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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Juli 1528.

landsgmeind gehapt und der selbigen .. solich trostlich zuosagcn gethon haben, sind och noch des selbigen beständigenund ongeänderten willens, inen sölichs nach inhalt und vermög unser pündten trüwlichen zuo halten. Nach demaber domals, als die selbig wol versamlct landsgmeind in den fachen, darumb st) zuosamen berüeft worden, habenmeeren wollen, sind etlich Personen von derselbigen landsgmeind und von dem meren und grössern teil der gmeinenversamlung abgetretten, haben sich von inen gesündcrt, ein eigne selb ufgewachsne rottierung und versamlung,nachfolgend ein besundern Hufen und zuosamenblasung gemacht und ufgcworfen und mit dem annnan, als irei»fürgesetzten hopt, und dem nrercn teil der landsgmeind, als irer rechten und ordenlichen oberkcit, nit meeren wollen.

3. „So dann das die Personen sind, so sich vorbestimptev maß und gestalt gesündert und rottiert haben, soerkennen wir st) nit weder für die landsgmeind noch für unser Eidgnossen von Glarus, denen wir weder hilf,rat noch bystand wider ir oberkeit, sonder wol irer oberkeit wider st) hilf ze thuvn schuldig syen.

4. „So wir och glichwol inen und ir versamleten rott allein und für sich selbs dermaßen, wie st) anzöigen,zuosagen gethon hellen, als wir doch nit haben, so wurde doch uns nit gebüren, (uns) inen anhängig ze machenund st) wider gottes wort in ongehorsame wider ir oberkeit und landsrecht zuo enthalten, wann wir inen glichwolcide darumb geschworen hellen; dann nach vermög aller rechten sind gott und die oberkeit usgenomen und mallweg vorbehalten.

5. „Witer, als ir vermelte schrift meldet, daß sidhar die zwytracht je lenger je größer erwachsen ?c., darzuosagen wir, daß uns solichs billich in ganzen trüwen leid sig; wir wissen aber niemand die schuld und ursachzuozemessen dann allein denen, so sich von dem mcrern teil und ir obrikeit gesündret und davon abgetretten syen;wölicher nun ursach eins schadens erweckt, der wirt billich geacht den schaden gethon haben; deßhalb die merungdis Unwillens niemand gethon hat dann die selbs, so sich ietz (der) merung des Unwillens erklagen, darby ivirspliben lassen.

6. „So st) aber fürter anzogen, daß sy gen Baden geschickt, uns und unser Eidgnossen, inen güetlich ode»rechtlich zuo verhelfen, ansuochcn lassen und keins andren nie begert haben ec., zuo dem ist unser antwurt, uutwas befelch sy ir botschaft gen Baden abgefertigt haben, mögen wir nit wissen, thuond uns och deß nit sondersbeladen; es ist aber nit on, zuo zyten des nächstgehaltnen tags zuo Baden sind etlich von Glarus am fürrytenzuo nnserm burgermeister in unser statt komen und sich anzöigt, wölicher och inen vor uns zuo erschinen fryouzuogang augebotten hat. Nach deni es aber villicht den selbigen damals nit fücglich noch gelegen gewesen, sindsy verritten und nit für uns kamen.

7. „Demnach sind aber uff die selbigen zyt etlich ander Personen von Glarus in unserm wol versamletengroßen Rat erschinen und uns als ir lieb Eidgnossen in aller zimlicheit und one menklichs verunglimpfen angestwcksiund zum höchsten gebetten, daß wir sy by irem landsrechten und landsbuoch schirmen und handhaben wölken;die selbigen haben wir für unser Eidgnossen von Glarus erkennt, die sich dem landsrechten von Glarus under-würfig gemacht und daby gehandhabt ze werden gebetten und begert haben.

8. „Soferr dann die Personen, von den(en) die schrift an uns usgangen ist, die sind, so sich dem lands-rechten und landsbuoch, inmassen wie die andren gethon haben, underwürfig machen, wölken wir inen dis unse>zuosagcn och zuo statten kommen lassen, damit sy by dem göttlichen wort, der warheit, irem landsrechten undlandsbuoch beliben und gehandhabt werden mögen; deßhalb bedürfen sy ab unserm zuosagen kein verwundern tragen-

9. „Wie sy dann vermeinen, wir handlen unserm vorigen zuosagen onglichförmig ec. (Wiederholungen), »uodein geben wir disc antwurt, daß wir das, so wir unfern lieben Eidgnossen von Glarus zuogesagt haben, trüwlichhalten wöllen; wir erkennen aber die, von den(en) die schrift an uns usgangen, . . . nit für unser Eidgnossenvon Glarus, sunder für gesündert und abgetretten lüt und für ein selbs usgcworfne rott, die uf eins ainmanoals irs hopts berüefung, gebott und erfordren weder zuo räten noch gmeinden gehorsam sind, darumb st) ochunbillich sich vermessen, daß ir usgcworfne rott die landsgmeind in Glarus und deßhalb ein Ort der Eidgnoschustsye, und uns nach inhalt und vermög unsrer pündten zuo erfordren haben; dann wir die, so der oberkcit anhangtund der gehorsame leistet, für die landsgmeind und unser lieb Eidgnossen haben und halten, und sunst tue-mand andren.