September 1530.
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wurd, soll er öffentlich verbannt (und) usgrücft werden und so long darfür gehalten, bis er sich besseret undman in wider nfnimpt. An dem wirt niemand zuo klagen hau; dann welchem Christus ordnnng nit gfallt,und der nit zuo gcwünnen, ist darum kein ufruor zuo besorgen, wie man fürgibt.
17. „Iis disewys hat ein klein und groß Nat zuo Basel vcrwillget, jedoch damit semlichs dcstcr stattlichergehalten möcht werden, was zuo bcfestigung solichcr ordnnng möchte dienstlich sin, onch zuo beratschlagen(fürgenonunen).
18. „Entlich, so st) verstanden Hand, wie die prcdicanten, des sacramcnts halb zuo Zürich vcrsamlct, onchmit einander darvon red gehalten Hand, und daß sölichs andren christenlichen stettcn nit ganz gelegen und dochabgeredt, es syg der miltest weg und im wort gottes gegründet, aber es war guot, daß man seinlich christenlichordnnng mit einandrcn annem, hierum uf disen tag Hand st) gcmcltcn D. Ockolampadium geschickt, uns dis Handelszuo berichten, und hat dry ding bcgert:
b. „Zum ersten, daß ander christenliche Mitbürger onch wellend mit inen solche christcnliche ordnnngan die Hand ncmen als den befelch gottes, denn es zum fridcn dienen wirt, so man einhellig fürfart; sust maglichtlich unwill der undcrthan(cn) gegen den obren entsinn, warnmb sy nit onch thnond wie die oder die, undwerden cintwedcrs die prcdicanten gcschmächt, als die die warheit verhaltend, oder die obren als die der war-heit nit bystand. Hierum hoffend sy (daß es) ganz nutzlich syg, Ivo sölichs einhellig angenommen wnrd.
2. „Zum andren, wo das beschwerlich wurd geacht, daß man welle uß allen Orten der christenlichenBurgerschaft ein prcdicanten sampt einem ratsbottcn, der sinnlicher fach verständig, schicken an ein gemeinmalstatt, nämlich gan Basel, das denen zuo Straßburg ouch gelegen, daß sy sich dessen mit einandrcn undcr-sprechend, damit sy der fach halben ein glichen verstand trüegend und das best einhellig angenommen wurd.
3. „Zum dritten, wo ouch diß nit wurd gelegen sin, diewil dann groß und klein Rät zuo Basel gnuog-sam durch das wort gottes versicheret, hierin ein christenlich fürnemen Hand, daß dann ander christcnliche stctt»it dess weniger christenliche liebe gegen in(cn) behalten und sy in sölchcm durch ire prcdicanten oder andredarum, als die so nüwernng oder sundcrlich wys suochen, nit usrücfcn; dann ire prcdicanten sind dises (artikels)und andrer irer leer und Handlung rechnung zc geben bereit und in sunderheit disers Handels halben; dannin(cn) beschwerlich wurd syn, wo ircn christenlichen gemeinden christenlichcr gemalt und brüederliche crmanungnach Christus insatzung entfremdet oder verärgeret sollt werden. In allem wär inen das liebst, dem befelch
. Christi cinhclliklich nachzckummcn.
III. „Daruf ist gcmeltem Doctor geantwurt (und zuogesagt) das trülich anzebringen, in Hoffnung, daßein nntwnrt fallen soll uf den nächsten tag gan Baden, die gott gefellig (sig)."
St. A. Bern: Absch. OL. 497—504. — Stadtarchiv Constanz. — St. A. Zürich: Kirchcnarchiv (Corresp. V»I. IX).
Daß diese Verhandlung hieher gehört, ergibt sich schon aus Nr. 110, sodann ans einem Abschied vom16. November.
Bern. 153t), 28. September.
KaiitouSarchiv Solvtl>ur»! Abschiede, Bd. IS. Staatsarchiv Ber»! Instructionen, u. IS1>. Rathsbuch Rr. «s?, >>' I».
Tag der drei Städte Bern, Solothurn und Biel.
». 1. Ans diesem von Bern angesetzten Tage ist nach langer Berathung beschlossen, es soll ein SaumWein am See nicht theurer als um 8 Pfd. Pfenning Berncr Währung gekauft noch verkauft werden, und