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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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September 1530.

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landschaft halten; dann wo jemands darivider handle» nnd sich ividcrsträb inachen, nmrden min Herren die beid^tctt den rhurgoivcrn nach irem znosngen lib nnd gnot zuosctz'cn, damit sy by disein cristenlichcn ftirnemenblilien machten; ob aber einem oder mcr Pensionen, so bis nf hüttigcn tag verfallen, nsstnndig mären, mögensi) die selben ungestraft iuzüchen.

(2.)Zum andern, als die Thurgöwcr bcgert, daß all prelatcn, closterlüt, cdellüt, gcrichtsherren undander im thurgöw wonhnft nnd gesessen, niemand nsgenomen, sich so vil an inen sige dem wort gottcs vcr-glichcn oder mit biblischer gesehrift uüivs nnd nlts testnmentS erhalten sollint, daß diejenigen, so dem göttlichenwort günstig und anhängig, irrint nnd nit recht daran sigint ?c., lassend min Herren discn arkikel als göttlichund aller billicheit gemäß gänzlich belibcn, mit dem Kescheid, daß die fach den eerichtern angehenkt und den-selben die übcrtrettendcn zno strafen befolchcn, ouch inen von der oberkeit rucken gehalten werd. llnd mitnamcn, so solle ein jeder, er sig edel oder unedel, in der landgrafschaft Thurgöw, wo er nnheimsch und iminngluh sige, sich an die predigen fördern, es sig in siner psar oder anderschwo, doch zum wcnigisten jeklicherall sonntng, wo er jendert künt oder möge, in siner psar zno der predig gang, damit niemand crgcruußbcscheche, und sy, die gcrichtsherren, hören, ob iri predicauten die warheit predigen oder nit, doch gferd inallivcg vermittcn, in Hoffnung, sy werden durch das gottswort so vil ergründt, daß sy sich zno dem tisch dcSHerren schicken, daran sy dann mincn Herren sonders gefallen bcwisen. Und wo mich die bildcr nnd alter nochvorhanden wären, sollen sy nach inhalt göttlichs worts hinivcg gethnn und zerbrochen werden, nnd das alleshiemit gnuogsam geheißen und geboten sin."

(3.) »Zum andern (dritten), daß niemand?., er sig geistlich oder weltlich, von nnd usserhnlb der land-grafschaft Thurgöw nützit flöchncn sölle ?c., ist mincr Herren will und gfallen, daß die Edlen und Gcrichts-herren das ir wol je zno zyten an ir sicher gewarsnme thuon und flöchncn niögen, doch allein in die Eidgnoschaftund nit usserthalb. Aber der klöster nnd kilchen güeter söllent nienderthin geflöchnct werden one gniist, wissenund zuolassen miner Herren der vier Orten Zürich, Bern, Glnrns und Solothurn.

(4-)Zum vierten, der cristenlichcn predicauten halb, daß die selben von und us den zechenden undwidumbgüctern nach zimlicher notdurft erhalten (iverden) ?c. Diewil dann kuntlich, daß pfrüenden und coin-petenzen ze schöpfen und ze taxieren bishar ouch den bischosfcn zuogehört und dehcin laiisch oberkeit sich derobeladen oder ützit darin zuo erkennen gehcbt hat, welches aber den cristenlichcn gemeinden durch die richtergötlichs worts setz ouch wider zuogcstellt worden; deßhalb, so der ganz Sinodus und das Thurgöw solichsfür min Herren von Zürich gewisen, wellcnt sy, min Herren, daß lul der ordnungcn, die min Herren vonZürich iren eerichtern geben, oder min Herren die drü Ort den eerichtern, so im Thurgöw verordnet, gebenwurden, den predicauten und scclhirten zimlich eerlich naruug und compctcnzen geschöpft, nnd nainlich von erstemdie Collntores und lcchenherren darumb angesnocht und an sy die pfrüenden in zimlichcit zuo ersetzen bcgertwerden, und wo sy das in Monatsfrist, dem nächsten nachdem sy darumb angefordert, nit thätcn, alsdann diecerichter nnverzogenlich die compctenzen, wie sich gebärt, zuo schöpfen gwalt und recht haben. Ob jemandvon jetzgcmeldten richtern nit recht gehört, mögen sy m. h. wol liden, daß sy widcrumb verhört und wo inenzuo kurz beschechen, alsdanip recht bcscheche; wo es aber daran mangelte, daß die gcrichtsherren, clöster oderandere zcchendnicsser den gemeinden das vorhielten, das inen geschöpft, da sollen sy inen iri früch! und zechendenheften und nit folgen lassen, bis sy der competenz vernüegt sigen. Ob aber die zcchendnicsser inen deßhalbfür die übrigen Ort recht bietend und sy zuo tagen nmb(ze)ziechcn nndcrston wnrdint, sollen sy sich au solicherechtpot und ladnngen nützit kercn, sonder dein nachfragen, darzuo sy vcrmög göttlichs worts fuog und rechtHand. Aber der lcchcuschaft halb, wann nu ein predicant abgat oder su>t von der psruond koinpt, soll derlechenherr der selbige» pfarr und pfrnond die verlichen nnd mit einem andern togenlichcn und geschickten prcdi-cantcn versccheu, nnd so einem ein pfarr von irem lcchenherren geliehen wirt, soll der selbig predicant für diegclertcn zno Zürich kcren, sich daselbs behörcn lassen und brief und sigcl dem lecheiiherrcn bringen, daß ergeschickt und togcnlich zno dem ainpt und der pfarr erkennt sig, nnd vor und ee das beschuht, soll er zuopredigen nit nfgestellt iverden. Aber der caplany pfrnondcn halb ist mincr Herren Meinung, diewil die

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