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November 1528.
Wir fügen noch einige bezügliche Acten bei:
2) 1S23, 22. Juli (Magdalcne), Zürich. Joh. Vogler an D. Joachim von Watt. Antwort... „Der vcr-püntnuß halben der burgerschaft hat M. Huldrich die arbait über sich gcnomen, die ze wegen (ze) bringen, ouchdie minen gnädigen Herren zuo schicken; wiewol vorhanden was und fürbracht, sölichs ze trucken, hat (das) nitmögen fürgang haben, doch nit on ursach, gott will es recht fücgen; es hat sich witer gestreckt und hart verknüpft.Als mine Herren zuo Bern Hand geschworen, wie die von Bern vorhin zuo Zürich schwuoren, habend (sr>) aigenlichangenomen, ewiklich ainandercn darby ze handhaben, was iren bürgeren zuostand, dem mindsten als dem maisten,das wort gotts betreffend, ainandercn helfen ire burger schützen, ?c. ... Darzuo hör ich manchen erenmann, minerHerren große günner, verhoffen, sy füllen die ersten sin in der verbüntnus; gott füege es, daß es bald gescheche"...(Theolog. und Privates). (Nachschrift, Nachts:)
„Wissend, als ich ob tisch Meister Uolrichen rats fraget, wie ich minen Herren und üch vorab ein copy derVereinigung ze wegen bringen möchte, (und) bat in, das best darin ze handlen; also hat er haimgsuocht burger-maister und rät etliche, in(en) anzaigt üwer begcren, ist im nachgelassen abzeschriben, das by üch in. h. lassen (ze)beliben, bis uf wyter Handlung nit lassen abschrybcn, (doch) nit verbotten, der burgerschaft ze lesen oder andernnachburen. Sölichs uß befelch Maister Uolrichs üch ze schriben, dann er überus beladen ist mit geschäften, wiewolvonantie sind 14 tag. Es hat Alexius'ein halben tag gewartet daruf. Ich hau uß rat und ghaiß M. Huldrichsden substituten ain dicken d. geben zuo vertrinks, und hat es Doctor Mangolt selbs corrigiert, daß es gerechtund war ist dem original"... »ab. Ml. in St. Gallm- imt.Msc.ii. N. sso. ssu
3) 1528, 22. September. Bern an Zürich. Antwort auf dessen Schreiben betreffend die Werbung der StadtSt. Gallen. Man habe dieselbe mit großer Freude vernommen und sei ganz geneigt, sie in die christliche Burgerschaftaufzunehmen; es sei aber nöthig, vorher die Bünde, welche die Stadt mit andern Orten habe, zu besichtigen, obdas Burgrecht denselben nicht zuwider und nachtheilig wäre. Damit die Sache gefördert werde, möge Zürich einenTag ansetzen, um mit denen von St. Gallen die Bünde zu prüfen, und wenn sich darin nichts finde, was dieAufnahme hindern könnte, einen nahen Tag ausschreiben, um das Burgrecht zu beschließen und zu schwören . - -Was Zürich darin für schicklich erachte, möge es schriftlich berichten.
St. A. Zürich: A. NcligiouSsachen. — St. A. Bern: Teutsch Missiven R. 25. Vgl. NathSbuch 219, p. 3.
4) 1528, 29. September. St. Gallenszan Zürich. Zusendung der begehrten Declaration über die Bünde,mit dem Ersuchen, dieselbe aus den Fall hin zu erwägen, daß man irgend einem Eintrag begegnen müßte, unddeßhalb mit Beförderung einen Tag anzusetzen. St. A. Zürich- A. Stadl St. Gall-n.
5) 1523, 7. October. Bern an Zürich. 1. Antwort auf dessen Schreiben samt beigelegter Declaration, dieWerbung der Stadt St. Gallen um Aufnahme in das christliche Burgrccht betreffend. Da man sich schon früherdazu geneigt erklärt habe, und es Zürich auch gefalle, und dieses Bern Gewalt gebe, einen Tag zum Beschluß desBurgrechts zu bestimmen, so setze man solchen auf Aller Heiligen (1. Nov.) an. 2. Ferner, weil Mühlhausendas gleiche Begehren geäußert, so habe man demselben diesen Tag auch verkündet, um dessen Botschaft anzuhören,jedoch nichts abzuschließen, sondern nur auf Heimbringen zu rathschlagen, da es sich mit Mühlhausen etwas andersals mit St. Gallen verhalte, „gelegenheit halb der Laudsart"... Damit aber St. Gallen dieser „Tagsatzung"erinnert werde, möge Zürich dasselbe benachrichtigen.
St. A. Bern: Teutsch Missiven R. 40. — St. A. Zürich: A. Neligionssachen.
Das entsprechende Schreiben an Mühlhausen haben ebenfalls die Berner Teutsch Missiven R. 41.
8) 1528, 30. October, Bern. Instruction für den Tag in Zürich. (8 2) „Belangend das burgrccht mitder statt Sant Gallen, darum dann diser tag fürnemlich angesetzt ist, sollend ir darob und daran sin, daß diebrief ufgericht und der Handel, wie sich gebürt, volkomenlich beslossen und mit dem cid bcstätet werde, erstmalsZürich und demnach zno Sant Gallen, daimeuthin hie, und füllend also von Zürich gnn S. Gallen rpten >m^dadannen die burgrechtbricf harbringen, die ze versiglen, und die botten von S. Gallen mit üch harryten, alleszuo vollenden." St. A. Bern- Jnstructionsduch ti. L2S b.
Ucber die Vollziehung dieses Vorschlags fehlen uns die wünschbaren Angaben.