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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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August 1528.

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die allein uf frid und ruow stellen und gemeiner Eidgnoschaft wolfart gern fördern und erhalten wellten. Hicmitsye der frid und die gnad gottes mit üch und uns allen." St.A. B-rn: T-msch Miglv-n cz. ^75-«??».

Laut des Berncr Jnstructionenbuchs (^- 19V) ivurde obiges Schreiben auf dem nächstfolgenden Tag in Badenden Glarnern übergeben; der Bote von Bern erhielt eine Abschrift behufs allfällig nöthiger mündlicher Verant-wortung, mit der Weisung, sich an die letzte bezügliche Instruction zu halten. Vgl. Nr. 56V, N. 3, 4.

Zu Vortrag der französischen Gesandten (hieher gehörig?). 1. Der König habe ihnen befohlen anzuzeigen,daß er die unter den Eidgenossen ansgebrochene Zwietracht sehr bedaure und ihnen Auftrag gebe, sich keine Mühereuen zu lassen, wenn sie etwas Fruchtbares schaffen könnten zc. 2. Er sei aber durch die harte Gefangenschaft seinerSöhne gezwungen, die erkämpften Vortheile, nachdem die Kaiserlichen von Lodi mit schweren Verlust/n abgezogen,zu verfolgen, und habe daher den Herzog von St. Pol mit 500 Kürissern, 800 leichten Pferden, einer AnzahlLandsknechten, 10,000 wohlgerüsteten französischen Fußknechtcn, worunter 3000 Büchsenschützen, und mit gutemGeschütz in die Lombardei geschickt, um mit dem Heer der Venetianer, das auch stark sei, vorzurücken; sein Heersei vor sechs Tagen zu Alessandria gelegen, und dürfe er hoffen, auch die übrigen Plätze im Herzogthum Mailandzu gewinnen. Da die Eidgenossen und er mit einander viel Schaden erlitten, so würde er höchlich bedauern, wennsie jetzt, da sich alles wieder gut machen lasse, daran nicht theilnehmen sollten; deßhalb begehre er nach der Ver-einung 6000 Knechte, die er nach bestem Vermögen tractiren werde. Wenn die Eidgenossen ihm diese Knechtenicht überlassen wollten oder könnten, so mögen sie wenigstens auf dem nächsten Tag sich bestimmt erklären, damiter Kriegsleute von andern Nationen beiziehen könnte, und ihm dann solches nicht übel deuten. 3. Er regiere jetztin seinem Reiche friedlich und sei mit dem König von England in einem Bündniß, von dein er auch Geld undLeute empfange. In Neapel stehe es wohl; der Herr von Lautrec habe mit dem Prinz von Oranien, dem Oberstenauf Seiten des Kaisers, bereits unterhandelt, jedoch ohne Abschluß, uud halte indessen die Stadt so enge belagert,daß sie seit vier Monaten keinen Proviant mehr einbringen könne. Bitte nm freundliche Antwort auf dem nächstenTag, zc. St. A. Bem: Allg. -Idg. Abschiede «SS-4SS.

Zu Ii. 1528, 18. Juni, Blandy. Johanna von Hochberg an Lucern (und andere Orte). Wiederholungihrer Vorstellungen behufs Restitution der Grafschaft Neuenbürg . . .

St. A. Lucern: Missiven (frz.). — K.A.Basel: Abschiede. — K. A. Schasfhauseu: Abschied vom 11. August.

Zu z». Wir haben nur die Lucerner Instruction für diesen Tag zur Verfügung, geben aber alle erheb-lichen Artikel, durch die sie sich von früheren unterscheidet:

1. „Item dero von Bremgarten halb ?c. sol unser bott gwalt han, mit den cristlichen Orten botten sondersred ze halten und ze handlen, was die notdnrft erheischt." 2. „Item des Doctors von Bremgarten halb zc. sol»nser bott gwalt han, imc ze helfen und das best ze thuon." 3. „Item ir söllcnt das gelt heischen, so min Herrenvon Lucern dem Spittelmeister im rechtshandel zuo Einsidlen geben Hand"; „item schriber Huobcrs halb ocherforderen umb ein vererung, dann er übel zit gchept hat mit dem rechtshandel" (vgl. <z). 4. „Item als der bottvon Wallis jetzund sonderlich anzogen, daß sin Herren und obcrn gnot bedunkte, daß man nochmals ein botschaftgen Bern schicken und sy zum höchsten ermanen sollt, dwyl s>) im usschriben ircr disputatz sonderlich gemeldet,daß st) niemand zum glauben zwingen wellen zc., daß dann sy die von Hasle und ander ouch daby bliben lassenwellten, mit andren vil mcr Worten, und ob man dann iro dero von Wallis botschaft onch darzno begerte, welltensy ouch gern mit den andren Orten helfen handlen zc. Sölichs soll unser bott mit den Orten des alten gloubcnsKotten anziechen -und davon ratschlagen uud hierin gwalt han ze handlen." 5. „Item als dann unser Eidgnossenvon Basel sich nit als iibel schickend und halten zc., sol unser bott och anziechen, ob man botschaft zuo inenschicken wellt." 6. „Item mit den siben Orten Kotten reden von wegen der knechten, so jetz hinweg lonfend."

St. A. Lucern: Abschiede H. 2.

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