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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
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1369
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Juli 1528. IZgg

ze thuond. Harum, dwyl ir darüber gan Priens kämmen, und (wie obgescit ist) die gottslästrige meß undabgöttisch cercmonien in üebung und bruch ze halten undcrstand,. wellen wir üch fründlicher Meinung gewarnethan, daß wir sölichs uit dulden werden. Wo ir aber üch des gottswort und unsers ansechen halten und gebruchenwellend, mögen wir üch wol belyben lassen; dann daß wir jcmands siner gerechtigkeit ane göttlich ursach entwerenwellind, werden wir hob gott will) dhcins wegs mit der warheit mögen beschuldiget werden. Wir haben auchdiß Handels halb den unfern von Ringgenberg geschriben, mögend ir glicher wys inen diß unser Meinung für-halten; wellend daby ingedenk sin des Mandats, so wir der meßpfaffen halb haben lassen usgan, damit ir deßgewarsamer sin mögind, hierüber üwer schriftlicher antwurt erwartende by disem unserm Kotten; dann es dißmaluns der gar us ist (?) diß Handels halb, wellen ouch hiemit unser eeren bewart haben; darnach wüßt üch zehalten." St. A. Bemi Teutsch Misstvm lj. «so d. 4bl ».

s«3.

Wern. 1538, 2. und 3. August.

Staatsarchiv Bern: Nathsbuch Nr. 218, p. 149—152.

». 1. Die Botschaft von Zürich zeigt an, daß die Grüninger sich zum Gehorsam erbieten und von demRechtshandel abstehen wollen. Das bestätigt der Bote des Amtes Grüningen ausdrücklich und erklärt den Entschluß,den über ihren Span gefallenen Sprüchen nachzuleben. 2. Infolge dessen wird Zürich freundlich ersucht, denLeuten zn verzeihen und das Beste zu thun. 3. Verhandlung betreffend gefangene Wiedertäufer, I». 1. EineBotschaft von Basel bietet ihre Dienste an zu gütlicher Stillung der Unruhe unter den Bauern; ihre Herrenwollen Leib und Gut zu Bern setzen, ?c. 2. Dabei bringt sie den Span mit Solothurn zur Sprache. «. 1. DieGenfer beschweren sich über den Herzog wegen ihres Münzmeisters, worauf der herzogliche Bote antwortet.2. Ferner klagen sie gegen den Bischof. 3. Es wird dieser Geschäfte wegen an Freibnrg und an den Bischofgeschrieben, «i. Der Bote von Zürich zieht die Häfte im Thurgan und die Gefangenschaft eines Priesters an.Das will man auf dem Tage zu Baden erörtern, aber keine Gewalt brauchen.

>» 2 und «I wurden am 3. August besprochen.

Zu Da diese Angelegenheit Zürich allein berührte, so haben wir davon nur soweit Notiz genommen,als »öthig schien, um die Acten gemischten Inhaltes nicht zu verstümmeln.

Zu I» 2. Auf dieses Geschüft kann die Abschiedsammluug keine weitere Rücksicht nehmen; dürftige Andeu-tungen gibt das Berner Rathsbuch, x. 159. Sodann ist auf die im Teutschen Spruchbuch VO. p- 821, 822eingetragene Kundschaft, dd. 3. August, zu verweisen.

Zu <. Es sind hier einige Acte» beizurückcn, die den allzu dürftigen Text sowohl ergänzen als erläuternkönnen:

1) 1S28, 27. Juli. Bern an Freibnrg. „Es sind hütigs tags vor uns crschiucu des durchlüchtigen Herr»Herzogen von Savopc eins, und üwer, och unser lieben Mitbürgern von Jens Kotten und anvält anders teils,und haben uns beider stst mit laugen worte» ir anligcu und befelch schriftlich und mündlich entdeckt. So nunder Handel eben schwer und groß (ist) und üch nit minder dann uns berücrt, . . . hat uns fruchtbar ze sinbedüecht, daß si glicher gefüllt üch ir auliggen eröffnen, und ir darüber beratschlagen?, was fürer ze Handleu spe;dann die fach uns dcrmaß anficht, daß st) guots rats bedarf. Harum wellend dem besten nachsinnen und unsdeß, (so) ir üch entfließen, schriftlichen verständigen, uns ouch darnach müssen ze halten."

St. A. B -Nlt Tmisch Misstvm <ss i>. — Vgl. Raihsbuch Nr. 2lS, p. III!!.

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