October 1530.
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und crstbcmelt stett durch üch besetzen und inHaben laßt, alldann sollend ir abzüchen, sunst nit; dann wo erdas nit thuon weit, ist zuo besorgen, daß der ufsatz vorhanden sye und der Verzug darum beschcche, daß derzüg von Florenz Harns kommen, und der krieg vil größer und schädlicher dann setz sin werde, und dem Herzogen »nit zuo herzen gange, daß sine arme lüt, ouch sin land geschädigct w. Darum so handlend hierin wyslich undzüchend nit ab, er neme dann obgeschribnc condition des fridens an; dann es schimpflich wäre, daß wir mit sogroßen kosten ins seid zogen^) und also ungeschaffet abziechen söltcnt, und über nacht der Herzog oder die sinenwiderum den krieg anfachen und die statt Jens und (die) inwoner derselbigcn wie vor beleidigen und bcgwaltigcnsöltent ?c. Gan Jens mit dem züg ze verrücken, setzen wir in üwer mal; doch wo ir das schloß Roll noch niterobert hättent, söllcnt ir nit fürzien, ir habint dann dasselbig ingenommen mit gwalt oder sunst und das wolbesetzt, ze versechen daß die knecht vor den zeichnen, und geschütz nit heimziechent; könnent ir wol vcrsechen; (es)ist ouch unser ernstlich will und Meinung, daß niemants vordannen Heimwerts züche, als lieb jedem ist, unsernngnad und schwere straf ze vermyden. Sodann der ungehorsame halb, so nnder den unser» ist, könnent wiruns nit gnuog verwundern, sind doch der Hoffnung, nachdem ir inen unsern offnen brief (v. 7. Oct.) fttr-gehalten, sy wcrdint sich mäßigen und üch gehorsam sin. Wir vermanen üch ouch abermals zum höchsten, daßir darob treffenlich haltent, daß der armen verschonet, das ir inen nit so unerberlich genommen werd; dannfürwar gott sölichs ungestraft nit lassen wurd, und ob es glychwol nit angends mit großem Unfall, so uns usden hals fallen möcht, beschickst, ist doch gwüß, daß sölichs hienach mit scherpfcr und schwärcr straf kommen, undgott die Verlängerung mit schwäre der straf ersetzen werd. Des wöllent wir üch gcmeinlich und jeden insondcrsvätterlich und getrüwlich gewarnet han," ?c. ?c. St. A. Bern: T-»ts-h- Miss. s. rrr-vre.
2) 1530, 10. October, Bern. 1. „Dry von Wiblispurg (haben) min Herren petten, sy ze versprechen,darumb daß sy des Bischofs korn getröschct und den kricgsknechten geben; in mincr Herren schirm ergeben (und)das gottswort begert; der merteil ufzeichnct durch den notarien. 2. Brief an die von Fryburg und den general(-vicar?) von Losen. 3. (Man will) sy versprechen, wann es darzuo kmnpt. 4. In schütz und schirm zenemen sind (sy) jetzmal abgewisen. 5. (Des) gotsworts halb, wo es das mer nnder inen wirk und sys an-»einen, (wellen) m. h. inen das best thuon mit potte» und briefen; das mer'worden, daß sys noch ein zyt an-stellen in disen nnrnowen." R-ahsbuch ser, p. so.
3) 1530, 10. Oetobcr. Bern an Zürich, „llns hat für guot angesächen, üch in kurzer summ ze berichten,was bishar diss gcgcnwürtigcn kriegs halb gehandlct (ist), hat nämlich die gcstalt. Erstlich daß die statt Jensder belägrnng ganz gclcdiget. Zum andern, so begärt der Herzog von Savoy eins fridens, den wir anzcnämcnganz geneigt sind, mit conditionen, so dann die notdurft crhöuscht. Also sind üwer und andrer nnsrer Eidgnossenbotten in der Handlung. So aber der fridcn, als ir wüßt, nit so bald beredt noch beschlossen mag werden,(werden) wir unsern züg nit abfordern, es sye dann daß der Herzog vj siner Edellütcn zuo bürgen gebe, dcß-glychcn sin bcid stett 3)verdcn und Ncymond; dann sölltent wir nß dem seid züchen anc söliche versichrung,wäre gar spöttlich, so wir doch besorgen »messen, daß der Herzog uns gnote wort gäbe zuo einem gefarlichen ge-schwinden Verzug, damit scrj das kricgsvolk, so der Keiscr iure zuoschickt, Harns koincn mögi, des wir mm zumdritten mal durch üwer und unser Eidgnossen und chr. Mitbürger von Basel gcwnrnet sind, und besonders setzzuo lctst lut hieby ligendcr copy irs bricfs, die wir üch darumb znogeschickt, daß ir crmessint, warnf diser kriegangefangen und gcricht ivirt. Wir könncnt(s) nit anders verstau, dann (daß) es fürnämlich wider die sye, sogöttlichem wort anhängig, und aber Gott es also geschickt, damit unser Mitbürger von Fryburg und Solothmndarinnc mit uns verwicklet wnrdent, und daß der nnschlag und geschwinder nssatz entdeckt, hat es Gott also ge-füegt, daß das spil durch den Bischöfen von Jens und Savoyer zuo früe angefangen w. Dan nämcn wirzum teil darab, daß ein Savoyer, nit der mindst, sich (hat) merken lassen, es sye der geistlichen anschlag.Zuo dem, als wir und unser Mitbürger von Fryburg die Walliscr uns zuozezüchcn gemant, Hand sy uns ein kalte
Hier hört, am Schluß der Seite, die Schrisl von Eyro ans; es folgt eine andere, was ans die Annahme führt,daß die Missivensammlnng aus.Abschriften der Concepte bestehe.