822
Octobcr 1530.
halben nfzezeichncn und also in Haft und vcrbott bis uf wptern Kescheid bernowen zc lassen, üch pittende, ir glichcrgstalt wie wir üwer potschaft . . . uszesenden." ... St. A. B»n: T-uis-h Miss. s. ras. — K. Fr-ib»rg: A. zz-rn.
3) 1530, 28. Octobcr. Bern an den Herzog von Savoycn. «Illustrissims, sie. sts. Kons nvous sstssnclvsrtis ocmrms nuouns äs vos «milijsls insnnsssnt osux äs Csnsvs, 3s <suui uous insrvillions; pour nulnirtvon« supMons ^ rusttrs orckrs st avoir rsgnrck, st gus sott 3s vostrs xlnisir 3c>dssrvsr In prnix czusst knitssntrs vostrs oxssllsuas, usus st sux, st uoir psrinsttrs gus soisut oi nprss ruolsstss xnr vons in Iss vostrss,nussi gns vos sauchjsts gut pur st cksvant soloisnt portsr vlvrss st vsixlrs sn In oits 3s Csusvs, gus nnoorsIs tnWsnt ponr Isur nrgsnt; es Inisnnt, zrourrorw sntsn3rs gunvsn intsirtioir ckodssrvsr st sntrstsrnr Is trniots3s In pnix.»
4) 1530, 28. Octobcr. Bern an Genf. Antwort ans die Beschwerden der Gcsandschaft über die an-gedrohten Gefahren und die noch herrschende Sperre, lieber beide Artikel habe man dem Herzog geschriebenund hoffe nun, daß er dem Frieden nicht zuwiderhandeln werde.
3) und 4) im St. A. Bern: Welsch Miss. iV. 180 b, 131a.
418.
Bern. 1538, 28. Octobcr.
Staatsarchiv Zürich: Acten II. Cappelerkrlcg. Stadtarchiv Cvttstanz.
Gesandte: Zürich. (Johannes Schweizer, Panncrhcrr; Rudolf Stoll, Sihlhcrr). Eon stanz. (KonradZwick).
l». (Vortrag des Boten von Constanz, gemäß Nr. 412).
I». Statthalter ani Schultheißenamt, Vcnner und heimliche (Räthe) von Bern und die verordneten An-wälte von den Heimlichen der Städte Zürich und Constanz schreiben an die Dreizehn der Stadt Straßbnrg(28. Octobcr):
„Edlen gestrengen w. Demnach wir üch kurz verrückten tagen nach vcrläsung iiwcr schriften an uns Mentagnach Galli (17. Oct.) diß jars ußgangen, mit kurzer schriftlicher jantwnrt begegnet und daby anzöugt, wie wirmit der zyt wyter und betrachtlicher die schriften, so üwer ersam Kotten von Ougspurg üch zuogcschickt, für ougen»einen, die stattlich erwägen und demnach nnsers guotcn bedunkens berichten welltcnd, hat sich hiezwüschcn zno-getragen, daß üwer und unser christcnlich Mitbürger von Zürich und unser Mitbürger von Costanz, nämlich dieheimlichen Rät, ir potschaft zuo uns abgefertiget, die wir hüt in irem anligen verhört und nach der länge wolverstanden haben; dwpl nun ir befelch grundlich dahin reicht, daß uff unvcrgriffenliche underredung grasenAlbrecht von Mansfcld mit üwern und andern potten zuo Angspurg an den Churfürstcn von Sachsen, ouchandern fürsten, Herren, stetten und potentaten, so evangelischer leer anhengig, umb einen geineinen christcnlichenverstand bewärbung ze thuond und gcmeinlich ze beratslagen, mit welchen fnogen und gestalten dem ruchenabscheid kcis. Mt. ze begegnen, und ob sin Mt. demselben nach (als sich genzlich ze vcrsächcn) gwaltiklich undthätlicher wyß wider die bekenner göttlicher warheit handle» wöllt, wie man sich mit vorrat versorgen und demnachin die gegenwer und rcttung schicken sollt, und nämlich ein jede party vorhin by mW in sincr landsart erkun-digen, >vcß sich ein jeder in dem fal zuo dem andern gctröstcn w., und demnach das, dcß sich ein jede pari ent-flossen, gcmeinlich an gelegnen platz durch vertrumt heimlich und wenig Personen znosamen ze tragen w. Sonun dise Meinung gedachten üwern und unser» christcnlichen Mitbürgern von Zürich und Costanz anmüetig, undfür guot angcsechen, daß wir für uns selbs und ouch in irem namcn (Verstands allein für ir und unser Personen,so das ampt der orten der heimlichen Räten tragend) üch des verständigen solltend, als wir hiemit thuond,