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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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1477
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December 1528.

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befelch, wie wir von mund haltend. Und nun, als wir am abend kamen warend durch die klein statt riten, hatman uns gesechcn und hattcnd sich in der kleinen statt zuasamcn gcthan in Harnisch und mit gewer, also daßdie evangelischen sich ouch zuosamen gethan uf die tusent man, und der ganz Rat in unruow saß die ganz nachtund uns unwüsseud. Nun uf das, als wir stets begcrtcnd uf Johanni rat zuo haben, und aber beid gemeindenwareud widerum abgestellt, begcrten wir für ir herreu, mocht uns (aber) nit verlangen, das uns frömbd nam;jedoch so ward die unruow so groß, daß man uf dis nachtmal der gemeind rat gehalten und also uf morn derKindlin tag sy verhören und uns, und stand gar sorgklich; denn die bepstler handlend, als sy meinend, genEnsen, und in die Lander sind villicht etliche underwcgcn, (und) werdend, sofer sy komend, mit guots schaffen,dann der Rat allhie zuo Basel wenig schafft noch schassen will, gefallt uns warlich gar übel, wie wir (ouch) bed par-tyen hoch ermant still zuo flau, als sy dnnu von einander» sind; ko(me)nd sy me zuosamen, so muoß man jammersorgen, gott schicks (schips") zum besten. Witer land wir üch müssen, daß die evangelischen ein uszug uf drissigman (gethan), die sond in ir aller namen handlen, dann sy vil etlicher burger by i»(en) Hand, by xij edler, ouchvon groß und kleinen Räten; es sind etlich by inen, die xv° guldin j jar zuo verzeren Hand. Und also uf jetzan der Unschuldigen kindlinen tag Hand wir in namen gottes den ansang gethan und ein party verhört, und istder Handel schwer und groß, dann aller adel und stett zuoluogt, und jederman schwigt, . . . und Hand an ein-ander» gehandelt bis nach dem einen nachmittag". . . St. A. Zim-h- A. Basel.

7) 1528, 23. December (Kindlein T.), Basel. Die Gesandten von Bern an ihre Obern.Unser» ?c. w.Als wir am Samstag (26. Dec.) gan Basel kummen, sind wir bcricht, daß die vergangne nacht die in derkleinen Statt by den achtzig stark im Harnisch gestanden, welche der meß begeren, deß sich die von (den) Zünftenin der großen Statt, ob zwölfhundcrt stark, ouch in Harnisch und gcgenwcr rüst(et)end, welche begcrend des wortgottes, mit abstellung der päpstlichen meß, weliches willens vil der größer teil in Basel ist, in beden stellen, ouchvernünftig, herrlich und mächtig rich Personen. Aber am selbigen abend stalltend wir sampt denen von Zürichab die kricgliche rüstung, daß jedermann in bürgerlicher ruow hat mögen schlafen. Doch sind wir gestern Sunntagverhindert durch den gwalt, daß wir nit Hand mögen für Rat kummen, wie stündlich, ernstlich und trungenlichwir den Bürgermeister und (Ober?)Zunftmeister darum gcbetten, ouch gcwarnet Hand, vor Unwillen und ufruorzuo sind, so ein Gemeind ab sölichcm ufzug »einen möcht, deß ouch die gemeind sich gegen uns merklich beschwerterklagtend, sorgende ein groß unruow, welche nit an(e) schaden zergan möchte, dann sy besorgtend bös pratikenund sechend mencherlei Postens hin und wider, sonderlich gan Ensen (Ensisheim), herum sy begcrtcnd die schlössetzuo den thoren, beden partyen glych zuo übergeben. Das habend wir ouch dermaßen gehandlet, daß sy dise ver-gangne nacht zuo beder part rüewig sind gwesen. Aber die, so des willens sind, die meß abzuothuond, Handvon irem teil dryßig man verordnet, die alle fachen uf ein hindersichbringeu füllend beraten, und von den dryßigenZwölf, die botschaft und Werbung thuond au ein Rat zuo Basel und als mittlcnde Personen, und so ein christcnlichesupplication gestellt, daß sy nit lobwürdiger möcht erdacht werden. Also Hand der gwalt und klein Rat Hill ratgehalten und verhört irer gemeind anbringen, deßglich ouch uns die ballen. Als sich aber red, rat und wider-antwurt bis um die zwei nach mittag verzogen, habend wir zuo aller syt den Handel bis uf morn angestellt,guoter Hoffnung etwas nuhlichs zuo schassen; dann die vom Rat Hand gwüsse mär, wie in der statt Meidenburg(Magdeburg), so ouch glych wie zuo Basel ein bistum ist, ein sölche zwytracht erstanden, dardurch des Bischofsanschlug und anhang ufbrach sechshundert pferd, die nachts in die Statt kummen und den evangelischen teilcrwürgen sollten; do habend die selbigen zweihundert pferd nachts ingelassen, demnach die schutzgättcr fürgcfällt,die übrigen duß beschlossen, und sind-bed partygen an einander» geraten dermaßen, daß achthundert Personen todtbliben sind (in) der selben nfrnor; welche mär die vom gwalt dahin dringend, daß wir hoffend, unser under-handlung werd nit unfruchtbar, sunder erschießlich sin mit hilf des allmächtigen"...Beiträge" V. 299361.

St. A. Bern: A. Kirchliche Angelegenheiten.

> 8) 1528, (r. 28. December), Basel. Supplication der Zunftzum Spywctter" an Bürgermeister und Rath,

betreffend die Abstellung der zwiespältigen Predigten, der Messe zc. (3 S. Fol.).

' ' o ^ ^ .> St. A. Bern: Kirchl.Angelcgenh-lt-n (Basler Copie).

9) 1528, 29. December (Dienstag"), Basel. Die Gesandten von Bern an ihre Obern.Uf gestern Handbie gesandten von der Gemeind . . an iren gwalt und Rat lassen bringen ein beger, nämlich daß alle die, so