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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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fachen verhandelt werdent, dardurch sich ansehen laßt, daß große Zerrüttung landtlicher und bürgerlicher ainigkaitund unachtung des Hailigen Rychs ufgerichten landtfriden, und also verclainerung des römischen Rychs, mos uitdurch gnad des allmächtigen gots fürkummen, nach- j folgen werde; (1.) Also und von des wegen, ouch mitdenselben gnaden gots, und im namen Jesu Christi, des ewigen snns gots, unsers erlösers, ouch dem Hailigenrömschen Rych, darzuo gmainer diser landschaft und (sunderlich) uns selbs zuo handhab, sterk, ere, nutz undwolfart, habent wir (alle) umändern und unser jede die andern (all) zuo rechten trüwen burgern sund schirms-gnossen uf und) angenommen. Wir wellend ouch als ufrecht und getrüw Mitbürger ainandern und jekliche dieandern by unfern landen und löten, onch by unfern gerichten, fn)haiten, rechten, gerechtig- j kaiten, lyb, Hab undguot schützen, schirineu und handhaben, ouch jetwederer thail des andern thails lüt, lyb, Hab und guot in guotergwarsame, gehorsame und uuderthenigkait beheben und behalten, ouch failen kouf und verkouf ainandern gestattenund zuo allen j eren und nutz ainandern fördern. (2.) Damit aber dises burgerrecht in allweg dest bas, undwie wyt sich das strecke, verstanden werd, so habent wir dasselbig hiemit durch nachgeschriben artikel erlüternwellen. Und fürnemlich, als der gloub und seligkait der j seelen in niemands gezivang oder vermögen bestat,besunder ain fryge unverdiente gnad und gab von gott ist, sollend deßhalb wir baid Partien, nämlich jede inirer oberkait, in fachen des gloubens und selicher säligkait haudlcn sund sich Haltens, das sy getruive, gegen gottund ^ mit hailiger geschrift zuo verantworten, wider welhes ouch dhaiu tail den andern betrüeben noch anfechten,ouch niemands andcrm, wer der wäre, der sich darwider zethuon vermäße, beholfen sin noch rätlich, noch inainich weg zethuon gcstattnen, (3.) (^ Begegnete aber unser ainichem j thail von wegen des gloubens oder evan-gelischer lere von jemands, wer der wäre, setwass begwaltigung, es wäre daß man uns oder den unfern unserHab und güeter vorzehalten, zeverlegen oder zebeschädigcu oder uns zeüberziehen, zesahen oder in ainich weg widerrecht mit uns zehandlen j understüende, es beschäch von was ursach wegen das welle, so füllend wir baidersyt,und nämlich jeklicher thail uff sin aigue» losten, ouch mit nnserin lyb und guot, ainandern schützen, schirmen undby dem unfern handhabend) (4,) Jtein (Dann) ob ainicher thail under uns zytlicher fachen j halb gegen jemands,der disem burgerrecht uit zuogehörig wäre, zwayung überkäme, darumb sollend wir uns des rechten gebruchen,aller zimlichait flysscn, mit niemands ainich fecht »och krieg oue des auderu thails wissen, willen und rat ansahennoch triben; dann wo ainiche j party das thäte, so füllend die andern inen ainiche hilf noch rettung zethuon nitschuldig sin, dann allain daß sy durch irc stell, land und oberkaiten inen schaden oder übertrang zuozefüegen

^)Begegnete aber unser ainichem tait von wegen des gloubens und evangelischer lere, deßglichenouch anderer weltlicher fachen halb, von jemands, wer der wäre, begwaltigung, Verletzung, belä-ger ung, not oder Überzug, oder ob etwar uns oder die unfern bym rechten nit welt pliben lassen, odervon unfern fryhaiten, brächen, haben und güetern triben, alsdann sollend wir baidersyt, und nämlich jetlichertail nff sineu aignen rosten, ouch mit unserm lyb und guot, ainandern schützen, schirmen nnd by dem unsernhandhaben, als getrüwcn burgern znostat, und füruämlich, ob sich künftiklich begäbe, daß wir von Costanz durchjemands bekümbert oder angefochten wurdint, der gstalt daß wir oder die unfern nit ain sichern wandet hellenoder haben könnten, alsdann sollend vermelte von Bern in irem costen uns beHolsen sin und die sllaßen Helsenrumen und verhandlen, damit wir unfern frygen und sichern wandet in und der Statt Cosianz haben mögint.Ob sich aber jcziten begäbe, daß unser ainichcs tails sunderbar persone», burger oder verwandte in frömbdenlanden nidergeworfen, geschätzt, gefangen oder fünft belaidiget, oder inen ir haben verspert und vorgehaltenwurdcnt, und dann dcrsclbigcn beschädigten oberkait one wissen, willen und rat der andern party das mit dergethat zewiderbringen understou und kriegsüebung darumb ansahen wurde, in demselbigcn (sall ch soll die ander,party ir nit schuldig sin, mit hilf zuozeziehen." Dann zc.