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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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niemands gestatten, auch ire sind nit ufhalten noch passieren, darzuo inen kain provand noch anders, j das denandern inöcht schädlich sin, znogon lassen sollend, (5,) (2 Ob aber dieselbigen, die also zytlicher fachen halb mitjemands zwayung hetten, sich aller zimlichait gesiissen, ouch das recht nit versagt hetten, nnd urbüttig wärind,lut irer fryhaiten den ansprächigen recht zegeben und zenemen, ^ und man sy darüber bym rechten nit welt plibenlassen, von iren fryhaiten, brüchen, haben und güetern triben, und für frömbde gricht oder richter ziehen, oderin anderweg von dem iren trengen, oder so sy gegen iren widersächern zuo kainem glichen oder zimlichen rechtenkummen I möchten, oder ob sunst jemands, wer der wäre, uns oder unser ainichen thail von wegen dises burger-rechts oder anderer fachen halb, was namen die habent, oder wie sich immer die begeben möchten, an unfernland, lüt, güetern oder was gstalt das beschähe, angriff, Überzug, belägerte, sienge, j schätzte oder in ainicherlaiwys beschädigte, so soll die ander party uff iren aignen costen mit irem lyb nnd guot, so bald sy des durch diebeschädigete gemant oder sunst gwar werdent, von frischer gethat zuolousen, nachilen und den schaden abwenden,wider erholen und eben handle» j und inen lassen angelegen sin, als ob es inen begegnete und iren selbs undaigen fach wäre. (6.) Und was also mit frischer gethat nit gewendt mag werden, und deßhalb am beharlicherkrieg, fecht oder feldzug erwachsen oder zethuon not sin wurd, oder ob sunst die notdurft so groß wär, j so solljekliche party in iren selbs kosten uff des notdürftigen thails ersuochen und manen, es beschähe durch geschriftoder mit mund, sich mit irer macht und offnem zaichen on allen gefarlichen Verzug erheben und den benötigtenzuoziehen, inen ir land, lüt und guot helfen retten und j by dem iren beschirmen, so oft sich das begibt. Undob ainicher unser vorgenannte» Partien von jemands an unfern land, lüt oder guot fräfler angriff begegnete, unddieselbig das vermainte zestrafen, und also des andern thails hilf, rat und bystand bedürfte, die soll inen j ge-trüwlich mitgethailt werden, je nach gstalt der löuf und fachen. (7.) Und ob sich in sölhem begäbe, daß diesel-bigen beschädigten ire beschädiger in schlössen oder andern sterkinen betretten wurden und dieselben belägern, lindzuo solhem die andern umb hilflichen bystand ersuochen, j wie vorstat, so soll inen der unverzogenlich gelangen,wie sich der notdurft nach erhöuschen würt,^) (8.) Wo ouch wir baid thail init ainandern, uns und unfernland und lüten zuo schütz, schirm lind handhab, berietint niit unserm offnen zaichen, es wäre bannern oder fenlin,uszeziehcn j lind läger oder besäß zethuon, so füllend nnd wellend wir ainandern trostlich zuoziehen mit lüten,gezüg nnd lvas darzuo notdürftig ist, jeklicher tail nach sinem vermögeil und gelegenhait, darinnen ouch kainthail mit geferden hinderhalten noch sinnig sin soll, (9.) Als aber wir j von Costanz kain landschaft noch zuo-gehörige lüt habent, dann allain die ill der statt und graben sitzen!, stat in unserm vermögen nit, vorab so etwassorgen ail der landtsart umb Costanz wäre, mit lüten anderswohin zeziehe», besunder sollend und wellend wirvon Zürich (Bern) s in unserm kosten ainen zuosatz gen Costanz siegen, ob oder wie vil die von Costanz^ jenach gstalt der fach und notdurft begerten (schicken), Doch daß wir von Costanz nicht destminder unser getrüwesufsehen uff die von Zürich (Bern) habint, mit aller sürderung, die uns möglich, hilf thüegint j und inen durchunser statt kamen schaden oder nachtat! beschehen lassint. (19.) So es sich aber gefüegte, daß wir von Costanzouch aigen land und lüt überkämen!, oder so umb lins kainer gesarlichait zebesorgen wäre, alsdann füllend wir,sovil in unserm vermögen ist, ouch hilf schicken, j Und ob etwas, was das wäre, es sygen stett, schloß, herschaften,land, lüt oder anders, ivie das namen hat, in solichen kriegen sdurch uns baid tailj erobert und gewunnenwurde, das soll alles uns baiden Partien, die iin feld bym Handel in dapferer kriegsüebung oder an I andernorten voil dises kricgs wegen verfangen und beladen wärind, zuogehören, und jeder party sovil als der andern

2) Diese Stelle fehlt gänzlich.