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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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1381
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August 1528,

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wem ängstlichen anligen ze hilf komcn, was auch ein jede uf künftig tag vor den gemeinden oder de» botschaften

für beschwerden fürbringen und anzöigen wölk, 5, Jnsonder(s) sol ouch hiebt) crwcgcn werden, daß diser zwang

und harte straf der armen in den fachen, als flcischessen, bilder nß den Alchen thuon, am firtag werken ze., nit

so streng gebrucht sind von bäpsten oder bischoffen, und das nit nnbillich; dann die den Höchen geeichten nit

anhangen noch nndermürfig sind. Ob es onch glichwol fachen wären, die ketzcry berüertcn, so möchte und sollte

^ doch nit ane vorgende warnung nach der streng der Höchen gerichten gestraft werden. Es vermögen ouch sölichs

weder gottes wort, die pünd, päpstliche noch keiserlich noch onch statt noch landsrccht, daß dise übermäßigen strafen

dergestalt gebracht werden mögen." v. Was dem Abt von Au des begegneten Mißvcrstands wegen zugeschrieben

worden, weiß jeder Bote. «I. „Sind ingedenk des fenster und Wappens, darnmb (üch) die schützen gebettenhaben."

Zu » 1. Dem Constanzer Eremplar ist eine in Zürich gefertigte Copie des von Zürich an die drei Rcgi-mente nnd die schwäbischen Städte vom 25. Juli abhin erlassenen Schreibens beigelegt.

Zu » 2. Die Constanzer Instruction (dd. 8. August) entwickelt bereits alle die Beschwerden, die später angemeine Eidgenossen gebracht wurden. Vgl. 3. Sept. ?c.

Zu n 3. Der hierüber im Lauf dieses Jahres gefaßte gemeinsame, ausführlich motivirte Beschluß findet sichin gleichzeitiger Abschrift aus der Zürcher Canzlci in den Berner Abschieden 1113. 375, 376.

Eine bedeutende Anzahl bezüglicher Acten muß hier übergangen werden.

Zu I». 1) Vorerst ist hier die Instruction der Bern er Botschaft zu bemerken:

1528, lt). August, Bern. 1. ...„Zum andern, als dann onch (uf) diser tagleistung zwllschen beiden stellenZürich und Bern ein berednuß sich halten soll, wie man von Ort zuo Ort ryten und allerlei beschwärden anzöugensoll, sampt.und sonders, was dann die notdurft erhöuscht, es sye von wegen gemeiner Herrschaften, der schmütz-und schmachworten halb und ze ersaren, wie jedes Ort insonders gegen beiden obbencmpten stellen gesinnet she,und weß sy sich zuo inen versechen mögen oder söllcn w., deßhalb soll jetz ein ratslag beschechen und ein Instructiongestellt werden, dannenthin die Kotten von Zürich Harns ryten, werden alldnnn mincr Herren Kotten mit inen desersten gan Fryburg, dannenthin von Ort zuo Ort ryten und miner Herren anliggen den gemeinden fürtragen.2. Sodenne berüercnd das verbotst so der laudvogt von Nüwenburg gethan des closters zuo Erlach güetern, so>n der grafschaft N. gelegen sind, sollend ir üch (bi) Zürich erkunden, ob sy sölich verbott ze thuon befolhen habind;dann min Herren je nit gloubcn wellind, daß ir Eidgnossen, so teil an der grafschaft Nüwenburg haben, das demlandvogt gemeinlich befolchen habind, und besonders ir Eidgnossen und mitburger von Zürich. 3. Belangend denPriester von Wil, so zno Sant Gallen gefangen ist, sollend ir, Herr Niklnns Manuel, mit dem bottcn von Zürichdarryten und in berechtigen, wie sich gebürt".. (Vgl. Nr. 569). Si. A. Bmn JnstrmN°»sbuch isr, ws».

2) 1528, (A. Juli?). Im Zürcher Staatsarchiv (Acten I. Cappclcrkrieg) befindet sich das Concept einerInstruction, „was unser Kotten n und n uf nächstkünftigem tag zuo Baden by nnsern lieben Eidgnossen rats-botschaften handlcn und werben füllen", ohne ein Datum, das aber aus dein Inhalt insofern sich ergibt, daßdieser projectirte Vortrag das eben geschlossene Bündniß Berns mit „nnsern Eidgenossen" (von Zürich) zu recht-fertigen sucht. - Die Schrift ist diejenige vi. Wolfgnng Mangolt's, des zürcherischen Stadtschreibers. Es>si übrigens nicht ersichtlich, daß eine solche Eröffnnng je wirklich geschah. Daß aber die beiden Städte sichlängere Zeit mit dein Gedanken beschäftigten, ihre Anliegen »nd Forderungen ans dem angedeuteten Wege denübrigen Orten zu eröffnen, läßt sich ans den früher mitgethciltcn Acten eonstntiren. Eine Reihe anderer wirddeßhalb hier bestell gelassen.

Zu 1) 1523, 29. Juli. Constanz an Zürich. Ans der mitgetheilten Copie des von Zürich und Bern anden Abt von der Au gerichteten Schreibens ersehe man, daß „in der geschicht geirrt ist"; denn der Abt habe imBhurgau nichts verboten, wohl aber der Abt von Kreuzlingcn am 14. Juni durch seinen ststarrer einen ihm vomBischof oder dessen Vicar zugeschickten Proceß gegen die Frauen zu St. Vewr ans der Kanzel verkünden lassen,