September 153V.
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werden, und damit das fressen der puren, ouch alle schenkinen, mieten und gaben gänzlich abgestellt, hingclcitund sich dero by cid und ecren, ouch entsetzung gerichtlichen amts keiner meer gebrnchen solle.
(18-) „Zum fünfzechcnden (achtzcchcnden), als die Thurgöwcr begerend, sp von den gemeinden der eiden zno er-lassen, die sp unzhar ircn nieder» gerichtsherren cnet sces gesessen, gcthan habint, uß etlichen beweglichen rechtmäßigenUrsachen ze., ist miner Herren Meinung und wellcnt, daß die underthanen in dem Thurgöw schweren und doch dencid mit heiterm vorbehält göttlichs worts, eins gemeinen wolstands, nutz und frommen einer Eidgnoschaft unddes ganzen Thnrgöws und nit anders thuon und erstatten söllint.
(18-) „Zum nünzcchcnden, als vilgemelt Thurgöwcr inen ein cegericht zuo vergönnen bcgert, und aber„der Sinodus us inangcl der Personen, (so) zuo solichen dingen geschickt, für dismal mincr Herren von Zürich eegericht„unz zuo unterer inscchnng angcnomen, da so lasscnt cS mine Herren setz ouch hiebi, dcssglichcn ouch die Zwölf„im Thurgöw als ufsecher cristcnlicher ordnung unz zuo nächstem Sinodo blibcn, doch daß sy sich keiner wclt-„lichen geschäften, regicrungen oder Verwaltungen, (so) lib und guot und die weltlich oberkeit betreffend, in keinen„weg underziechind, bcladind noch annemind, dann mine Herren inen dess schlechtlich keinen gestand geben werdent."
(2V.) „Zum sechszcchenden (zwenzigstcn), von wegen des bruchs und reiskostcns, den sy vergangner cmpörung,so sich göttlichs worts halber zuotragen, als sy m. h. von den beiden Stetten zuozogen, ouch snnst mit dem Synodound in ander weg gehebt und erlitten, welchen sy die gerichtsherren vcrinög irs zuosags inen helfen zuo tragenschuldig, dargcgen aber die gerichtsherren inen by disem kosten nützit pflichtig sin vermeinen wellen, diewyl syZum teil mit ir sclbs lyben und zum teil durch irc vcrsöldctcn ininen Herren zuogezogcn, dann sy ouch nit schuldig,mit jemandem ze reisen oder zno brnchcn, dann allein mit einem Landvogt in namen m. h. der Eidgnossen;wärind aber darneben des erbietens, die güeter, so sy nß der gemeinden stüren an sich erkonft nnd die vorstürbar gewesen, zuo verstüren, der Hoffnung, (daß) sy wyter dann vornaher der bruch gewesen, nit gedrängt,sunder by recht und irem alten harkommcn geschirmt wurdint, und so sich dann die gerichtsherren wyter nit in-lassen, sonder ee des rechtens erwarte» wellen, habent sich hieruf mine Herren crlütert: Sidtenmal die gerichts-herren in vergangnem krieg und stnrm der Landschaft ir lyb nnd guot, wie frommen ceren lütcn und gericht-säßcn wol zuostat, redlich zuogcsetzt haben, daß sy dann abgedachte güeter, von und uß der gemeinden stürenvon inen crkouft, verstüren in lut irs erbietens und hinfüro wie bißhar niemand reis oder bruch kosten znogeben schuldig sin sölleut, dann einem Landvogt im Thurgöw, wie das von altem har gebracht ist. Damitaber die gemeinden gedachts kostens dennocht etlicher wys ergeht, so wellent mine Herren, von den vier Ortenumb frid und ruowcn willen erachten, daß inen tuscnt guldin daran zuo stür geben werd.
(21.) „Zum einundzweinzigisten, ob jcmands sy die Thurgöwcr von den oberzeltcn artiklen wider recht„gewaltiklich ze trängen und sy darbi nit blibcn ze lassen nnderstüende, daß-dann sy iri Herren von Zürich„und Bern, und welche am Thurgöw teil habent und inen im göttlichen wort glichförmig sind, doch nit ein„Ort für das ander, umb hilf ankeren mögint, von den übrigen Orten unverhindert, welches inen ouch irer eercn„halb unverletzlich und unnachteilig sin soll, lassend mine Herren das beschechen, mit der befelch, daß sy die„Thurgöwcr sich nit in ungeschicklichcit, unruow oder ufruorcn begeben one ir gunst, müssen und willen."
(22.) „Zum sibenzechenden (zweiundzweinzigisten), als dann sy die Thurgöwcr in lösung der erkauften zinsen oucheben treffenlich und merklich beschwert sin sich erklagen und bitten, daß sy darin nach zimlichcr billicher gestellt bedachtund inen geholfen werde -c., ist miner Herren erkanntniß, daß die kernen, Haber und nun zins, so mit gelt uf ablösenerkonft und gestellt sind, wann die hinfüro gefallend, nit mcr gebe», snnder von zwcinzig pfund oder guldin einpfund oder ein guldin ußgericht werden; wo aber einer einem sine güeter zno kaufen gebe» hctt mit dem gedingund underscheid, daß er im kernen zins geben, bis er im den ablöste, daß dann solicher kernen zins für nndfür usgericht oder abgelöst werden sölte; was aber recht boden zins sind, die söllent wie von alter har gebenwerden.
(23.) „Zum drünndzweinzigistcn, als sich die Thurgöwcr beschweren, daß die gerichtsherren inen durch„iri pott wcrind und verhinderint, daß einer sine lechen oder eigne güeter, holz und feld, nit zuo stnem gefallen„und der notdurft nach bruchen und nutzen möge, und vermeinen, daß die gerichtsherren und ander die fachen