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December 1528.
und ledig gesprochen worden, wie nun aber die Anhänger der Frau mit Angriffen (auf die Burger von Basel)drohen, ja merken lassen, daß etliche Orte sie darin fördern werden; deßhalb begehre sie, daß die Eidgenossendie Bünde treulich an ihr halten, wie sie es bisher auch gethan. — Darauf wird ihr geantwortet, man werdedie Bünde getreulich halten; wenn Basel einzelne Orte kenne, die dergestalt ihm entgegen handelten, so möge esdieselben auf dem nächsten Tag nennen, damit sie sich „zu verantworten wissen",qs. (Verhandlungen über den Religionszwist in Glarus? — S. die Noten),i». (Besprechung zwischen Zürich und Bern, wegen der Glaubenszwietracht in Rothweil. — S. Note).
p ist dem Basler Exemplar eigen. — Im Zürcher fehlen I», Ii—o, I größtentheils, bei A derInhalt der Beschwerde Berns; im Berner », I», I, Ii—«, A wie bei Zürich; im Freibnrger und Solothurner:», I», k—n, im letztern auch n; im Basler I», Ii ?c., im Schaffhauser «, b, K mit Ausnahme desSchlußsatzes, Ii ?c.
Zu «I. Die allgemeine Basler Instruction enthält folgenden Artikel:
„Es sollend ouch unsere Kotten die andern untertädinger, ouch ob es guot und von nöten sin (wurd), gemeinEidgnossen, was wir unfern Eidgnossen von Bern, item denen von Straßburg, und sy uns harwider geschriben, unddiewil wir die von Straßburg ze komen nit bescheiden noch gcbetten, deßhalb sy nit erschinen werde», berichten,damit, ob es gemeinen Eidgnossen gefallen, die von Straßburg hienach zuo beschriben, aber was guot sye,beschehen möge."
Zu «. (Ans derselben Instruction:) „Unsere Kotten sollend mit ernst daran sin, daß die schändlichen schmach-büechli, als so vom alten und jungen Bären, item das Zän usbrcchen, und derglichen gemacht, diewyl nüt andersdann merklicher unwill darvon erwachst, sampt andern scheltworten dapferlichen abgestellt werden."
K.A. Basel: Abschiede.
Hier ist auch Z 2 von Note i zu beachten.
Zu f. 1) Der auf die Glaubenshändel bezügliche Passus des Vortrags von H. v. L. lautet wie folgt:
„Großmächtigen günstigen Herren, als dann der Kiing, min gnedigoster Herr, üwer guot fründ, pundgnoßund gevatter, der zwyspaltung und uneinikeit, under üch nüwlichen empöret und erhept, bericht ist, und dem-nach er üch durch die Herren sine Kotten allhie zuogegen hat lassen erschinen und mengerley fürhalten, üchgnuogsamklich all sorg, ungefell, unrat und verderblichen schaden, in die ir fallen und üch widerfaren, anzöugt,deßhalb lieben Herren, er nit des willens, sunder hoch und mächtig betruret, umb die großen neigung und herzlichbegird, so er hat, üch witer zuo sechen mit guoter bestäntlicher einikeit, einhällikeit und fründschaft mit einandrenzuo leben, wie ir allzit und noch bißhar gethan, so hat er mir gebotten, mich zuo üch zuo füegen und ein briefüberantmurten, den ir allhie vor üch sechen, üch nit allein zuo sagen, sunder ganz ernstlichen trüwlich zuo bitten,ir wellen söllich(er) uneinhällikeit, zerteilen und nidigen zank ein end geben, ufhören und darvon lassen, ouch vonüch zuo schlachen, zuo üssern und vertriben alle fünkly, so ir meinten oder besorgten, üch harzuo ursach und emufenthalt zuo sin, und diewyl üch sölich uneinikeit (wie er vernimpt) von des Helgen cristenlichen gloubens er-wachsen und entstanden, als der üch allwegen guotz gunnt, als sinen getrüwen guoten stünden und pnndtgnossen,und üch wett helfen und raten zuo ruowen und einikeit, vor aller uneinikeit und kriegischen grimmen fürsetzen,nit allein von der schädlichen und verderblichen erfolgung, so üch hierus möcht entspringen, ouch daß ir durchsölich nidigung und zwytracht, darin all ander Nationen der ganzen Cristcnheit fallen und komen mögen, nit darumverantwurt, gebessert und durchtilgen wären, so hat er mir darum gebotten, üch in sinem namen trungenlich ZUvbitten, daß ir nützit unfrünilichs gegen einandren fürnämen und mit der tat bewysen, sunder üch davor zuohüeten, absin und tuon, ouch all üwer zerteilen, stöß, spän, zuospruch an ein gemein guot Consilium zuosetzenund nfschlan, by welichem beschlossen mag werden, und ouch ein ordnung und reget gesetzt zuo leben, wie einjetlicher sich dann hat zuo halten, und diewyl ouch kein nachhang, gwalt noch übertrang keiner gegen dem andernbruchen, noch zuo leben andrist dann wie er gewonet."
K. A. Soloihurn: Abschiede Bd. XV. — K. A. Freiburg: Abschiede Bd. 57. — K. A. Schaphausen: Mschied 17. Nov.). — K. A. Basel: Abschiede.
Es liegt uns hier offenbar eine ungeschickte Uebersetzung vor.