß uns um der Sünde des Volkes willen, das sich nicht steifZ" Gott gehalten, eine Obrigkeitauf den Hals gewachsen", was aber durch Gottes Gnadezum Besten ge-rnthen", nämlich wie der heilige Paulus sage, daß die Obrigkeit das Volk aus der Ordnung Gottes zusammen-halte, das Nebel strafe, das Gute schirme und änfne :c. Das aber, wozu die Obrigkeit von Gott geordnetsei, habe man bis ans den heutigen Tag bei dem Landvogt (Kretz) noch nicht gefunden, sondern das geradeGegentheil, wie das Weitere zeigen werde. Er könne sich aber nicht mit Unwissenheit entschuldigen; denn alser ins Rheinthal gekommen, habe man ihn durch eineernstliche" Botschaft, begleitet von allen Prädicantcn,begrüßt und in Treuen crmahnt und gebeten, seines Amtes wahrzunehmen, wie es von Gatt geordnet sei, mitErbietung treuen Gehorsams :c. Er habe dann viel versprochen und freundlich geantwortet; es finde sichaber mehr und mehr, daß er das nur mit Worten ausgerichtet, in der That das Widerspicl übe. 2. DieRhcinthnler haben kraft der Eide, die sie der Obrigkeit gethan, auch gemäß ihren Satzungen des göttlichenWortes halb einige Personen als Ucbclthäter, Gotteslästerer, Meineidige :c. gefangen, laut der Vergichten undKundschaften, und von denselben Tröstung genommen, mehrcntheils schon unter dem Landvogt von Schwyz;seither haben sich die bidcrben Leute entschlossen, gedachte Personen vor Recht zu stellen, weil sie an denselbenalle böse List wider die Ehre Gottes gespürt, und den Landvogt ersucht, das Hochgericht halten zu helfen, was^ dann gutwillig zugesagt, weßhalb sie Zürich durch eine Botschaft dazu eingeladen, und es M. Ulrich Stollgesendet, wie auch Glarus einen Boten verordnet habe. Als aber der Landrath, zu Marbach versammelt, inGegenwart Stoll's den Landvogt ermahnt, laut seines Versprechens morndeß zu sitzen, habe er es abgeschlagen,""geachtet der allerseits verwendeten Kosten, und sich damit ausgeredet, daß er es seines Eides halb nicht ver-antworten könnte; er wolle aber die Sache den VIII Orten vorlegen. 3. Darauf haben die Rhcinthaler Zürich