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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Juli 1528,

2) 1528, 25. Juli, Zürich a» Burgermeister und Ruth zu Stcckboru. Auf die Klage, welche ihre Botschaft,begleitet von Pfarrer Benedict Wyder, über den Befehl des Landvogtes, daß letzterer in 14 Tagen seine Pfründeräume, in Zürich vorgebracht, theile es mit, daß cS bereits einen Boten an denselben verordnet, aber noch nichtsausgerichtet habe; deßhnlb werde es genöthigt sein, andere Mittel und Wege zu versuchen, um die biderben Leutevor solchen Anfechtungen zu schirmen, was nicht mehr lange anstehen dürfte. Einstweilen mögen die Behördendein Pfarrer Mitleid beweisen, bis die Sache, wie zu hoffen, sich zu einem guten Ausgang schicken werde.

St. A. Zürich: Misswen.

5«S.

gittern. 1528, 2. August.

Staatsarchiv Lucern: Acten Neligionshändel.

Tag der V Orte. — Ein Abschied fehlt; dagegen liegt eine Missive vor, deren Datum oben steht:

Die Rathsboten der IV Waldstätte samt Zug an Fähnrich und Gemeinde zu Hasle. „Wir verneinendtäglich, wie ir des gnoten willens und fürnemens sigeich, by dem waren alten rechten cristenlichen glauben, wieüwere vordren an üch gebracht, by den hcligen würdigen sacramenten und by gemeiner cristenlichen kirchen zeblibe» und üch nit darvon trängen ze lassen, das wir niit sondern fröiden gern von üch verneinen, und unser»Herren und ober» sonder wol gefallt. Gott der allmächtig, auch sin wirdige Muoter und all lieb heiligen undenget, die wellend üch darin bestäten, fürbittlich und hilflich sin. Und so aber mir allein darunib fetz versammlet,ob etwas mit nnsern Eidgnossen von Bern von üwertwegeu ze reden und ze handlen sig, so will uns bedunken,daß es ganz unfruchtbar und vergebens sig, sy vil ze bitten und inen ze schriben, und daß jetzmal Wäger undbesser sig, underwegen glassen, nß vil Ursachen. Daruf so ist aber an üch unser ganz früntlich, ernstlich undtrnngenlich bitt von wegen unser Herren und ober», onch unser selbs, daß ir in üwcrm gnoten fürnemen beharren,üch darvon weder mit tröwen noch andern dingen nit trängen noch triben lassen und üch als guot fromm altcristcn halten, nngezwifelt Gott der allmächtig mit sinen gnaden und hilf wirt üch byständig sin. Ob aber jedie von Bern sich understan, üch mit gwalt von üwerm alten hargebrachten waren cristlichen glauben ze trängenund ze zwingen, deß doch (unsers achtens) sy weder snog noch recht Hand, wo dann unser Herren und obern,onch wir guots darzwischen reden und handlen, die von Bern irs fürnemens abzestellen, onch was sy üch rätlich,hilflich und byständig sin und das best thuon könnden und mögen, und weß man sich vor gegen üch erbotten,das wirt man thnon und weder kost, mücy noch arbeit beduren lassen; das wellen also im allerbesten von unsvermerken." corigway.

Von bezüglichen Acten ist nur folgender zu bemerken:

1528, 23. (oder 24.) Juli. Bern an de» Abt von Engclberg, jetzt in Brienz. „Uns langt warcr berichtan, wie ir üch gan Briens uß bcfelch unserer lieben Eidgnossen der dryen Örtcrn, üwers closters kastenvögt,verfliegt habind und allda meß haltind, ouch die nüweu mißbrüch, (so) nebend dem gottswort nit lange zyt durchmenschen guotdunken erdacht, in üebung haltind, das uns nit wenig beduret, sonders uf das höchst befrömbdetund beschwert. So wir nun diser fach halb, als ir wol wüssen mögend, unfern l. Eidgnossen, üwern kästen-vögt(en), eben ernstlich oftmaln gcschriben, und aber uns noch dhein endlich antwurt mögen gelangen, dann daßuf ein mal unser Eidgnossen von Underwaldcn (uns) zuogeschriben haben, sy wölkten uns und die unfern desgloubens halb rüewig und uubekümbert lassen, ouch die pünd trülich an uns ze halten, deß wir uns getrost(haben). So aber wir täglichen vermerken, daß dem nit will gelebt werden, erhöuscht unser hoche notdurft darzuo