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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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December 1528.

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daß wir so güetig sin und sölich richten uf dem dritten joch mnb iren willen underwegcn und usserthnlb ircn. werinen, wo uns das eben wäre, unfern vogt richten und den landtag haben lassen wöltind; wo sy sölichs seinermnb uns könnent verdienen, das sölte mit gnotem willen von inen beschechen. Also haben wir angescchen sölichunser lieben Eidgnosscn von Schaffhiiscn ernstlich flißig bitte ,ind insunderheit, daß sy uns bekanntlich sind, daßunser grafschaft Kybnrg geeichte bis nf das dritt joch ir(er) Rinbruggen gat, und hnbent sy sölicher ir bittegecret und den obgenannten Bürgermeister wider für uns genomen und im gesagt, daß wir sy sölicher ir bitteren und ouch das uf unser Statt Buoch schriben lassen wellen, für künftig abbruch unser grafschaft herlikeitund gerechtikcit, und Hand ouch daruf Heinrichen Stapfer, unser», vogt zuo Kybnrg, geschriben, uf dem obgenanntenjoch nit zuo richten, besonder vor iren wcrincn umb« die letzen, wo in bedunke das an dem komlichistcn undfüeklichistcn zno sind."

Die 15231529 über dieses Geschäft geführten Verhandlungen wurden von dem damaligen StadtschrciberSchasfhausens in einem Hefte zusammengetragen, das unter den Urkunden eingereiht ist.

«II

Hlothweit. 1528, c. 20. December f.

Staatsarchiv Zürich: Acten Rolhweil.

Eine Botschaft von Zürich und Bern verwendet sich für die Vereinigung der zwieträchtigcn Burgerschaftin dem evangelischen Glauben.

1) Weder die Rathsbücher noch die Instructionen des Zürcher Archivs enthalten etwas diese SendungBetreffendes. Ueber deren Veranlassung und Zweck geben die vorhandenen Missiven etwelche Anhaltspuncte; dieAnregung ging übrigens von Constanz aus, mit Schreiben vom 9. Decembcr an Bern (und Zürich?).

2) Zu bemerken ist vorerst folgender Act, der wohl um einige Tage früher zu datircu ist!

Fürtrag an mine Herren von Zürich, die Statt Rotwyl betreffende."

Unsere Herren Burgermeister und Rat zuo Zürich werdend glaublich bericht etwas zwytrachts und Wider-wärtigkeit, so sich täglich zuotrage zuo Rotwyl, von wegen des heiligen worts gottcs, zwüscheu dem Rat einsteilsund dem pfarrer und (der) gemeind daselbs andersteils, von deßwegcn daß bemeldter pfarrer nach dem befelchgottcs das heilig evangelium klar verkündt, welches aber dem Rat (zuo)wider ist, die gemeiud aber sölichs begirlichhört und annimpt, und so aber bemeldter Rat und Oberkeit täglich weg suocht, wie sy denselben iren pfarrerurloube und hinfertige, deß sy aber nit gwalt habend on die gemeind, ja ouch (als wir glaublich beri'cht werdend)pratik gemacht durch Herrn Graf Ruodolf von Sulz, daß die gemeind nützit anders warten muoß sampt irempfarrer, denn daß all tag ein keiserlich Mandat komme, allda inen gebietende by höchster pen und ungnad, dcß-glychen by verliernng des Hofgerichts und ir(er) Privilegien, daß der pfarrer hingeschickt und Hingethon werd,und das wort gottcs undergetruckt ?c., welchem vil der frommen burger zuo Rotwyl besorgend uflouf undbluotvergießen, und sölichs fürzekommen sich gegen und an unser Herren beworben durch etlich mittelpersoncnunser Mitbürger zuo Kostenz, damit der Handel und zwytracht etlichermaß zertragen und hingenommen (wurd),und ist die Werbung und beger obberüerts pfarrers und vilcn von der gemeind zuo Rotwyl au unsere Herrenalso wie hernach folgt.

Item dwyl sy besorgend und täglich mit smcrzcn wartend des obbcmcltcn kciscrlichen Mandats, dorus dannvil, wiewol sy des worts gottes beging und (das) angenommen, ir swäche und (dem) großen trönwen derkciscrlichen ungnad abfallen möchtcnd, daß dann unsere Herren samt nnsern gctrüwcn lieben Eidgnosscn undchristenlichcn Mitbürgern von Bern ir getrüw christcnliche botschaft on länger» Verzug gen Rotwyl schicken wölltind,allda, wie in(en) wol gebürt von wegen der pündnuß, so sy mit der Statt Rotwyl habend, fründlicher undchristcnlichcr wys ze handle» und mittlen, domit unruow vermitten und das heilig wort gottes by in(cn) geufnct

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