August 1528.
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mau 6 Pfd. als Beisteuer gescheukt. z. Dem Müller von „Wittenbonx", der au der Grenze gegeu die Herrenvon Savoyen und Vergier, im Gebiet der beiden Städte, neu gebaut hat, ist als Beillag die halbe Dachunggegeben, Es soll ein Mandat erlassen werden, daß Jeder, der binnen sechs Wochen nicht das „Lob" empfängt,seine Güter verloren habe, und wer um Güter, die den beiden Städten unterworfen sind, bei einem andern alsihren geschworncn Schreibern Briefe aufrichtet, soll 5 Pfd. zur Strafe verfallen sein. «.». Dem Statthaltervon Grandsou soll auch ein Rock zukommen. I»?». Zu dem Untergang zwischen Schwarzcnburg und Plafeycnsollen beide Städte ans St. Bartholomäus Tag (24. August) ihre Boten nach Schwarzcnburg schicken, ve. DenAmtleuten (daselbst) soll der Vogt (zu Grasburg) ihre Röcke verabfolgen, da die drei Jahre ihres Dienstes ver-strichen sind. «t«I. Hans Rudolf von Meßbach, Vogt zu Grandsou, legt Rechnung ab, wonach er jeder Stadtschuldig bleibt 144 Pfd. 4 Groß, an Korn 45 Mütt 3 Kopf, an Haber 27 Mütt. vv, Wilhelm Hertenstein,Bogt zu Grasburg, ist laut seiner Rechnung jeder Stadt schuldig 97 Pfd. 3 Schl. 4 Pfg., an Dinkel 13 Ml,I K., an Haber 103 Mt., au Gerste l'/s Mt., an Mischelkorn 1 -/2 Mt.
Zu Es ist auf Nr. 564 g Bezug genommen.
S«7.
Lucern. 1528, 14. August (U. L. Frauen Abend im Aug.).
Staatsarchiv Bern: Mg. eibg. Abschiede ^.49.3.
Tag der vier Orte Bern, Lucern, Schwpz und Uuterwaldcn.
1. Die Boten von Bern"') eröffnen, warum ihre Herren diesen Tag ausgeschrieben, lassen dam?, umweder zu viel noch zu wenig zu sagen, ihre Instruction verlesen und erzählen noch mündlich, wie die Uuterwalduer^""ge Meßpfaffeu nach Brienz geschickt, und erst neulich Vogt Berchtold „sclbzmölft" einen dahin geführt habe,'vas wider die von Bern vollzogene Reformation, auch wider die geschworncn Bünde, namentlich einen Artikel^ Verkominniß vou Staus sei, der bestimme, daß niemand dein andern die Scinigcu ungehorsam machen solle ?c.;Bern begehre daher, daß Nntcrwaldcn von solchem (Treiben) abstehe, die Ungehorsamen zu Brienz und Hasle"'cht bestärke und in diesem Gebiet sich keine Gewalt anmaße; denn Bern würde seinerseits gar ungern imGebiet der drei Orte, wenn es da Kirchensätze hätte, so freventlich handeln und seine Priester in andere Obrig-^'ten führen; es könne solches nicht länger dulden und bitte, das abzustellen, um weitere» Unruhen vorzubeugen, ?c.^"d weil die drei Waldstätte Kastvögte des Gotteshauses Engelberg seien, so mögen sie verschaffen, das? die vonBdienz einen Priester erhalten, der den Erlassen der Obrigkeit nachlebe. Wenn der Kirchensatz daselbst verkauft"der vertauscht werden wollte, so würde Bern, um Zank und Unruhe zu vermeiden, gebührlich entgegenkommen,"^s mit Mehreren?. 2. Darauf antworten die Bote?? von Unterwalden: „Was zno Briens mit dem Priester^handelt, das ivärc von sondrigen Personen ii? keine»? bösen noch arge»?, uß unbedachtem muot, und nit mit^ oberkeit gunst »»d verwilligen geschehe??, mit bcger, inen das nit zno verarge?? ?c., und aber daß sy die vonHasle »och ander zno ungehorsame wider ir Herren und ober» bewegt ald gestärkt, das sig nit, wol das widcrspil'"drd sich erfinden, daß st) inen allwcg geraten und mit inen gercdt, st) söllen ircn Herren und ober?? gehorsamst" in allen zimlichen dingen wie von alter har ?c." 3. Da die Bote?? der drei Orte auf das Anbringen von
*) Peter voi? Werd und Jacob Wagner, — laut Jnstruct.-Buch /d. 132 b—?84 u.