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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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September 1528.

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baiden partyen frid gegen ainnndrcn pottcn. Und daruf (sind wir) des rätig worden, alles bannen (ze) tnon,wie ir, ümer und unser lieb Herren von Zürich. Also (hat) der landvogt darzuo getan, daß min Herr von St.Gallen ain brief geschickt, darin uns bim nid potten, divyl sy recht fürgcschlagen und frid gemacht, der fach halbstill ze stand. Also nichts dester minder haben die, so von der gmaind dnrzuo verordnet (sind), götzen und altar der kilchen getan am Zinstag und an der Mitwnch früe, der landvogt aber so vil vermöge», daß sy im zwenbellten zuogcbcn zuo min Herren (Abt), nmb recht anznoruofen, dnrzuo ze helfen; ivie es ergan (wird), mag ichnit müssen, sind noch nit umher kommen. Ist aber wol zuo bedenken, er min Herr werd nit firen, die von Schwizanrüefen; dann dwil es bi uns überhin ist uf den trost, so üwer Herren (von) Zürich uns geben, die im Underamptwerden »achin farcn ze. Darnmb wellen so wol tnon, min Herren von unsert wegen nmb hilf und rat (ze) bitten;dann wir werden weder zuo Schwiz noch vor mincm Herren (Abt) rechten, sonder ob es (je) grechtet werden(muoß), recht für unser Herren Zürich, Bern oder Sant Gallen, sofer an mir ist, fürschlagen. Darnmb tuondallweg das best, als wir wüsscn; war villicht guot, daß mine Herren (Zürich) minem Herren (dem Abt) schriben,der dingen rüewig ze sin; aber was ir raten das best sin, befelhent es disem Kotten, ist ain geschickter manevangelis halb und sunst, ouch von unser gmaind uszogen"... Nachschrift:Ist mir ouch von der gmaindbefolhen, üch ze schriben, das best ze tuond." St.». Zürich: Zwingu-EckM-n.

3) 1528, 1. September (Dienstag nach St. Bolaycn T.), Wyl. Abt Frauciscus an Zürich (die M).Antwort auf dessen heute empfangenes Schreiben: Er habe ans die vorige Zuschrift mit denen von Lichtenstcigso viel gehandelt, daß es zum Frieden hätte dienen sollen; da es aber noch wenig gefruchtet, so sei die Botschaftans den Tag zu Baden instruirt, mit den Boten von Zürich und andern Orten zu versuchen, so gut ivie möglichauf Beruhigung hinzuwirken, ?c. St.». Zürich: ». Toggmbmg.

4) 1528, 4. September, Knonau. Hans Berger an Bm. und Rath in Zürich. Durch den Zeiger dieses,den er nach Art, Lowerz, Schwyz und Steinen geschickt, habe er zu erkunden gehofft, ivas die Schwyzer mit denToggenbnrgern zu handeln vorhaben, aber nichtsGründliches" erfahren können; auf dem Sattel habe derselbeendlich vernommen, daß auf nächsten Sonntag (6.) eine Landsgemcinde berufen sei. Bitte um Weisung, ob derBote dahin zu schicke» wäre. St. A. Zürich: A. I. Capp. Krieg.

5) 1528, 5. September (Samstag nach St. Verenen), Baden. Die Boten van Lucern, Uri, llnterwalden,Zug, Basel, Freibnrg, Solothurn, Schnffhausen und Appenzell an Schultheiß, Rath und Gemeinde zu Lichtensteig.Der Abt von St. Gallen und die Botschaft von Schwyz beschweren sich höchlich, daß ungeachtet der bestehendenEidspflichtcn und der noch kürzlich erthcilten Zusagen, bei den» alten Glanben zu bleiben, die Bilder nnsers Er-lösers und der Heiligen, auch die Altäre aus der Kirche entfernt und zerstört worden seien, was man mit Schreckeilund Bedauern vernehme... Nin wcitaussehenden Widerwärtigkeiten vorzubauen, begehre man ernstlich, daß sieso ernste Folgen erwägen, die Altäre wieder aufbauen, die Bilder darauf und darein stellen und thun, wasFrieden und Ruhe bringe; sollst könnte man nicht nmhin, den Eidgenossen von Schwyz auf weiteres AnsuchenHülfe Und Rath zu beweise», Zt. Si.A. Zürich: ZwingN-Schrifte».

(Gleichzeitige Copie, von Zwingli's Hand betitelt und adressirt).

Zu Vgl. Nr. 571.

Zu le. 1528, (E. August), Constanz. Instruction für Haus Wellenberg und Thomas Hütli, Abgeordnetean die Boten der X im Thurgau regierenden Orte, auf dem Tag zu Baden, nach Verenä.

Daß die eidg. Boten mehrmals einen Haft ans die Renten »nd Gülten der Geistlichen in Eonstanz verfügt,sei ohne Zweifel bloß auf das vielfache Begehren des Bischofs und seines Capitels geschehen, die natürlich dieVerhältnisse nach ihrerAninnth" und nicht der Wahrheit gemäß werden dargestellt haben. Es werde namentlichauch Or. Peter Spyser, der sich Pfarrer zu St. Stephan in Constanz nenne, die Rathsboten der X Orte verleitethaben zu glauben, daß er dort Pfarrer gewesen, aber vertrieben worden ?c. Dies verhalte sich jedoch ganz anders.

(1.) Denn Hans Spräter habe noch bei Lebzeiten, nachdem er die Pfarre lange Zeit ruhig und rechtmäßiginnegehabt, dieselbe vor dem Capitel zu St. Stephan der Stadt übergeben und auf das Einkommen verzichtet,ivie die vorhandenen Briefe ausweisen; erst einige Zeit nachher habe des Bischofs Vicar zu Zell ihn citirt, in