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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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September 1530.

mit recht und nit mit potten «stieben sollint; darzuo müessind st) die eichten in iren hölzern von inen, undnämlich vom bischof von Costenz erkoufen; st) nemint ouch in iren der gcpursame hölzern dos so inen gefiele,alles on ir aller gunst, müssen und willen; es wellent ouch etlich nit, daß sy ir viel) darin tribint, aber sy(selbs) machind nnd thiiegint es nach ircm gefallen, ist ininer Herren erkanntnuß, daß die gerichts oder lechenHerren gemalt und recht haben, iren hindersäßcn zno gebieten, die lechcngüeter nicht zno mücsten, sonder dieInhaber der lechen solche unwücstlich halten, es märe dann, daß der so das lechen besäße, zimmer Holzes undanders zuo sincr notdurft bedürfte, möchte er das wol uf dem erblechen guot homen. Es sollen und mögenouch die Inhaber der gücter die weiden nnd eichten in treu eignen hölzern nutzen nnd messen, daß sy die nit be-würfen zuo erkaufen, von geistlichen und weltlichen ungesumt, und ob cinichcm in sinen güctern schaden beschächc,so soll dcmselbigcn der abtragen werden und nit dein lcchenherrcn oder gcrichtsherren. Ob aber ein buoß darufgesetzt war, lassen min Herren den gcrichtsherren die straf inzüchen."

(24.)Zum vicrundzweinzigistcn, daß etlichen gcrichtsherren libstürcn geben, dcro libeigen sy nit nochinen dhcin guot zuogehörig sigen, darzuo ouch etlichen better us iren hüsern getragen und genommen werden,wann sy anders wibcnt ?c., ist miner Herren meincmg, daß die so solich libstürcn ingenomen haben, dcro abstonund die nit mer »einen sollen. Ob sy aber recht darzuo ze haben vermeinten, möchten sy das recht darumbvor einem nnpartigischcn landgcricht bruchcn, und der vorgemcltcn unbillichc» beschwcrd der bettern halb istminer Herren cntlich Meinung und erkanntnuß, daß die gar und ganz ab und niemand zuo gedulden schuldigsiu solle."

(25.)Zum achtzcchendcn (fünfundzwcinzigistcn), als sich die Thurgöwcr mit nachlassung des fridcns ouchbeschweren nnd bitten, darin nach gcbürlichcit zuo sechcn und sy in gnaden zuo bedenken, lassen mine Herren dasby m. h. der zechen Orten erkanntnuß beliben, die also luten ist, daß nun hinfür der friden, wie der angelegt,bestan, nit meer abgetrunken werden wie bißhar, und ein Lnnduogt gewalt haben soll, den friden nachzclassen,wo es in guot oder not sin bcdüecht. Er soll ouch das, wo er nun die eiden innimpt, allenthalben verkünden,damit sich menklich darnach wiss zuo richten.

(26.)Zum scchsundzweinzigisten, der beschwcrd der lechen halb, so nüwlicher zit und jaren setz mit denThurgöwern anders dann von alter her kamen gebrucht ze., bedüecht min Herren unbillich sin, daß jemand merzuo erfordern oder zuo begcrcn vermeine dann sechs krüzer, nnd ist deßhalb ir erkanntnuß, daß niemand vonder verlichnng des lechens mer geben oder nemen (soll) dann sechs crüzer. Ob aber an etlichen enden derbruch gewesen, daß minder geben war, sölte nochmals minder geben werden; doch hiemit den Muntpraten znoSpiegelberg ir gerechtigkcit des empfachens der müli zuo Saut Mnrgrethen, dcssglich minen Herren den land-vögten inincr Herren (der siben Ort?) lechen vorbehalten und usgescheiden, darin zuo handle« und die znolichen wie von alter har."

(27.)Zum sibcnundzweinzigistcn, der nidern gcrichtsherren schribcr lons halb ist miner Herren erlüterungund erkanntnuß, daß die selbigen schriber von einem gült oder konfbrief, so hundert guldin nnd darnnder houpt-guots uswist, nit mer dann vier batzen ze Ion «einen sollen, nnd wie nicngmal zwcinzig gülden über diehundert guldin hoptguots ist, so mengen batzen mögen sy zuo den vier batzen zuo lon »einen, und nmb einschlechten urtclbrief soll nit mer dann dri batzen und ein batzen sigelgelt genomen werden. Wann aber in solichcnurtelbriefen kundschaften vergriffen, deren wären lützel oder vil, daß dann einem schribcr je nach gestalt derfach und der billicheit gelonet; ob sich aber ein schriber nit nach der billicheit wisen lassen weite, als dannsoll es an einein geeicht ston, was ime dem schriber nmb solche arbeit ze lon geben werden solle."

(28.)Zum nünzechcndcn (achtnndzivcinzigisten), als die Thnrgöwcr sich beschweren, daß ein arm man ufdas sin nit bedörf bmven, das so im wol kam und damit er sine kind dester bas wüßte zuo erncercn, als schmitten,metzinen oder pfisteryen ?c., ist miner Herren erkanntnuß, daß nieman schmitten, badstuben, pfisteryen und mülineubuwen oder ufrichten solle onc gunst, wissen und willen der oberhcrren; doch wo alt hushofstetten wären, möchteeiner wol ein hus oder schür buwen; ob aber einer uf sin guot ein hus bmven weit, das nit ein alte hushof-statt wäre, und im ein gemeind das erlonbte, soll ein gerichtshcrr im das nit zuo weren haben.