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insässneru und dem land an(e) allen schaden beschächen und darzuo ußgericht, bezalt nnd abgetragen wärde allesdas, so sich nach billigtest und dem rechten j gebürt zuo bezalen. (7.) Es soll onch dwädcrer teil in sinenstetten, landen und gepieten des andern siend ufenthalten, beschirmen oder inen einichen durchgang gestatten, son-ders sy nach irem vermögen mit den werken j ustriben, so dick das zuo beschulden kumpt, doch dem, so das rechtanniesen wirt, dasselbig unabgeschlagen. (8.) Und damit in künftigen zyten diß burgrecht wärende, under unsvorberüerten partyen und unser (under?) unfern j underthanen dhein irtung, klegt oder Unwillen in gebruch undgewonheit des rechtens uferstande, so ist zwüschcn uns beredt, beschlossen und angesächen, ob wir vorgenanntenzwo stett Bern und Fryburg gcmeiulich oder j sundcrlich wider die genannten von Genf, oder sy wider unsansprach gewunncnt, wie und in welichen wäg das sin möcht, die sich dann gebürten mit recht uszetragen, alldannso mag die klagende party der (den?) an- > sprechenden teil zuo gemeinen tagen erfordern und beruofen gan Losenund daselbs zwen von unfern beiden stellen Bern und Friburg, nnd zwen von der bemelten statt Jeus als fürschidlüt uämen, und denselben vol- j mcchtigcn gemalt gäben, die selben spän zno sächeu, zuo hören und zuoerfaren und dorüber nach ir gewüssne nützit anders dann Gott und gestalt der fach anzuosächen, welichen irenentscheid by iren eidcn zuo ^ Gott und an die Heiligen sy in manots frist söllen thuou und ussprecheu, und wasdurch dieselben vier oder den meren theil uß inen entscheiden wirt, das soll stät, vest und angenäm gehaltenwärde» an(e) appellierung. (9.) Ob aber die vier zuogesatzten in iren urtheilen zwyträchtig, also daß underinen dheins mcrs noch cinhäls in iren rcchtsprüchen erfunden wurde, so soll nnd mag der klagend theil, ist dervon bei- j den stetten gemciulich oder von einer insnndcrs, einen obman in Wallis; ist aber die statt Genf klagend,alsdann uß dem Rat zuo Biel erweleu, und weliches theils zuogesachten (sio) er, derselb obman, gehillt, j dabysoll es bcliben. (10.) Ob aber zwüschcn sundrigen Personen oder unsern nnderthaucn gegen einem oder mcr derobbemelten dryen stetten spän, stöß und ansprach (umb was fach das wäre) erwüechsen, darumb j soll der klegerdem antwurter nachfolgen und in vor sinem ordenlichen richter besuochen und anlangeir, und allda förderlich rechtan(e) einichen nfzug von einem tag zum andern gehalten würden, j Wann aber der vcrsprecher uff erstem gerichtstagzuo antwurten nit wol bedacht noch beraten sin fürwänden wurd, alsdann soll im der ander tag gegönnt, undob er uff sölichem nit antwurtet, der drill und j letst tag nachgelassen und uff demselben sin antwurt zesetzenund gäben gctrungcn würden. (11.) Demnach, ob in sölichen rechtshändcln knutschaft not wurde, uud die zügcninnerthalb der Eidgnoschaft und nächst j anstossenden landen würint, söllent dieselben indrnnt drycr wuchen; wosy aber frömbd und ußländig und wyt gcsässen, in achtzechen wuchen gestellt würden. (12.) Ober (sich aberder kleger oder verantwnrter in ^ sölicher urtheil und bekauntnus beschwärt wurde, alldanu so mag er die für dievier zuogesatzten und den obman (wie obstat) in glicher gestalt zuo gemeinen tagen ziechen, und was alldanndoselbst durch j dieselben zuogesatzten, dem meren theil oder den obman erkannt würt, daß dem allein ane wyterweigren und appellieren geläpt und nachgangen sölle würden. Soll ouch fürgcnomne appellatz in j vierzechentagen ußtrag gewümen (sie). (13.) Demnach so ist zwüschcn uns verkommen, daß ein jede party der andernburger und nnderthan(en) mit iren geschäften und konfmanschaftcn in iren ^ stetten und gepieten trüwlichen bchüeten,beschirmen, ouch inen sicher geleit gäben und bürgerliche friheit, welicher gestalt das sye, gestatten. (14.) Essöllend ouch unser lüt einander» nit verHeften, verpieten, verpfänden ^ noch hinderhalten dann umb gichtig schulden,oder welich schulden durch gloubivirdig geschrift und brief erzöigt und kuntlich gemacht mögen werden. (15.) Esist ouch hierin beredt und beschlossen, wann sich begäben, j daß unser von Bern und Fryburg kriegslüt einichemküng, fürsten oder Herren zuoziechen und uinb besoldung dienen wurden, und zuo sölichem krieg vil oder wenigder statt Jens kriegsknccht von denselben I klingen, fürsten und Herren, oder iren houptlüten angenomen uud