1526
8 n.
Burgrecht zwischklll Zürich und Bern einerseits und der Stadt St. Gallen anderseits.
Zürich. RSS8, S. November.
8 t>. Burgrecht der Städte Zürich und Bern mit Biel.
Bern- 1529, 28. Januar.
8 c. Burgrecht der Städte Zürich und Bern mit Mühlhausen.
Zürich. 1529, 17. Februar.
Staatsarchiv Lnccr».
WIR die Bürgermeister und Schultheißen, klein und groß Nät, all bürgere und ganz gmemden derstell Zürich und Bern an einem, und wir der ^Bürgermeister^, die Nät und Burgere gmeinlich der statt zuolZ^Sant Gallen 2 (!) am anderen teil, thuond kunt mit j disem brief: Als dann zwüschent uns den beidenstetten Zürich und Bern vergangner ziten, gott dem allmechtigen zuo lob, ouch Pflanzung und handhab sindgütlichen worts, ein sonderer versprnch und burgrecht ufgericht ist, von wort zno wort also lutende: (folgt derganze Text von 8),
Uff sölichs habent uns die vcrmclten beid itctt die (2) ^ fürsichtigen (^)ersaiiien j und wysen(2) i Bürger-meister' und Rat der statt l?) 2 Saut Gallen 2 (!), unser lieb Eidgnossen!, zum höchsten ansnochen und bitte»lassen, diewyl sy dein gütlichen wort, sovil ineii got gnad verlichen, hold und anhengig weren und darumb gegendesselben widerwertigen in Widerwillen und gefar stau s mneßten, wir (!) wellen (!) sy in chrast des artigkelsin (dein) (5) obgeschribnen (b) burgrechtsbrief begriffen^), in unser burgrecht, schütz und versprnch annemen,welichs ivir beid stett gethan, ouch wir von (!)2Sant Gallen2(!) Ire Mitbürger worden sind, nämlich allesdas zehalten und zuo volziechen, I das in (hierin) verlyptem burgrechtsbrief gcschribcn (?) und ^ begriffen ^ (?) stat,sovil uns das setz oder in künftig zit berüert und berüeren mag, aller maß wie die beid stett deßhalb burgrechtswys zuosaminen verbnnden sind, also sollen wir gegen inen sambt und sonders, ouch wir von s den beiden stellengegen unfern lieben Eidgnossen von (^)>Sant Gallen!(() Haft uiid verbnnden sin nngfarlich. Wir haben unsouch zno allen teilen in disem burgrechten vorbehalteil und usbedingt die Pflicht, damit ivir oder unser jede stattder teiserlicheu Maiestat und dem hei- j ligen Römischen Nich als von des Nichs wegen verpuuden, ouch diepündt, wie die hievor zwüscheiit uns den drygcn stetten und andern unsern liebeii Eidgnossen begriffen sind.Dann unser will und gmüet ist, daß die bi iren chreften bliben und gehalten werden söllen.6 Sunst soll sichdis burgrecht streben und (?) ouch (?) gehalten würden uff allermenklich, wie darin luter begriffen ist, gar niemand
« 8 l>. >) Meyer 2) Biel 2) Einschaltung: frommen ') Zusotz: und nachpurcn 2) vergriffen.
2) Einschaltung: Deßglichen wir von Bern behalten uns luter und insonders vor die pünd, so zwüschen uns undgemeldten unsern lieben Eidgnossen von Biel ufgericht und loblich harbracht sind, ouch alle gcrechtigkeit, so wir,die von Bern, au den orten habe», wie dann sölichs alles von alterhar komeu und in pünden, ouch andern ver-trügen und verkomnussen vergriffen und gemeldet ist, es sie des reisen oder anderer fachen halb.
8 o. (>) Mülhuseu E) Eingeschoben: frommen E) wisen (Z weltind (^) obgeschribnem.
E) Zusatz: und geschriben stat. fehlt.