September 1530.
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berichten wollen, damit es seine Botschaft zn verordnen wisse. Zugleich bitte man es. diesen Tag auch Glarns,Schaffhansen und Appenzell zn verkündigen. Obwohl nämlich dieser Tag zunächst bloss für die X Orte, desthurgauischcn Vertrags wegen, anberaumt worden, so habe man doch für gut gehalten, die Botschaft zninstrniren ans den Fall, daß sich noch etwas Anderes zutrüge; man werde ihnen auch über den letzten ArtikeldeS jüngsten Abschieds von Baden, nämlich Antwort ans „die Pnnctcn der Jahrrcchnung", Befehl geben.
St. A. Bern! Teutsch Miss. 8. ose. 087. - St. A. Zikich: A. II. Capp. Krieg.
Zu I». 1530, 25. September. Marens, Abt zu Reichenau, schreibt an „n und II von Stetten undLanden botschaften, so jctzund by ainandern zn Arow versammelt sein, samentlich und sonderlich." Gruß zc.„Als dann unser guot freund und nachbnren, die von Zürich, uf anrufen etlicher predicantcn, so uf unser undunsers gotshaus pfarren und caplonycn sitzend, als nämlich zno Steckborn, Bcrnang und Mülhain, auch zuoGachnang, in der grafschaft Durgew gelegen, welche bredicantcn vcrmaint, daß wir inen zuo aller irer vor-habenden reut, zins, gült und zechenden, daran sy mich völlig und wol komm mögen, zuo ainer besserung, derosy, als offenbar ist, nit notdürftig sein, competcnzen geben söltcn, all und jed unser und unsers gotshus reut,steurcn, zins, gült und zächcndcn, sovil uns dero in der grafschaft Durgew aller järlichs gefallend (wiewoldannocht solichcn brcdicnnten von dem nnscrn das jenig, so inen von deichen) von Zürich angeschafft, verfolgtworden), verHeft und verbottcn, deßhalb wir unsers iukomens nun mcr im dritten jar mit merklichem schadenund nachtail entratcn müessen, in ansechung, daß wir die zinser, so darauf umb ain benanntlich houptguot, dassi) unserm gotshus gelichcn, vcrwisen und die auch zum merern tail in der Aidgnoschaft gesessen sind, von denselben wir täglichs umb bezalung irer verfnllncn zins angesuocht, auch für »nd für in die laistung gcmantwerden, welchen auch wir gern, als sich wol gebürt, ain willen machen, sy zuofriden stellen und bricf und sigelhalten weltcn, so könnten wir doch das undcrpfand, darvon wir sy bezalcn söltcn, wie obgehört nit nicßcn.Darumb langt unser gar hoch und freundlich bitt an euch, ir wellet uns zuo eeren und gefallen ... die be-rüerten von Zürich güetlich vermögen, uns ire gethane häfte obgemelter enden widcrnmb zuo cntschlachen. . . .Haben dann die bredicanten ainich ergründt anforderungen zuo uns, darinnen wcllcnt wir inen gebürlichbegegnen." ... St. A. Ziirich: A. Bischof Konstanz.
Zu !<. Im Berner und Basier Ercmplar schließt sich diesem Artikel ohne Unterbrach eine Abschriftder erwähnten kaiserlichen Missive und der von Zürich vorgelegten Autwort an.
Wir legen diese Schriften im Wortlaut vor:
1) 1530, 30. August, Augsburg. Kaiser Karl V an Zürich. „Ersamcn lieben getrüwcn, uns habendie eerwürdigcn unser fürsten und lieb andächtigen Hugo, alter, und Balthasar, jetziger bischof und thumpropstzuo Costanz zc., unser Rat und Vicc-Canzlcr, von wegen ir und ircs stifts thumpropsty, mich gcmcins thumb-capitels und anverwandtcn geistlichen demüetiglichcn fürbracht, wie ir inen ir hargebracht ersessne rcnt, gült,zechenden, zins, Nutzung, inkomcn, gefäll und ander gcbürnusscn, so sy in üwerm gebiet und obcrkcitcn ligenund järlichen gefallen haben, uß etlichen vermeinten ungcnnogsamen Ursachen, mich über und wider daß sy üchnoch den üwcrn daby icht pflichtig noch schuldig und mit üch nichts unfrüntlichs ze thuon, besonder zum teil widerir inhabende houptvcrschribungcn und ir recht gethon erbieten jctz und ctlich jar her mit üwer selbs angemaßtengewalt und unerfolgt rechtens verlegen, sperren und verhalten, mich üwern underthoncn und zuogewandten glicher-maß zuolnsscn und gestatten füllet. Wiewol sy üch umb cntschlahnng angercgts bcrücmpten Hafts und erfolgungirer gülten mcrmals mündlich und schriftlich in lieb, fründschaft und gücte ersuocht, haben sy doch bis uf hütigentag by üch kein(en) andern Kescheid bekummcn mögen, dann nachdem üch und üwern mitverwandten irer klöster,gotshüser, spital und pfruonden rcnt und gülten von etlichen fürsten und Herren gesperrt worden, so wären irhinwidcr bedacht, obbemcltcn bischoffen, tumcapitel und geistlichen die nutz und reuten, so sy hinder üch Helten,glichermaßcn mich zuo verlegen, der dann inen zno untrüglichem verderblichem Nachteil und schaden gereichen(well), mich in iren gewalt und macht nit stand, die angezogncn fürsten und Herren irs Vorhabens abzuostellcn,mit unterthänigem anruofen, inen hierinnen unser kciserliche hilf mitzuoteilen gnediglich zuo gcruohcn. Diewil wirnu dann ab sölicher üwer frevcnlichcn und gwaltigen Verhandlung nit unbillich hoch und mcrklichs mißfallen
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