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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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October 1530.

ob diser Handel irem Herrn und inen leid sye, wann er die edelliit oder ander, die schuld daran tragen, nachirem verdienen an lyb und leben strafet, dadurch sich jederinan daran stoße und vor solichen bösen fachen sichhiictc, darninb wir einmal die fach nsmachen und uns nit also slechtlich wcrdind nbtiidingen und mit wartenumtribcn lassen zc. Deß haben wir iich gern berichten wellen, üch ouch dem nach bester bas müssen ze halten.2. Sodenne sind wir beruht landmärs wys, daß unser Eidgnosscn von den v Orten ir potschaft hinin schickend;(da) sollend ir versechen, daß inen kein Unzucht von den unfern begegne, sonders alle eer und fründschaft bc-wisen werd." 3. Mittheilung neuer Nachrichten aus Basel. 4.Der allmächtig gott verlich üch und unsallen sinen göttlichen fridcn, sig und gnad, daß ir nützit handlind, dann das sin göttlicher will und zuo sincn

eeren dienet." St. A. Bern: Teutsch Miss. 8. 7S27S5. Vgl. Rathsbuch 227, I>. St, SS.

Sodann ist auch das Schreiben an den Herzog bcmerkenswcrth:

2) 1530, 9. October. «Illustrissims sto. blcms uvons clsju pur plusisurs kcns' antamln Isxsriss gustattss, assavcnr gus Isntroprias st smottcnr cpisst taiots sontrs Ksnsvs, ssla. sstrs kalt sans vostrs sssri, scm-«sntsnrsnt st sontrs vostrs voulrmts, es gns üreilsnrsnt eroirnint (ercnrions), si pur ei cksvant mir nostrs prisrsst rsgussts süsses? mts orckrs u oss ntldlrss st vos gsntilsllommes gm tonsours ont psrssgnuts In vills cksLlsnsvs st Iss llallitans ckiostls, snssis? sllasto^s sn sorts cksns, st si aneors iesnx gm sont sauss cls In prsssntsemotion st sntrspriss, sont pur vous oomms sonvsrmn ssignsur st prinvs pmns sn oorps, loisn et vis, pourronssntsnckrs Ms Intlnirs vons ckssplnit. Vonrinnt cls Kurs rslirsr nos gsns suns ovoir obtsnn pnix psrllnrnbls,ns nons est eonvsnadls. Laislls? au8si osrtainsmsnt grrs ssla gnnvons tait sn oslni snckroit, gus nonssn sommss eonstrninla et sussions llisn pu sontkrir gus loeonsion ns nons ksnst clonnss; ear cks tairs gnsrrsest elloss toutsltsmsnt u nons eontrairs. On snrplus st cls noslrs Intention vous ponrront ackvertir Iss ssignsnrsmnllassnclsnrs gni sont an eainp ponr ls traitsmsnt its pnix.«... St. A. Bern i W-lsch Miss. i?7 >>,

402.

Bern. 1580, 9. Iiiö 12. October.

Staatsarchiv Bcr».

Fortsetzung der Verhandlungen über den Krieg gegen Savoyen.

Wir geben eine Auswahl der bezüglichen Acten:

1) 1530, 9. October, 9 Uhr Vormittags. Bern (an die Hauptleute ?c.) im Feld.Uewer schribcn annnS von Morge, vis biß manots, vis stund nach mittem tag nsgangen, Hand wir gcstcr gnotcr zyt, ungcfarlich umdie ij nach mittem tag, empfangen und erst Hütt der v. stund morgens darüber gesessen und stattlich geraten und unsnachfolgender Meinungen entflossen. (1.) Erstlich daß wir zuolassen, daß die pottcn, so sich ze mittlen und die fachenze friden undcrnemen wellend, dasselbig thuon mögind, doch in solichen fuogcn lind gestalten, daß vor allendingen die statt Jens versechen, versichert und versorget werd, daß sy hinfür solichen überfals, schadens undgwalts überhebt blybe. (2.) Demnach daß der Herzog von Safoy oder die, so schuld an discm krieg Hand,allen kosten und schaden, so hierüber gangen oder noch gan möchte, abtragen ?c. (3.) Zum dritten, ob fach wäredaß die nnderhandlung langen verzng neinen wurd und nit möcht förderlich gefridet und die versorgnuß »fgcrichtwerden, daß dann der Herzog vj statthaftig wolhabend gwaltig rich Personen, nämlich die land und lüt undsovil richtnmbs Helten, daß sy um solichen Handel gnuogsam bürgen sin möchtend, die ir wol könnend neinenund ouch kennend, zuo bürgen geben sölle, darzuo beid stett Jvcrdcn und Nemond zuo einem Pfandschilling ingeben;wann dann der friden genzlich ufgericht, alldann werden wir die bürgen und die stett obgemelt dem Herzogenwiderstellen. Wo er discn fürschlag annemen (will) und die bürgen üch überantivurtet, mit üch Harns ze stieren