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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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September 1530.

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trostung thuon oder aber im, wo cr die trostung nit gäbe, bcholfen sigc, daß er zuo eins Landvogts Händenfänklich angenommen werde zc., daß es by demselben artikel bclybcn, lassen min Herren, wie die setz hie sind,solche erkanntnuß in kreften bestan nud wcllent, daß der glebt werde, und mit namen solle die statt Frowcnfcldby ircr fryheit nnd gercchtigkcit des ladcns halb bclibcn wie von alter har.

(13.)Zum zechenden (dryzechcnden), daß dhciner umb eerlich fachen fänklich angenommen oder getürmt werden,so zuo vertrösten Hab, wie dann zno zrsten villicht bcschechen und von den knechten mit vcrhüetung der gefangnenmuotwilliger kost nfgctriben, den der arm nmn, so also umb Unschuld gfangen gewesen, nach der lediglassung hctmüesscn geben und bezalen, mit undcrthäniger bitt, sy harin ouch gnädiglich (zuo) bedenken, ist mincr Herrenerkanntnuß und Meinung, daß es by m. h. der zechen Orten erkanntnuß, die sy hierumb gegeben haben, blibcnsolle, welche crkanntniß also lut(ct): wo nun mecr einer umb male-fizisch Händel fänklich angenommen und schuldigerfunden, solle cr nach sinem verdienen gestraft werden und mincn Herren gefallen und verfolgen, was die satzungInhalt; aber wo einer angenommen umb fachen, die nit malesizisch wären oder umb das er verklagt und vcr-lümbdet und unschuldig erfunden murd, so soll ein Landvogt den nfgcloufnen kosten abtragen nnd solichen kostenvon dem, der den gefangnen gegen im oder stnen knechten frävenlich und »nrcchtlich verklagt oder vcrlümdct,inziechcn und in darzuo strafen. Ob aber einer einem Landvogt in geheim anzeigte, daß einer bös gehandelt oderthan hett, möchte ein Landvogt daruf nachfrag haben und den Handel, wie der stüendc, gründlichen crkunncn,eemaln er den selbigen sienge; von dcsswegen sölte der ander sins anzöigens uncntgolten bliben. Es sollte ouchein Landoogt mit den knechten verschaffen, das sy sich zimlichs kons bcnüegen lassen lut der satzung.

(11>) »Zum eilftcn (vicrzcchcnden), als sich die Thurgöwcr erklagcn, daß sy von den Vögten für Landgerichtoder für die Eidgnossen zum dickcrnmal citiert, und so sy mit recht lcdig nsgangcn, müesscn sy nüt destcr minder ircncrlittncn kosten an inen selbs haben, da ir Meinung, so einer also im rechten obgelegen stg, daß im von denngcgentcil nmb den schaden der billicheit nach wandet nnd abtrag bcschechen soll; so dann von gcrücrtcn m. h.der zechen Orten ratsbottcn erkennt ist, daß hinsür die landsgerichtsknccht von der grnfschaft ivegcn nicnmndladen, c!» Landvogt bevälche inen dann das zuo thuond, und ob die gcrichtsherrcn gegen denen, die sy umbfräfel anzüchcn, im rechten verlustig wurden, sollen sy den armen lütcn ircn kosten ouch abtragen, als wol alssy inen den nsrichtcn müeßtcn, wenn sy die gerichtsherren inen oblägen. Aber einem Landvogt soll der kost,wann der im rechten obligt, geben werden und cr niemand kcin(en) uszuorichten schuldig sin, damit land undlüt in schuh und schirm gehalten werden mögen zc., lassen setz min Herren inen dise erkanntnuß, wie sy hievorstat, gefallen, doch mit solichem anhang und zuosatz, ob etwa einer vermeinte, daß ein Landvogt in zuo ungc-bürlichem kosten gefüert hett, dardnrch cr im den billich abtrüege, möcht er in darumb vor m. h. der zechen Ortenbotten zuo tagen beklagen und anlangen.

(15.)Zum zwölften (fünfzechcnden), als die Thurgöwer begerend, die Landgericht inen von gemeinemman und nitmcr mit der Edlen (und) gerichtsherren amptlüten besetzt zuo werden, dessglychen ein ordnung imLandgericht ze machen zc., dcßhalbcn (haben) minc Herren geordnet, dicwyl das landbuoch on das uswyst, daß cmLandvogt das Landgericht van den Edlen und der Landschaft besetzen möge, daß dann der Landvogt in namen m.h. der Eidgnossen (als) in namen der oberkeit gcmeldt Landgerichte dcrmaß besetzen, nämlich vier der stallzno Frowenfeld, und die übrigen acht man der landschaft Thurgöw zuo richtcrcn setzen und ncmc» l solll, dochdaß dise zwölf all fromm crsam verständig nnvcrlümbdct nnd gottsförchtig inänncr, göttlichem ivort und evnmgelischer Wahrheit günstig und anhängig, ouch des uachimals Cristi mitgnossen und zum tisch gottes gangensigent, und ob im gelicbcn, etlicher diser zwölfen von den gerichtsherren, iren dienst oder amptlüten zc ncmenmag er (das) wol thuon, doch daß deren nit über vier, darzuo die selben göttlichem wort anhängig und < wiegehört) zum tisch gotts gangen sygent; aber minder dann vier mag cr wol ncmen. Ob aber dise lnnduchtcrsich ungeschicktlich und villicht mit mieten oder gaben oder sunst partyisch und vcrdächtlich halten, und etwa mißbrüch, so der billicheit, crbarkeit und dem rechten nngcmäß, infüercn und das recht mißlnuchen, oder villicht sunstminen Herren und andern ircn Eidgnossen sölichs folgender zyt nach ircm gnot bcduntcn zc andern und zuobessern, einen oder mecr abzuosctzcn und ircs Verschuldens zuo strafe» gefallen wnrdc, darzno soll inen jeder zyt