December 1S28,
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Peter und die dritt in der kleinen statt, und sollend wären uns oder bis am Sonntag nach Pfingsten; dann sondsy (die Geistlichen) ein offen gespräch hau zno den Barfüeßern und allein uß biblischer geschrift, n»d demnachall Zunft mit den Räten meren, und was dann allda das mer wirt, daby soll es gänzlich bliben. Zum andernsollend all bäpstler bredicantcn abstan, zuo predigen nit nie, und allein cristenliche darthan werden, die all wnchensöllend den andern rechenschaft geben irer leer und mit biblischer geschrift alba erhalten. Und zum dritten, obsin ein gemeind begert, so wöll ein Rat jeder Zunft brief und sigel geben, semlichs zuo halten wie obstat. Undso wir all sandbotten uns des entschlossen, als Zürich, Bern, Milhusen und die Herren von Straßburg, (und)geantwurt, sidmal ein Rat semlicher artikel ganz lntcr eins sygcnd, semlichs so obstat den iren an der dryg kiingtag beden gemeinden fürzuohalten, so sy(e) unser entschluß, ir(em) beger nach allda das best und wägst zuo thuonund allen sliß ankeren, damit ir Meinung angenommen werd. Und uf disen fürtrag .. hat Hug mit den andernvier Orten geantwurt, ir befclch sy(g) ouch zuo scheiden; aber daß sy könnend daby (sin), daß man die heiligmeß abthüe, und mit vil warten, ja es wurd wider ir Herren sin, und allda begert, inen nüt für übel zuo haben,sy werdend nit daby sin, und ob man beger, wällend sy Heimriten oder in ir hcrberg bliben.*) Demnach unddiß vorgeschriben ist beschcchen vor tag an der Helgen dry küng tag, so sind wir doch demnach am tag uf dasrathus beschickt und uf die selb stund beid partyen, die evangelischen und die bäpstler, jeder teil in ein kloster,so hat sich doch der Handel uf dem rathus verzogen unz nach mittag vil schier, und in dem ein rat mit unshandlotend, damit wir und unser Eidgnossen uns nit sündertend, und jede gemeind gcmeinlich zuo ermauen, wosy die vorgeschribnen Nuttel nit anncmind, wurdcnd unser obern sy dahin wyscn. Uf das Hand die von (den)Ländern (das) zuogelassen, doch wenig geredt, und nach allem, so lang und vil zuo meldeu wär, mag nit wilhan, dann man die thor glich bcschlüßtz doch sind die vorgeschribnen artikel gänzlich angenommen, daruf unsersbedunkens nur Cristo unserm erlöser groß lob, bris und dank sagend ... Datum in il..., als Uolrich Seileruns ein brief von üch unfern Herren bracht." St.A. Zürich: A. Basel.
17) löLö, 6. Januar (hl. drei Königen), 4 Uhr Nachm., Basel. Die Gesandten von Bern an ihre Obern.„Gestern Hand sich Bürgermeister und bed Rät, alt und nüw, .. einhellig erkennt, daß sy wöllen, daß das einhellevangelisch bredigen setz von stund an sin ansang und fürgang haben sölle, und demnach ouch znoglich alle messenin Basel bis ane dry, die ein im Münster der Höchen Stift, die ander zuo Sant Peter, die dritt in der kleinenstatt, söllend nbtan syn, und keine wyter weder in klöstrcn, pfarren noch andren kilchen gehalten söllend werden,. . . und soll das wären bis uf nächst kummenden Sunntag nach Trinitatis in disenr jar, wirt syn an der zytacht tag minder dann fünf manot. In der zyt und uf dem selbeu tag söllend beder Meinung bredicantcn, diemeßrüemer und (die) schelter, ein offenliche tisputation in der Barfuoßerkilchen vor menklichem halten, und nachdemdie verhört, soll das urteil, die wal und erkanntnus in eins jeden bnrgers herz stau und von znnft zuo zunftdarum geraten; was dann das mer mag werden, das soll angenommen und demselbigen gestrags nachgelebt vonallen und jeden in irer Statt und Landschaft imvonern, ouch jeder zunft von stund an hierum brief und sigelvom Rat geben werden, uf daß sy sicher sygcnd, daß sölichs erstattet und durch kein mittel vcrhindret werde. —Söliche mittel Hand uns die Rat lassen fürhalten, nämlich allen, so sich scheidcns wys fürgebend da zuo sind,»fit ansuoch und fründlichcr bitt, daß nur all nnverscheidcnlich mit den Burgermeistcr(n) und beden Räten hütsiüeg für ir gemeinden knmmcn (und) sy trungenlich bitten, daß sy söliche mittel güetlich nimemcn wellend. DeßHand sich die von Straßburg, Zürich, Schaffhusen, Mülhnsen und wir zuo thuond früntlich erbottcn, aber dievon Lucern, Uri, Schwyz, Zug und Solothurn Hand vermeint, sölichs wäre iren Herren und oberen zuo thuond»it gesellig, und habind deß kein befelch, harnin sy nit zuogegen bittlichcr gestalt erschynen, werdend aber fünftnit verrytcn, sunders zuo end der fach erwarten, ob das gott wende; (wo aber) ufruor und übel sich erheben,wurdcnd sy zuo dem besten scheiden. Sunst habend sy sich ouch warlich züchtiger und früntlicher warten gcbrncht.Jedoch hüt früc Hand sy sich begeben, mit uns zuo gand sampt und sundcrs, sofer wir allein wellind bitten, daßdie gemeinde sich nit welle widren, snnder iren Herren ghorsam syn. Das Hand wir von Bern und Zürichzuogesagt. Also sind sy mit dem Bürgermeister, alt und nüwem Rat allsamenthaft vor den gemeinden erschincn;
Durchgestrichen: „sag ich (I. Wcrdmüller?), der tüfel hat sy hartragen."
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