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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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beschriben wurden, wellent wir obbemelten von Bern und Fryburg dieselben küng, fürsten, Herren old ir houptlütmit trungenlicher ^ pitt ankeren, daß dieselben angenomen kriegslüt von^Denf glicher besoldung mit den nnserngehalten werden. (16.) Zuo letst ist hierin eigentlich beredt, verkamen und beschlossen, daß sölich burgrecht vondato diß j briefs fünflindzwenzig jar einandern nach wären und in wäsen bestem solle, und von fünf jaren zuofünfen mit gepürlichen eidcn in biwäsen unserer dryer Stetten botten durch uns Schultheissen, j Santisques, Rätund Burger uff dem andern Sontag in der Fasten, als man in der Alchen Neminiscere singet, ernüwert undbestätiget werde, und nach usgang sölicher fünfundzwenzig jaren wir die j obbemelten dry Stett oder unser nach-kamen, ob es uns oder inen geliept, widerumb annämen und ernüwern. (17.) Und also von wägen diß burg-rechten so behalten wir die obbemelt(en) zwo stett j Bern und Fryburg vor den heiligen Stuol zuo Rom, dasheiligen (sie) Nömsch Npch, all und Mich unser lieb Eidgnosscn von Stetten und Lande», ouch all und Mich,mit denen wir vorhin in pündtnus, j vereinung, burgrechten, verstäntnns oder andern pflichten verwandt sind.(18.) Deßglichen wir die genannten von Genf behalten ouch vor unfern aller gnedigosten Herren, den Bischoffenvon ^ Genf und sin nachkamen, rechtlich erwelt, die wir für unser oberherren in allem gewalt und oberkeit erkennen.(19.) Zuodem sind hierin ußtrucklich und eigentlich vorbehalten fürstlich durch- ^ lüchtikeit von Savoye, oucherstgemelt bischofflich Hochwirdigkeit von Genf beider friheiten, gerechtigkeiten, gewalt, oberkeiten und herligkeiten,die sy haben möchten, an(e) inbruch, schaden ^ und schwechrung derselben, in kraft diß briefs. Und der obgeschribnendingen aller und jeder zuo bestäntnis und unbewegter stäthabnng so haben wir die Schultheissen, Rät und Burger ^der stetten Bern und Fryburg, ouch wir die Santisques, Rät und Burger der statt und gemeind zuo Genf dißbrief diser gegen einandern ingangner früntschaft war zügen dryfaltig ufgericht, welich j wir unverbrochenlich mitganzen trüwen gnuog zethuond gestan und gehorsamen ze beiden fiten gelobt haben mit unser stetten grossen an-hangenden insiglen verwaret. Beschächen zuo Bern uff dein achten j tag des manots Hornung, nach der mönsch-wärdung Christi unsers Heilands gezalt tusent fünfhundert zwenzig und sechs jar.

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Burgrecht zwischen Zürich und Constanz.

tSS7, SS. December.

K n. Bern und Konstanz: 1528, 31. Janmr.

StnntSnrchiv Viiccr».

die Burgermaister*) (Schulthniß, Burgermaister), klnin und groß Rät, ouch all bürgere undganz gemainden der Stett Zürich (Bern) und Costanz, thuoud kunt allermeuklich mit disem brief: Als sich zuodisen tagen gar geschwind, swär und sorgklich löuf zuotragent, vil uubillicher angriff beschechent, ouch ungerecht ^

*) Da die beiden Urkunden größtentheils wörtlich übereinstimme», so werden hier die kleineren Abweichungenin Parenthesen (mit kleinerer Schrift), die größeren in bezifferten Roten angezeigt. Die kürzeren, imBerner Bnrgrecht fehlenden Stellen sind in eckige Klammern eingeschlossen. Die Zeilenabtheilnng der zweitenUrkunde hervorzuheben, durfte bei dieser Anordnung als überflüssig erscheinen.