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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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1370
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1370 Juli 1528.

2) 1528, 31. Juli. Bern an de» Bischof von Genf. Antwort auf de» Vortrag seines Boten Franciscusde Mandalla(z). Man bedaure lebhaft, daß er mit seinen Unterthanen streiten (in pulostram ässoonäors) wolle,und ersuche ihn, denselben mehr Gunst zu beweisen, zumal sie sonst vielfach beunruhigt werden, und dergestaltmit ihnen zu handeln, daß man nicht genöthigt werde, ihnen kraft des Burgrechts, das man diesseits aufrechterhalten wolle, zu Hülfe zu kommen. St. A. B«»: «am». Missim» i. 2ss>>.

Laut des Berner Rathsbuchs waren auch Boten der Stadt (wieder) erschienen und ein (bezügliches) Schreibenvon Freiburg eingegangen.

3) 1528, 2. August. Bern an Frciburg. Antwort auf dessen Vorschlag betreffend die Angelegenheiten derGenfer zc. Dem Herzog zu schreiben, wie es meine, könne man sich nicht entschließen, aber ihn nochmals dringendzu ersuchen, einen Tag in Peterlingen zu besuchen und da seine Rcchtstitel vorzuweisen, da doch seine Botenöfter erklärt haben, wenn die Genfer einen Brief darlegen können, so habe er drei dagegen. Wenn Freiburgdiese Meinung billige, so wolle man dem Herzog im Namen beider Städte schreiben, und da der von Freiburgbestimmte Tag zu nahe wäre, so habe man denselben auf St. Bartholomäus Tag hinausgeschoben. Bitte umAntwort. St. A. B-m: T-utsch Missiven q. rss d.

4) 1528, (c. 4. August). Bern (auch im Namen Freiburg's) an den Herzog von Savoycn. Man habeihn kürzlich zweimal gebeten, nochmals seine Botschaft zu einem Tag in Payerne zu senden. Nachdem man seineGründe und die Vorträge der Gegner erwogen habe, bitte man ihn abermals dringlich (trss utkootususomontsupplions), den Tag zu genehmigen, den man jetzt auf Bartholomäi (24. Aug.) nach Payerne augesetzt habe,und da namentlich seine Schriften betreffend das Vidomat zu Genf zu produciren, da sein Gesandter mehrmalsgesagt habe, wenn Genf einen Titel besitze, so habe er (der Herzog) drei (dagegen). Diesseits wolle man allen

Fleiß anwenden, um die Sache zu gutem Ende zu führen, weßhalb man günstige Antwort hoffe.

St. A. Bern: Welsch Missiven Ivo u.

5) 1528, 6. August. Bern an den Herzog von Savoyen. Claude Savoye von Genf begehre in seiner'Angelegenheit Recht; da nun der Gesandte Piochct gutes und kurzes verheiße, die Sache aber nicht hier erörtern,sondern an den zuständigen Richter wolle weisen lassen, so ersuche man den Herzog dringlich, dem Genanntensicheres Geleit vor Gericht und zurück zu verschaffen und seiner Mutter die verhefteten Früchte verabfolgen zulassen, indem sie für Fehler ihres Sohnes billigerweise nicht büßen sollte, zc. Si. A. B-r»- W-lsH MMm» x. ioi >>,

ti) 1528, 6. August. Bern an den Herzog von Savoyen. „Illustrissimo, Kto. oto. Vostrs ssou^or lllooliotnorm a arrjourälrui tonn propos an In prvssnoo äss amdassträsurs eis nos oomlrourgsois äs dsnsvs a oaussäu gontilirommo gm est äktsuu prisonnisr u (tonovs, krussi eoux äs ttox oto., legusl an vostrs now uroponäu, guanä nos oomdourgsois Iuolror(o!)ont lsäit gontiltioininv, gus »äonog vous laolroro?! oolui guostästenu u 'l'ornior, (st) touolnrnt los oaptivss äs (llsx äsmanäoit gus iosux kusssnt romrs a Isur jugooräinairo, sur guoi Iss irmdussnäsurs äs Conovs roponäirsnt guo lsäit gontitliomms estoit sn prison aviruss äs Ilromiviäs gusstoit oommis a (lurtignis sn In psrsonns äs ll'isdolä I^ökklsr, nostrs bourgoois, stgus in olroso sstoit uostrs; toutsskois, guanä 1o prisonnisr gusst ästsnu u ll'ornisr, prsmisrsmsnt ssrortlaolro, guo uäono lsäit gontillromms ssroit lidsrs. Vouolumt osux äs (tax (ils) äissnt gus sont lurrons, oossts suuss lss vsulsnt j rigor oomms äs raison. Or uvoir ontsnäu Iss propositss äun oosts st äkrutrs, >oia. rsoitsr iion ussssskriros, (nous) uvous sur so uäviss st oonslu oomms ssnsuit. Brsmisrsmsnt vous prronstrss aosrtss gus soit äs vostrs 1>ou plaisir äs lkrolisr Is prisonnisr äs Nsrnior, st pour os gus In okosopasse sn dormo sorto, sst nooossairs guo vous st uos oomdourgoois äs Consvs vous aovoräo^ äuns Irourest pluoo, ' s» laguolls vous rsmottisis tun a lautre sss prisonnisr«. ll'ouolrant osux äs Ltsx, äspuis gussont aoousos ässtrs larrons, voulons guo justioo sn soit taioto, (st) äsrsolrisk vostrs bonigno gruoo sup-plions gus pour Iung)ur äs nous st don äs xaix st pour oHtsr plus grunä osounäls gut pourroit snsurvro,soit äs vostrs plaisir äs äanner liou kr oolui atkuiro" . . . St. A. B-r-y W-Isch Missivm x. ivob, roi».

Am 6. August waren die Boten beider Parteien wirklich vor Nöthen und Bürgern zu Bern.

Die uöthigen Anhaltspuucte und Ergänzungen gibt Roget a. n. O. 1. 2ö9—304.