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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Octvber 1599.

aber Bern sich gar nicht beladen wolle. Die Voten haben hierauf geantwortet, sie wollen nichts darinarguiren",sondern begehren einzig, daß man Zürich vermöge, die gleiche Zusage betreffend das Recht nach Inhalt derBünde zn geben; dann werde die Ausrichtung jenes Geldes nicht fehlen. Hierüber erwarte man die Antwortvon Zürich, um sie den Boten mitzntheilen. St. A. Zürich: A. II. Capp. Krieg. St. A. Bern: Tentsch Missw-N 8. 70Z, 704.

2) Auf einem Bciblatte mag folgender Nachtrag gemeldet worden sein: Auf die letzthin von Zürich gegebeneNachricht, daß im Piemont eine Anzahl Spanier durchschleiche, habe man einen Späher ausgeschickt, der bisSavona gekommen sei, aber nichts derart gefunden habe; wohl gehe die gemeine Sage, daß der Papst einenTag in Frankreich angesetzt habe, zu dem Venedig, Florenz, Mailand, Savopcn u. A. berufen seien, um zuberathcn, ivie die Lutherischen unterdrückt werden könnten; aber darauf setze man keinen Glauben.

St. A. Bern: Tentsch Miss. L. 704.

NW.

Kern, resp. Freiimrg. 1530, 1. bis 7. Octvber.

Staatsarchiv Bcr».

Verhandlungen betreffend den Feldzug nach Genf.

Das Erheblichste liegt in der hier folgenden Auswahl von Acten:

1) 1539, 1. Octobcr (September"), 3 Uhr Nachmittags. Bern an.Freiburg. Autwort auf dessenzwei Zuschriften. Man habe abermals eilends eine Botschaft abgefertigt und hege gute Hoffnung, daß dieSache friedlich erledigt werde; sofern dies aber nicht möglich, sei man zun: voraus für einen Auszug mit dem Paunergerüstet; man erwarte deßhalb den Bericht der Botschaft und werde vorher nicht aufbrechen; darum möge sichFreibnrg darin nicht übereilen. K. A. Fnib>»g: A. B-r».

2) 1539, 1. Octobcr. Bern an seine Boten in Savoyen, Jacob von Wattcnwyl und Caspar vonMülinen.Uns sind abermals schriften von Jens und Losen zuokommcn, inhaltcnd wie sich in Burgund, ouchSavoye kriegsvolk versamlc des fürneincns, die statt Jens ze überfallen; wir Hand onch einen, genannt Paulivon Granson, so kurzlich in Burgund gsin, verhört, der heiter redt, wie ein rüstung in Burgund syge, büchscn-schützen, fuoß und roßvolk, die sollend uf anruofcn des bischofs von Jens mit givalt dieselbe statt «meinen undplündern, darumb daß sy in vertribeu Hand ec. So nun solichcm nützit guots entspringen mag, befelchcnivir üch ernstlichen, daß ir mit den potten von Fryburg das best hierin handliud, die fachen abstellind, damitkein krieg darus werde, und damit ir den Bischoffen und (die) Savoper hindcrhaltcn mögind, so sollend ir üchteilen, und nämlich üwercr einer mit einem potten von Fryburg dem burgnndischcn züg eistgegcik rytcu undmit dem Bischof reden, daß er nüt gewnltig(s) fürncme noch bruche, sonders sich des rechten und (der) billigkeitbenüege, dnrzuo min Herren ime gern im allerbesten verhelfen wellend; dann wo er gmalt bruchen söllt, möger wol bedenken, was darus folgen wurd. Glicher gstalt sollend ir mit den Jenferen ouch reden, daß sp sichder billigkeit benücgend, das (ouch) die andern zwen potten, so in Safoy blibcud, füllend usrichten; was üchdann je begegnet, deß füllend ir uns ilends berichten; dann uns die fach dermaß ansechen will, daß etwas wyterdarhindcr stecke und uillicht ein ufsatz sye." ... St. A. Bm>: Teutsq Miss. s. ?°7, ?os.

3) Die diesem Schreiben zu Grunde liegenden Nachrichten verzeichnet das Rathsbuch 227, p. 24; dochist nachzutragen, daß eine Botschaft von Genf verhört wurde. Nach Echallens und Grandson ergingen dannWeist«,gen zur Sendung von Spähern ec.