September 1530.
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gelds noch eine Einrede erfolgte, i. „Die Voten" mögen auch darüber instruirt werden, ob man denen vonWyl eine briefliche Versicherung zustellen wolle.
Ii.. 1530. 23. September (Freitag nach St. Matthäus i. H.), Zürich. Die Nathsboten von Zürichund Glarus an den Landrath des Gotteshauses St. Gallen. „Es laugt uns au. wie der burgermeister Meyervon Sant Gallen nß etlichen redlichen erbarm Ursachen und villicht allermeist, daß er sich des lasts und (der)geschüften der regierung, damit er bishar beschwert gewesen, dcst glimpflicher usziehen und etlicher maß rttewigen(mög), bewegt worden zuo dem gottshus ze stellen und sich dem selben, es wäre mit diensts oder andernPflichten, wie im darzuo geholfen werden möchte, underwürfig ze machen, darab wir in bedenkung, was hilf,trosts, guoten rats, anleitung, berichts und wegwisungen das gotshus von einem so tapferen,' wisen und ver-ständigen man gehaben, und wie wol er in disen nüwerungen dem selben erschießen möcht, sonder anmüetiggefallen empfangen und im hierzuo, so vil an uns ist, förderlich zuo sin ganz inbrünstigs gemüets begirig undgeneigt, angesechen daß >vir in einen strengen standhaften unbeweglichen anhänger und Verfechter evangelischerwarheit, ouch unser» Herren von Zürich und andern iren cristenlichen zuogewandten und mitverhaften lieb-haben? göttlichs Worts alliueg getrüw. günstig, hold, rätig, bistäirdig und beholfen befunden, derinaß daß unsund üch ime als einen? gerechten vertruwten cristenlichen niitglid günstig underschlonf ze geben und in früntlichzuo ??ns ze trinken (?) uß cristenlichcr liebe billich bcivcgen soll. Und diewil dam? er (als uns bednnken will)uit sonders gewinns oder genießens von? gotshus, sonder allein, daß er desselben und unser der zweyer odervier Orten geschworner sin und etwa dest glicheren schirin hau möcht, begert, ir im ouch, es stge mit deinschaffner oder inzücher ampt im Hof zuo Sanct Gallen oder in sust zuo einem landmai? anznonemen und indas birgli (?) zuo setzen fast komlich, wol und mit gnoten fuogen zuo hilf ko?nen mögend, wir ouch hierufunserem hoptman vollen gwalt geben, mitsainpt üch fründlich ?n?d flißig nachtrachtung ze Habel? u>?d allei?möglichen fliß anzuokeren, ob im in etwelche?? weg zuo üch geholfen werdm möcht, so ist an üch unser garfründlich bitt und begeren, ir wcllind üch disen ersamen tapferen wolberüemten und cristenlichen man um unserfürpitt, ouch siner tapferkeit ?n?d krankheit willen zum günstigisten u??d in allen trülven befolchcn sin lassen und!»?e vorab gott (der es ongezwifelt erkenne» Wirt) und uns zuo sonderm früntlichen angenemen gefallei? sinszimlichen erbaren nud wol müglichen begerens fründlich willfarcn," :c. :c. Sustsarchw St. G°llm (Original).
395.
Anrau. 1580, 27. September.
Staatsarchiv Zürich! Abschiede Bd. 10, k. so». Staatsarchiv Bcr»: Allg. eidg. Absch. 00. 4Sg. Kantviisarchiv Schasfhausd»: Abschiede.
KantvnSarchiv Basel: Abschiede. Stadtarchiv Konstanz.
„Bnrgertag" der Städte Zürich, Bern, Basel, Schaffhause??, St. Gallen, Mühlhausen, Biel und Konstanz.
Gesandte: Bern. (Hans Franz Nägeli). Eon stanz. (Thomas Blarer). — (Die übrigen unbekannt).
Zuerst wird das Friedgeld der 2500 Kronen angezogen und abgeredet, um größerei? Glimpfs willenden nächsten Tag zu Baden, nämlich auf den 9. October, zu erwarten; sollten dann die V Orte die Kostennicht erlegen, so will man ihnen den Proviant abschlagen; es sollen also die Boten der christlichen Städtemit Vollmacht abgeordnet werden, das zu thun, damit man ohne Verzug die Sache zur Entscheidung bringen