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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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December 1528,

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habe, die Bünde treulich zu halten; so habe Untenvalden gegen seinen Eid, gegen die Bünde, ohne Anfknndungdes Friedens Krieg angefangen, Bern in Schande, Schaden und große Unkosten gebracht, die kaum wieder ersetztwerden können; und daß es dabei geblieben, sei nicht an Untenvalden gelegen; wenn es die Kräfte gehabt, undGott es nicht verhindert Hütte, so hatte dasselbe ohne Zweifel die Stadt Bern, ihre Städte und Länder und dannauch die ganze Eidgenossenschaft zu Grunde gerichtet; darum gebühre sich nicht, daß es ferner zu Tagen sitze,sondern die Bundesbricfe herausgegeben und die Flüchtigen, die sich dort aufhalten, ausgeliefert werden; darumsei Bern fest entschlossen, mit denen von Untenvalden nicht mehr zu tagen, und halte es auch dafür, daß Letzteresseinen Theil an den Herrschaften und Vogteicn verwirkt habe. Da mm aber dieser Tag in guter und friedlicherAbsicht ausgeschrieben worden, so wolle Bern zum Wohl der Eidgenossenschaft und zur Erhaltung des Land-friedens gerne vernehmen, was die Boten von Basel, Schaffhauscn und Appenzell samt den Graubündncrn zuthun gedenken; es behalte sich dabei aber ausdrücklich vor, daß Untenvalden vor allen Dingen an Bern denZugefügten Schaden und Kosten, Schmach und Schande wieder gutmache, indem es sich sonst in nichts weitereinlassen werde. 2. Nachdem Bern diese seine Klage gegen Untenvalden beendet, eröffnen die Boten von Zürich,daß die Schmach und Schande, die denen von Bern zugefügt sei oder werde, auch ihren Herren angethan sei,'"dem es sich Zürich gleichförmig gemacht, und ihre Sache die gleiche sei; das haben sie den Eidgenossen in guterMeinung anzeigen wolle». 3. Ferner bringen die Noten von Zürich vor, daß ihre Obern, als Bern sie gemäßdm beschwornen Bünden gemahnt, ihm gegen seine Ungehorsamen beizustehen, und sie ans schuldigen Pflichteneinen Auszug veranstaltet, den Bericht erhalten, daß die V Orte, obwohl auch sie von Bern gemahnt worden,'hie Boten nach Brcmgartcn und Mellingen gesandt haben, um ihnen den Durchpaß zu verwehren; das sei denZünden auch nicht gemäß, indem es nicht zugegeben werden könne, daß ein Ort einem andern in einem Gebiet,das ihnen gemeinsam gehöre, den Durchpaß versperre. 4. Hierauf erwidern die Boten der V Orte: EsmögesAu", daß manvielleicht" Boten nach Brcmgarten und Mellingen geschickt, aber in keiner andern Meinung, alsweil Lucern, Basel und andere Orte ihre Boten ins Oberland (an die end") abgefertigt, um den Frieden zu"ermitteln, und weil sie geglaubt, daß dieses viel weniger erzweckt werden könnte, wenn Zürich auszöge und soWA zusammenkäme. 5. Dieses Artikels wegen wird ein anderer Tag angesetzt ans Sonntag vor hl. Drei-maligen Tag (3. Januar 1529), wieder nach Baden. I>. Heimzubringen und ans dein nächsten Tage Antwortz" geben über die eingelangte Missive des Königs von Böhmen und Ungarn, I Da Heinrich Güttinger zu^Nienstädt geäußert hat, die Eidgenossen haben den alten Herzog von Mailand verrathen und den jungen ver-tust, so soll das heimgebracht und ans dem nächsten Tag Antwort gegeben werden, wie man gegen denselben^»schreiten wolle. It.. Der Landvogt im Thurgau stellt das Begehren, man möchte ihn entlassen und einenwidern für ihn ernennen ans Zug, oder dann ihm seine Belohnung erhöhen. Heimzubringen und ans der Jahr-''chunug darüber Antwort zu geben. I. Appenzell gibt folgende Erklärung ab: Es wolle wie bisher alles Mög-liche thun und keine Kosten, Mühe noch Arbeit sparen, um die Zwietracht unter den Eidgenossen vermitteln zuhAfen; sei das ohne Erfolg, so halte es sich dem Inhalt seines Bundes gemäß nicht für verpflichtet, irgend einerPartei anzuhangen oder Hülfe zu leisten; vielmehr solle und könne es sich ruhig verhalten, i». Die ans demThurgau haben gleiche Antworten schriftlich eingesandt, wie sie ans dem Tage zu Einsiedeln mündlich gegebenwurden. Da der (alte) Hauptmann von St. Gallen mit dem Abt abgerechnet haben soll, so wird ihm^fohlen, auf den nächsten Tag nach Baden zu kommen und den IV Orten Nechnung abzulegen, damit es nicht^he, wie mit dem Hauptmann Degen selig. «».Lieber Vogt, gedenken an min Herren von Zug und Friburg."V. Die Botschaft von Basel zeigt an, wie die Stadt gegen die Frau Hans Gallicians sel. im Recht gestanden