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December 1528.
oersichert sin, daß inen weder cid noch gebott »fgelegt werdend, oder sy wellend nit von einandren. Also ist inenir beger zuogesagt, und sy uf Hinacht Sunntag . . von einandren gescheiden im friden. Nun gefallen die ob-geschribnen artikel dem Rat zuo Basel, aber den Eidgnossen gar nit; doch werdend wir morn, ob gott will,wyter erfaren." — „Beiträge" V. 305—307. St. A. Bern- Kirchl. Ang-legenh-It-n.
13) 1529, 4. Januar (Montag nach Neujahr), 4 Uhr Nachm., Basel. Die Boten von Bern an ihre Obern.„Uf hüttigen tag . . sind zuo den Barfnoßern zuo Basel versammlet gestanden die, so die meß begerend abzuo-thuond, als wirs achtend vil über drü tusend strytbarer burger. Denen hat der obrist Zunftmeister doselbst eröffnetder Räten anbringen und beger sampt verlesnen mittlen, hievor in geschrift zum kürzisten verfasset. Harns sydurch iren verordneten redner ganz züchtiger wys gcantwurt, sy bittend ir gctrnw lieb Eidgnossen, die auchungesündert gemeinlich, so jetz zuogegen sind, sampt den botten von Straßburg all 'einhellig vor ougen stuondend,daß sy Bürgermeister und Nat wellten mit inen bitten, daß sy gott zuo eren und gemeinem bürgerlichem fridenzuo fürdrung das anbringen lut irer supplication wellten erstatten, oder wo das nit syn möglich funden wurd,ein meres under ircm Hufen und demnach ouch under der widerpart, die zuo den Bredigern versampt in der stundwarend, zuo machen, und ivas sich bcfunde das mcr zuo sind, daß wir all als ire Eidgnossen sy by dem selbigenvermög der pündten wellten handhaben, schützen und schirmen, welcher pündten sy uns hiemit wclltend ermanthaben und in ir kraft sölichs be(ge)rt. Sunst Hand sy ouch kein mittel wellen annemen noch jemand gemalt geben,vollmächtig iren Handel zuo stieren. Hann sind ouch die botten von der Eidgnoschaft all bittlicher gestalt by-gestnnden, und hat der bott von Zürich, Werdmüller, in unser aller namen die red uf dem kanzel getan, demnachdie von Straßburg ouch glycher gestalt. Aber sy sind by obberücrter antwurt beliben, mit erbietung nüts gwaltigsnoch unfrllntlichs anzuofachen; glycher gestalt Hand alle vorgenemptcn gesandten zuo den Bredigern vorder andrenparty ouch gehandlet, die wir achtend nit über vierthalbhundert (iiij°) stark; aber wiewol sich die selbigen bisherallweg zum höchsten erbotten Hand, eim Bürgermeister und Rat zuo vordrist in allen fachen gehorsam zuo sind,und was sy machend, wol guot zuo haben, lyb und guot darzuo zuo setzen, so Hand sy doch hüt sich erlütret,daß sy der fürgeschlagnen mittel keins annemen, (sunder) strags blyben, wie sy jetz vor inen habend, und daranir bluot und leben setzen, ouch dem Nat den Handel nit anders vertruwen zuo machen, über daß der Nat bedpartygen, und wir mit inen gebetten Hand, was fürhin zuo lob und eer gott, sim wort und gemeiner statt Baselnot nnd erlich sin werd, der messen nnd aller dingen halb (dem Rat) zuo vertruwen sampt dem großen Rat, istes doch strags abgeschlagen. Und also Hand wir noch zuo frid (geraten?) und Hand bishar uns noch nit garerlütret, damit, ob ein bluotvergießen drus wurde, daß wir nit geachtet, als hellend wir den ein(en) teil gestärktund ufgewisen. Doch werdend wir zuolctst, ob es nit besser werden mag, »nserm befelch trülich gcnuog thuon-Der Handel stat sorklich, gott wcnd es zum besten"... — „Beiträge" ?c. V. 307—309.
St. A. Bern: Kirchl. Angelegenheiten.
14) 1529, 5. Januar, Basel. Erkenntnis; von Bürgermeister und Rath in Sachen des zwiespältigen Pre-
5)iHen3, zc. Officielle Abschriften im K. A. Schafshausen: Corr. — St. A. Bern: Kirchl. Angelegenheiten.
15) 1529, 6. Januar (hl. 3 Königen), Zürich. Instruction für Hans Schweizer, Jacob Wcrdmüller undRudolf Stall, Gesandte in Basel. Da bei 2000 Mann bei dem göttlichen Wort und rechter evangelischer Wahrheitbleiben wollen, dagegen nur etwa 400 der Messe und den (andern) päpstischen Bräuchen anhangen, so sollen duBoten dein „gutwilligen" Theil die Zusage geben, wenn Jemand sie, als die Mehrheit, von dein Gottesivortnnd den Bünden ohne Recht drängen wollte, so werde Zürich Seele, Leib, Ehre, Gut und alles Vermögen treulichzu ihnen setzen und sie nicht verlassen. St. A. Zürich - Instruction-».
16) 1529, 6. Januar (Drei Könige» Tag), nach dem Morgencssen, Basel. M. Rudolf Stall und JacobWerdmüller an Bin. und Rath in Zürich. „Es hat ein Rat von Basel nach uns allen, so hie(har) in schcidenswis geschickt, nämlich von allen Orten und mit sampt denen von Straßburg, und da inleitung (mo); Hand wir ageantwnrt, sy syend als die verständigen, der recht lnntman ist der recht ivegwis, dann uns der Handel sunst hochund schwer nnlig. Uf das Hand sy abermal artikel gestellt an der dry küng nbind nnd die uns fürgchalten undabermal rat und inleitung von uns allen bcgert. Und sind diß die artikel nachfolgen: Des ersten füllend amessen in Basel ganz an allen orten hingcleit sin, allein dry messen blibe», eure im Münster, eine zuo Saut