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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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August 1530.

2.Urtcl darnf:

So ivier über dcn Handel gscssen uud den im grund ermessen, und so uun in einer loblichen Eidgnoschoft,onch snnst allcnthalb leider dcrglichen zivcispnltnng cristenlichs gloubcns halb vorhanden und vor ongcn undnoch nit vereinbart ist, und sy dann zno beiden teilen geistlich Personen sind, und in sölichcm irem Handel dieheilig geschrift vil gemeldet, und jc(d)wcdcrer teil vernieint, sin fach mit helgcr geschrift an tag zno bringen undivarhastig zno machen, will uns als einer kleinfüegcn weltlichen oberkeit, und als lcycn der geschrift unverstcndig,nit gepüren noch gezinien, harinne zno urteilen, snnder so stellen wir sölichcn Handel mit allem anhang alklichund ganz an, stillstan plibende bis uff ein kunstig eristcnlich concilie oder Vereinbarung cristenlichs glonbensin einer löblichen Eitgnoschaft, und so sölich Vereinbarung beschielst, daß dann stirer um die fach bcschechcu, waSrecht sye. Diser unser nnstandt soll ouch iveder her Hansen Schindler noch unserm kilchherren an iren ercnund guotcn lümbdcn nit nachteilig noch ufhcblich sin, onch theinen schaden gcpären noch bringen in kein weg.Wilderer teil aber sölichs nnstands nit erwarten wellt oder möcht, und gegen dem anderen teil rechts »itenpärcn, dcn mag er wol, ob er will, vor sinem ordcnlichcn und rechten richter suochcn und beklagen, wie bishnrundcr uns gcprucht und gepflcgcn ist w. Zno urkundt." Vgl. Nr. 273 und Nr. 322, na, 8 3.

365.

Uellenlmrg. 1530, 7. August.

Staatsarchiv Bern: J»structiomu, .r> rss v. reo.

Gesandte: Bern. (Hans Franz Nageli; BiziuS Archer).

Verhandlung betreffend den evangelischen Glanben.

Wir geben hier die Instruction im Wortlaut:

l.Uf das der gräfin von Nüwenbnrg stntthaltcr (ein) botschnft für uns abgefertigct mit bcfcll^, unsanzekeren, dwvl die gräfin inen hicvor geschriben, by alten gwonheitcn ze bclybcn bis zuo ir zuokunft, und sy,die von Ztüwenbnrg, gmcinlich ira das zuogsagt, (daß) wir sy darby handhaben, inen Farellum und ander sinsglychen nbnämen und darvor sin (wellen), daß nit sonder lüt sich rotten (und) gmeindcn w., damit nit unruowund villicht bluotvergießen entstände; dargegen aber der guotwilligen zno Ztüwenbnrg Kotten uns ermant, dwylst) zuo Bremgartcn, ouch Jnderlappen mit uns gholfen gotts wort handhaben, syent sy dcßhalb ouch im lands-fridcn vergriffen und dcßhalb gwaltig, (die) meß und ander ccrcmonien abzemeren, mit pitt, unser potschaft hin-über ze fertigen und allda das mer ze machen, dann ivyt das nicr wurde, gotts wort anzcnämcn w.; hnruf haudmin Herren vermeint, daß es noch in der statt Nüwenbnrg nit möchte das mer werden, meß und eeremonienabweg ze thuond, und dcßhalb für guot nngcscchen, daß ir hinüber gan llküwcnburg für den statthaltcr undsine rät, sodennc für rät und bttrgcr der statt keren und an sy trungcnlich begcren, dwyl by inen noch so zwy-spaltigcr sinn des gottSwortS halb, also daß ein teil meß und ccrcmonien für guot, der ander aber allein gottSwort anncmen wölbte, daß sy zno vcrmydung unruow das gotts wort wöllcnt lassen verkünden, onch die altengwouheiten brachen und die das gottSwort hören, denen es anmüetig, die übrigen zur meß gan, denen sygesellig, und vcrschaffint, daß jeder teil an sin gemeint ort zur predig oder meß crberlich anc einich schmäh oderscheltwort, ane bochen, hadren und ufruor gange, niemants gegen dem andern weder wys (?) wort noch werchbrache, so zuo unruowcn dienen möchten, so lang unzit sy villicht zuo letzt der fach eins wcrdint. Ir wüsseutwol, daß min Herren entsitzent, es möge nit das mer werden, darum sy nit für guot und fruchtbar angcsechenze mcren; dann sölt die meß gemcret werde», liessent sy demnach gotts wort wyter nit verkünden; zuo demmüeßtcnt die, so das gottswort angenommen, getrnckt werden, dcßhalb sy genrsachct werde» so vil ze vermögen,