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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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737
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August 1530.

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2) Dein Zürcher Exemplar ist das Original des angeführten Bittschreibens beigelegt, unter dem vonZwingt! gegebenen Titel:

Supplication und begcren der predicanten ze Zürich an die strengen vesten crsamen wysen zc. ratsbottender christlichen Stetten, uff 19. tag Augnsti z Zürich versammlet."

Fromm vcst zc. lieb Herren, üwcr ersam wysheit mag ring erwegen, was Übels und unrats zuo discrzit, dcro alle ding so gcfarlich stond, undcr den christlichen Stetten entston möchte, wo st) in der leer nit ein-trechtig; es mag ouch das christlich burgrccht zweyerlci leer nit crlydcn. So aber Benedictas Bnrgower, prndicantoder pfarrcr zuo Schaffhuscn, vom sacrament des nachtmals Christi nit glych mit uns in allen andrenstellen leret, darus arges nit das kleinst erwachsen möcht, ist unser ernstlich bcgcr an üwer ersam wysheit, diewelle unser lieb Eidgnosscn und Mitbürger von Schaffhuscn darzno vermögen, daß st) uns gedachten Bencdictcnstellen und darzno halten, daß er bericht cintweders von uns empfahe oder uns gebe; dann wir in hierin derunwarheit und unrechter leer leider müessend schuldigen, über daß er sich vil eins andren hat lassen zuo Bernmerken. Er lert ouch unsicher und falsch, so er von Christi beden naturen leret, sam (als ob) die gothcit ouchgelitten Hab, deß wir in, ouch anders so mittönst, (zuo) bewysen cmbietcnd. Demüetiklich bittende, ir wcllinddise unsere anmuotung im besten ufnemcn. Dann wir, zuo eintrcchtighcit der Stetten geneigt, solches an-sinnend und sust gheiner andren ursach. Habend ouch lang gewartet, ob er sich endrcn und beßrcn welte;so aber das nit wil sin, nöt uns die anligende notdurft der cinigheit, sölichs anzebringcn. Uns zwyflct ouchnit, es sygind die prädicanten zuo Bern und Basel glych mit eins in dem (fal und) Handel gcsinnct."

Üwer ersam wysheit undertenige predicanten zuo Zürich." St. A. Zürich: Zwi»gn-Schriste».

(Nach Zwingli's Autographon corrigirt).

3) Die Boten von Zürich, Bern und Basel schreiben unter dem 21. August (Sonntags vor Var-tholomäi) an Schaffhauscn:Wir haben üwer vcrantwurtnng .... alles inhalts (verhört) und darin ver-standen, daß ir üch genzlich uf den artikcl des burgrechtcns, der des Vermögens, daß ein jede party in irerobcrkeit in fachen des gloubens und scelicher scligkeit handlen und sich halten soll, deß (stst sich) gctruwt gegengott und mit heiliger gcschrift zuo vcrantwurten, ländeii und (üch) deß zuo beschirmnng der unbcgründten leer dessacraments und der ccrimonicn bchelfen wcllcnt, darab wir billich bednrcn und bcschwärniß empfangen und jevermeint, (daß) ir uns unsers billichcn christenlichen ansinncns, diewyl solichc zwcispaltung üch und uns vilirrung gebären mag, nit vorgewesen wärind. So uns aber je bcdunken (will), daß üwer vorhaben gedachterMeinung und predig des sacraments und villicht anderer ccrimonicn halb, so sich uf bäpstlich wys gestaltend,unserem cristcnlichen verstand und bnrkrcchten ungcmäß und mit bcwärtcr heiliger gcschrift nit zuo vcrantwurtendund uns dann gänzlich nit zwyfelt, (daß) ir nit der Meinung sigent, das zuo beschirmen, das die gcschrift nitcrlydcn möcht, so ist an üch, unser vcrtruwte liebe Eidgnosscn und cristenlichen Mitbürger, unser ganz früntlichscristenlichs und ernstlichs bcgeren, diewyl uns als einem cristenlichen lyb, die wir in einem glauben undcristenlicher Verfangenschaft mit einander verfaßt, üben ärgerlich anstan will, daß wir uns in discn für-nemlichen dingen tränncn sollen, tlnd es ouch allen guotherzigen und andern cristcn nit ein geringen anstoß gibt,ir wcllint Gott vorab und unfern Herren und oberen zuo sunder früutlichem gefallen, umb cristenlicher liebe undeiniglest willen, damit nit unser widerwärtigen trost und stcrki irer Halsstarrigkeit dardurch erfolgind, solich irrigunbegründt leeren abstellen und den predicanten, der die ußgüßt, deren abston und rüewig sin heißen, deß-glichen ouch die latynisch vesper und ob noch etwas anders uf bäpstlichc wys by üch gehalten wurde, in andercristenlichere üebungen verwenden, oder ob ir doch je gcdächtind, uf üwerem vorhaben zuo verharren (deß wiruns doch in keinen weg zuo üch verstehen), alsdann gemclten predicanten zuo gemeiner verhör gegen unser»gcschrifts crfarncn stellen und darob halten, ouch in darzno vermögen welliut, sin Meinung mit obangczognergcschrift offenlich zuo vcrantwurten und zuo erhalten oder, ob er das nit möcht, sich von den unser» wider-wyscn zc lassen", u. s. w. St. A. Zürich: A. R-!igio»ssachen. K. A. Schasshauscn: Corr.

4) In seiner Instruction beschwerte sich Bern besonders auch über den bisher unerhörten Abschlag desBegehrens, vor den großen Rath zu kommen, und rieth dcßhalb, keine Botschaften mehr nach Schaffhnusen zu

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