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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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August 1528.

S««.

Arciömg. 1528, (11. und) 12. August.

Staatsarchiv Berit! All», eidg, Abschiede 4öS. Kantoilsarchiv Hreiburg! Rathsbuch Rr. <>!.

Jahrrechnuug dcr Städte Beru und Freiburg für die Herrschaften Grasburg uud Grandfon.

Gesandte: Beru. Lieuhard Hübschi, alt-Seckelineister; Kourad Willading.

tt. Die von Orbe haben gebeten, drei Iucharten Land, das sie innert drei Jahren ausgeliehen, ihnen zuüberlassen, weil sonst die daran stoßenden Reben schwer geschädigt würden. Man findet ihre Bitte an sich nichtunbillig; weil es sich aber nicht geziemt, auf einer Rechnung zu ändern („brechen"), was auf der andern verfügtist, so wird dem Landvogt schriftlich befohlen, den Zins zu nehmen und die Güter bis zur nächsten Rechnung'nicht „ausschlagen" zu lassen. I». Den Zehnten zu „Sommerowen" hat man dem Peter von S. lebenslänglichfür 2 Pfd. Pfg. jährlichen Zins geliehen, v. Der Vogt zu Grasburg soll einen Schreiber beiziehen und aufMichaelis (29. September) den Zinsrodel erneuern, wozu ihm beide Städte durch ihre Botschaft behülflich seinwerden. «I. Er soll auch von Hans Gilgj enj die 10 Gl. Buße, die Freiburg (als Hälfte) zu fordern hat,einziehen uud ihn soweit nöthig pfänden lasse», v. Der alte Vogt Willading soll bei seineu Pfändern von(„gegen") Blanzon bleiben, t. Diesem Blanzon soll der Vogt zu Grandfon im Namen beider Städte 1 MüttKorn verabfolgen. K» Den Zehndern von Bonvillars ist von dem vorjährigen („vordrigen") Zehntel? 1 MüttKorn und 1 Mütt Haber nachgelassen. I». De»? N. Nutillart, der mit viele?? kleinen Kindern belade?? undnoch alte Zinse schuldig ist, hat man um Gottes willen 1 Mütt Korn gegeben. 1. Da der Zoller nicht weiß,wie viel Zoll er von Papier fordern darf, so soll er sich erkundigen, wie solches anderswo verzollt werde, undzu Moutenach dann auch ein Billiges nehmen. Ii,. Denen von Onnens, die große Kornzinse entrichten müssen,soll der Vogt den letztjährigen Zins ii? Geld anschlagen nach dem damals geltenden gemeinen Schlag. I» Dievon Montenach sollen die Gerberie ohne weiteren Widerspruch bezahlen. Iii. Da sich die von Avonnand beklagen,daß die von Uverdon ihr Maß vergrößert haben, und sie nun auch mehr geben sollten, so hat man dem Vogtbefohlen, das zum Schloß gehörende Maß zu prüfen; wäre dasjenige von Averdon wirklich größer gemacht, sosoll es bei dein alten bleiben; zur Vorsorge soll er noch eii? neues Exemplar anfertigen lasse?? (ein „schlofmäß")-l». Die Bitte deren von Avonnand, ihnen des erlittenen Hagels wegen ai? den Zinsen etwas nachzulassen, wirdabgewiesen, da der Schaden nicht so groß ist, wie sie vorgegeben. «». Zur Erledigung des Spans zwischendenen von Provence und denen von Bonvillars und Andern, einen Wald betreffend, solle?? der jetzige Vogt st?Grandfon, Commissar Lukas, der alte Vogt Willading und der Stadtschreiber voi? Freibnrg auf Mittwoch nachAssumptionis Mariä (19. August) ai? Ort und Stelle erscheine??. A». Den baufälligen Backofen zu Grandso»soll der Vogt wieder herstelle??, da die zwei Städte de?? Zins empfangen, «z. Jehai? Treytorrens zu Grandfonerhält für seine?? Bau die halbe Dachnng. i . Herr Guillaume Gallaudat soll „les usages" bezahlen wie dieAndern, weil er die Güter besitzt. 8. Den? Loys Loup werden an der ihn? auferlegten Buße voi? 10 Pst»^4 Pfd. nachgelassen. I. Francis de Turcis, der neue Weibel, erhält einen Rock. ». Der Zicgler Loys Violetwird für die zu Grandfon geleistete?? Dienste nachträglich mit einem Nock belohnt, wie die andern, v» DeinClaude Favre hat man für seinen Bau zu . . . 3000 Ziegel gegeben. Dein N. Nicolet, der de?? ZweiStädten in der Abmarchnng gegen Sainte-Croix und in andern Geschäfte?? viel gedient hat, ist 1 Mütt Gerste,den er als Zehnten schuldig gewesen, nachgelassen, x Dein IN Vulliod (?), der zu Bonvillard gebaut hat, hni