September 1530.
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also hinus fareii, ouch den zechenden offenlich und wie von alter harkommcn ist, ufstcllen; doch mit der lütcrung,was fruchten man zum jar einest in das feld und ackcr säyet, davon der zechend einest geben werden, und woim selben jar wrstcr in das feld, nachdem die erst frucht abkamt, gesichct wirt, dicselb frncht danncthin des-selben jars frr> sin soll; da so lasscnt es mine Herren l») der gemeldtcn miner Herren von Zürich nnsechungund reformatio», was die vermag, gänzlich belibcn und wellent, daß deren in reichnng beider zechenden, klein(s)und großes, trnlich und erbcrlich gelebt und wie oblnt keinerlei gfar, by der straf in derselben reformatio!! be-griffen, darin bracht noch gesuocht iverdc.
„Zum fünften (achten), der kloster amman, schasfnern oder inzüchcrn halb, als die gemeinden mineHerren gebctten, daß st) (die) von der landschaft nemcn und nit jedes kloster besnnder von den Orten bcvogtcnwellten ze., daruf habcnt st) sich erlütcrt, daß st) mit sampt andern ircn Eidgnossen, die teil an (den) klöstern imThurgöw Hand, allein einen einzigen oberistcn vogt oder pflcger (so der klostervogt genempt und den Orten nachwie maus mit den Landvögtcn brucht, genommen werden soll) hinns ins Thurgöw setzen, doch daß der einfrommer erbarer züchtiger wolbeschcidcner gottlicbender mann und göttlichem wart nit widcrig sig, der alleinuf die klöstcr ufsechen haben und sich derselben Verwaltung und sunst keinerlei geschäfts beherrschung noch regie-rung rmderziechcn noch beladen (soll); aber die underschaffner, inzüchcr oder amptlüt gcmcldter klöstcr söllcntnit von den Orten, sunder uf gcbürliche bürgschast und trostnng, ouch uf gewonliche gclübt uß der landschaftThurgöw, und nämlich ouch fromm ersam redlich habend tapfer unverlümbt cristenlich man, so harzuo geschicktund verfänklich und denr göttlichen wort glichförmig und günstig sind, gcnonren werden, so ferr daß die znoncmen und zno setzen nit inen den Thurgöwern, sunder minen Herren mit sampt andern iren Eidgnossen zuo-stiindig sin und gezrnnen (soll); die söllcnt dann gemeldtcr miner Herren und anderer irer Eidgnossen Pflegeroder oberstem klostervogt znosampt dem Landvogt ires zimlichen erbarcn hcißenS und enthcißens nach billichcndingen gehorsam und gewärtig sin, inen ouch järlich in nriner Herren der Eidgnossen namen irs inncnrcns undußgebens gnot erbar rcchnrmg, deßglpchen ouch irer amtsvcrwaltung, thuons und lassens und umb das (so)st) empfangen, red, nntwnrt und guoten Kescheid, daran m. h. die Eidgnossen konunen mögent, zuo geben schuldig(flu); doch ob sich einer so ungeschickt und umvesenlich halten, daß vilgemeldten m. h. den Eidgnossen den stirerzuo gedulden nit gemeint oder gelegen sin wnrd, den selben zuo ändern und ein andern an sin statt ze setzeninen den Eidgnossen frr> ungehindert zuo aller zrst (vor)behalten sin.
(9-) „Zum sechsten (nttnten), von wegen der zweycr klöstern, so st) zuo schnolen und ufenthalt etlicher togcnlicherjungen und studenten, so man zuo der leer heiliger geschrift ufzüchen soll, zuo verordnen bcgcrt, Hand mine Herreninen fürgehalten, daß es nß vilen beweglichen Ursachen und allermeist, daß sölich klosterschuolen ivol als baldursach zno einer andern München) geben möchten, als sunst nützit anders, und daß die Personen, so man also zurleer ziechen will, vil geschickter und wescnlicher in stellen dann uf dem land erzogen werdcnt, (diewrfl st) da)gewonlich etwas sunderer cigentönigcr wysen, die zur welt nit geschickt, an sich nemend ?c., st) nit für geschicktoder füeglich ansechcn welle,, widcrumb derley eigennützig ein fuor volk (?) ze ziehen, und deßhalb sich hiernfmit inen diser Meinung vereinbaret: Diewil den pfarrherrcn in der landschaft die sinnryche und guote ingeniader jungen, und weliche zur leer geschickt oder nit, aller bast kund, daß sr> dann etwa zechen oder zwölf wol ge-schickter junger, uß der Landschaft geboren, frommer erbarcr lüten kind, so st) dryzechcn, vierzechen, fünfzechcn odersechszechcn jar alters und ein zimlichen ansang zur leer Hand, dem Synodo, so der on das in andern cristen-lichcn fachen handelt, fürstcllen; die sollen dann sechs uß denen, so sch am geschicklisten und verfänklichesten zurleer bedrucken wellen, und nit meer erkiesen und demnach die selben, so also bestimpt sind, je zuo ziten deinklostervogt znosampt dem landvogt fürbringcn und anzöigcn; die söllcnt dann dise jungen fürer uf ein schul ineiner statt, es sigc zuo Zürich, Bern, Basel, Sant Galle», Costenz oder anderswo, nach dcS Synodi erkannt-nuß, ivo je zuo ziten die heilig geschrift znosampt den sprachen am „ücbigistcn" und cristenlichisten geleert wcrdint,schicken, und ncmlich die klöstcr ir jedem alle jar, so lang er also im studio stat, und bis daß er us gnot be-drucken siner leermeistcr» durch den Spnodum rvidcrnmb hcimberücft und villicht zuo verkündnug göttlichs rvortsangestellt wirt, fünfnndzweinzig rynisch guldin in münz, bringt (des) jars anderthalb hundert gnldin von gemeinemklostergnot, handreichcn und im ivyter zno geben nit schuldig sin. Ob einer oder meer zur leer ungeschickt