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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Oktober 1528,

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eine gütliche Unterhandlung etwas ausrichten könnte; damit aber die Mitbürger vernehmen, warum die Obrigkeitsich entschlossen, der Gewalt mit Gewalt zu begegnen, zeige sie hiebe! ihre Beschwerden an:

Daß sich etlich der gottshuslüten von Jnderlappei? mit irem anhang anfänklich wider rechts und billichs,ane rechtlich Ursachen, wider ir cid und eer, wider alles rechtbieten krieglich und mit gewaffneter gewaltiger Handerhebt und empört haben wider ein Statt Bern, ir oberkeit, des willens gewaltigen Überzug ze thuond und alsomit heres givalt das kloster Jnderlappen überfallen und das erödet, was si fuuden Hand, deß si sich nit benüegt,sonders demnach mit starker Hand gan Thun zogen, des fürnemens wie obgeseit ist, minen Herren gwalt widerrecht anzestatten, damals sich aber bemeldt min Herren aller güetigkeit beflissen, wiewol s?) gnuogsam ursach gehcbt,gwalt mit gwalt ze vertriben, das aber damals im besten und damit kein bluotvergießen bescheche, underlassenist uf underhandlnng etlicher biderber tüten von statt und land. So nun die selbigen nfrüerige» wider Heimwertszogen, und der Handel für die von statt und land gewisen, und daruf botschaften beschriben und ein gemeiner taghie geleistet, der nfrüerigen anliggen verhört und so wyt kommen, daß abermals die fach und spät? nf acht erberKotten von statt und land gewyst, die nun sampt miner Herren botschaft hinuf gan Jnderlappen kert und daabermals allen Handel für die Hand genommen und fründlicher wys betragen, das dam? von ininen Herren, onchden widerwärtigen, mit Hand und mund angenommen, daruinb guot brief und sigel ligen, deß si sich ein zytlang gehalte?? und vorhin einen vogt, von minen Herren inen geben, angenommen und geduldet, darzuo minenHerren gewärtig ze sin geschworen, bis kurz verschiner tage??, do si zuogefaren sind wider ufgericht verträg, widereid und eer und all rechtmäßig Ursachen zuogefaren, mit gemalt die sischezen zuo Undersewen zerstört, die schwell!zerbrochen, das doch weder inen noch niemands zuo nutz dienet, sonders zuo schaden gemeiner landschaft, zuodemdaß si im kloster gemnotwillet und was da gsin ist, erödet, das alles min Herren geduldet und inen für dieiren von statt und land recht Kotten und deßhalb einen rechtstag gan Thun gesetzt, den si nit wölken bestan,sunders darüber den vogt vertriben und einen andern under inen, onch einen venner gesetzt. Daß nun solichsmer lidenlich sye, ist nit möglich; dann es alles nützit erschossen hat, weder brief noch sigel, eid noch eer, recht-bieten noch einiche miltikeit; derwegen min Herren rechtmäßigen Ursachen bewegt, gwalt mit givalt ze widertribenund sind des willens, das mit hilf des allmächtigen ze thuond. Und wiewol die botten voi? Fryburg und Solo-thurn sich nit wyter dann obbemcldt erlütret, nütdestminder syend min Herren der zuoversicht, si syend init ?v?)ter?ngivalt abgefertiget ze sagen, ob si die bünd und burgrecht halten, dem manbrief statt geben wölken »der nit."

II. Hierüber haben die Boten Bedenkzeit erbeten; weil sie aber nichts weiter zusagen wollen, so wird derArtikel in demneuen" Bnrgrecht der drei Städte, der die Hülfe(leistnng) betrifft, öffentlich gelesen und daraufhindie Ermahnung wiederholt, daß dem pünctlich nachgelebt werde, und deßhalb bestimmte Antwort gefordert. DieBoten wollen auch jetzt nicht iveiter gehen, sondern begehren Mittheilung der Klage, um diese an ihre Herrenzu bringe??, und spreche?? die Zuversicht aus, daß dieselbe?? billige Antwort geben werden. Darauf hat Bern einebeförderliche Erklärung verlangt, nach der es sich richten könne.

Zur Orientirung und Ergänzung legen wir noch einige Acten bei:

1) 1528, 23. Octobcr, 2 Uhr Nachm. Bern an Zürich. Die früher aufrührisch gewesenen Oberländerhaben sich neuerdings empört, sodaß die dringende Nothdurft erheische, Geivalt mit Gewalt abzutreiben; manvernehme auch, daß die Untcrwaldner ihnen zuziehen, und sei dadurch verursacht, sich zur Gegenwehr zu rüsten;deßhalb sei ein Auszug zum Panner gemacht, um zu jeder Stunde aufbrechen zu können. Demzufolge mahneman Zürich zu getreuem Aufsehen und für den Fall einer weiteren Aufforderung zu unverzüglicher Sendung voi?Hülfe. Die gleiche Mahnung habe man an die cidg. Boten zu Bade?? gerichtet.

S?. A. Altrich: A. B-rn. St. A. Bern: Zeutsch Mission, k. SS I>, Sgl» (ebendort k. dg l>, von das Schreiben a» die cidg. Bote» in Baden).