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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Dccember 1528.

und die guotherzigen christm dasclbs gestärkt (werden). Und ob unfern. Eidgnossen von Bern nit gelegen vonwyte wegen, ir botschaft ze schicken so ylends, daß denn unser bott von Zürich ouch in irem namen gewalt habeze handlen zc.

Item so am tag ligt, daß der Rat und Oberkeit daselbst dem heiligen wort gottes und ouch dem verkünderdesselben gar widerwärtig sind, wirt not sin, daß unser botschaft iren beselch der gmeind fürtrage und sich (durch)den Rat nit lasse abwysen; sunst wär es alles umsunst und vergeben.

Item diewyl der Rat allda so gefarlich handlet und weert, daß die christenlichcn büechcr in ir(er) Statt nitkauft und verkouft werdind, deßglich ouch durch merklich wachen vergoumend, daß die frommen burger, so dem wortgottes und irem pfarrer anhangend, nit dürfend weder tag noch nacht zcsammcn wandten (und) red mit einander«haben, dorus denn großer unwill erwachsen, daß sy vermant werdint zuo christenlicher bürgerlicher cinigkeit undjederman fry lassind davon reden und lesen, dorus wir unser seligkeit erlernend, deßglychen die christenlichcn büecherjederman fry lassind kaufen und verkaufen.

Item daß söliche unser botschaft ylends hingefertigt werde, damit söliche Werbung und Handel vor Wienachtgeschech; dann sy iren gwalt und (die) ämpter uf Wienacht setzend.

Item und domit sich unsere Herren sölicher botschaft nit beswerind, so habend sich der pfarrer und sinanhang bewilligt und crbotten, allen kosten güellich abzetragcn, domit sy sölicher großen Widerwärtigkeit etlichermaß gerüewigt und die bösen pratiken hindcrgestellt und fürkommen werden.

Item sy besorgend ouch, daß sy in irer statt überfallen mit frömbdem züg und bcgwaltigt werdind, wiedenen von Memmingen ist geschechen, dorus dann groß übel und bluotvergicßen der frommen christen cntstanund erwachsen wurde.

Item unser Herren möchtend sich ouch beraten und ein geschrift an Herrn Graf Ruodolfcn lassen langen,begcrende daß er sich sölicher Händel und pratiken entlüede, die unfern pundsgnosscn von Rotwyl und andern zuoNachteil kommen möchtind, daran er unfern Herren groß gefallen thuon wurd zc.

Item daß hierin geylt werd, dann ze besorgen, wo das keiserlich Mandat zevor gen Rotwyl kommen wurde,vil, so noch swach (sind), abfällig und erschreckt, und das gottswort ze boden gesellt wurd; dann wir ouch glaublichbericht sind, daß diser tagen ein zunft zuo den andern gefallen, die am wort gotles hangend, die aber zevor deinwort gottes gar widerwärtig warend, und damit die eer gottes gcufnet, slyß wirt anzekeren und sinnige ze vermiden.

Item so ein botschaft abgefertigt, wurd dieselbig by uns wyter bericht nemen alles Handels, so wider denbemeldten pfarrer ungüetlich gehandlet, domit die botten, in die gegenweer genuogsamlich verfaßt, zuo allen dingengnuogsam antwurt geben und begegnen möchtend, welches setz um kürze willen hie nit vergriffen wirt zc."

St. A. Zürich: A. Nothweil (Original von unbekannter Hand).

3) 1528, 17. Dccember, Bern. Instruction für Wilhelm von Dicßbach, als Gesandten nach Rothweil.1. Er soll zunächst in Zürich eröffnen, daß er beauftragt sei, mit der zürcherischen Botschaft in Nothweil dafürzu wirken, daß Friede und Einigkeit aufrecht bleibe, und beider Parteien Wohlfahrt gefördert werde, zc. 2. DerObrigkeit und der Burgerschaft soll er dringlich vorstellen, wie schlimme Folgen aus solcher Zwietracht erwachse»könnten; daher mögen sie der Stadt Lob und Nutzen wohl bedenken, besonders auch die Ehre Gottes, und stehunter einander derartsetzen", daß die Feinde darüber mehr Leid als Freude empfinden; was man ihnen lautder Bünde schuldig sei, wolle man ihnen mit der Mehrheit der Eidgenossen gern erstatten. 3. Verbindlichen Dankzu sagen, für die s. Z. nach Bern verordnete Botschaft, zc. 4. Auftrag betreffend Verwendung bei den Roth'weilern für die Frauen von St. Peter in Eonstanz, damit denselben gutes Recht zu Theil werde. Bei dem vonZürich in beider Orte Namen deßhalb erlassenen Schreiben lasse man es (übrigens) bleiben.

St. A. Bern: Jnstructionsbuch 240 b, 241 a-

4) 1523, 24. Dccember (Vigil. Nativ. Christi). Nothweil an Zürich.Ewcrcr Natspottcn und gesandtenHandlung und Werbung an uns und unser ganzen gemaind schriftlich und mündlich gethon, die unainigkait nnzwytracht, darinnen wir christenlichs glaubens halben gegen und under ainander steen sollen, betreffend, haben w»nach der leng gehört und verstanden, und bedanken euch als unfern getrewcn lieben Eidgnossen von unser ungcmaincr unser Statt wegen solhs cwers getrcwen haiinsuechens zum allerhöchsten, mit erpictung, dasselbig unserö